Wie bei Kühlschränken und Fernsehern: Apple führt Energielabels für iPhone und iPad ein

Die Labels sollen Kunden besser über die Energieeffizienz, Langlebigkiet und Reparierbarkeit von Handys und Tablets informieren.

Das iPhone 16 Pro hat eine Effizienz von B und soll laut Apple 37 Stunden ohne Aufzuladen funktionieren. (Bildquelle: Apple) Das iPhone 16 Pro hat eine Effizienz von B und soll laut Apple 37 Stunden ohne Aufzuladen funktionieren. (Bildquelle: Apple)

Am 20. Juni 2025 ist die Ökodesign-Verordnung in der Europäischen Union in Kraft getreten. Sie soll die Lebensdauer von elektronischen Geräten verbessern und verpflichtet Hersteller, ihre Geräte mit Energielabels auszustatten.

Das ist passiert: Apple zeigt jetzt für jedes iPhone und iPad auf der eigenen Webseite in der EU ein Energielabel an.

Ein Hauptbestandteil des Labels ist die Energieeffizienzklasse. Sie ähnelt dem System, welches seit Längerem schon bei anderen elektronischen Geräten wie Kühlschränken, Fernsehern oder Backöfen verwendet wird.

So schneiden Apples iPhones und iPads ab

  • iPhone 16: Alle iPhones haben die Energieeffizienzklasse B.
  • iPhone 15: Auch das iPhone 15 und iPhone 15 Plus haben diese Klasse.
  • iPads: Fast alle iPads, inklusive iPad Pro, Air und das reguläre iPad, besitzen die schlechteste Energieeffizienzklasse G. Nur das iPad Mini ist mit der Klasse E etwas besser.

Eine Skala von A bis G zeigt hierbei an, wie effizient ein Handy oder ein Tablet sind. A ist hierbei der beste Wert, G der schlechteste. Neben dieser allgemeinen Einordnung bietet das Label aber weitere Informationen, die für den Kauf wichtige Informationen bieten können.

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So wird unter anderem die Batterielebensdauer pro Zyklus angezeigt. Der Wert soll anzeigen, wie lang ein Gerät im Durchschnitt betrieben werden kann, ohne es neu aufladen zu müssen.

Auch die Reparierbarkeit des elektronischen Geräts wird berücksichtigt. Eine Skala von A bis E zeigt an, wie einfach oder schwer es ist, das Gerät zu reparieren.

Ein weiterer Wert zeigt die Zuverlässigkeitsklasse für den wiederholten freien Fall an. Die Skala von A bis E kommt auch hier zum Einsatz. Allgemein gilt, dass A den besten Wert darstellt.

Das Energielabel zeigt zudem die Schutzklasse gegen das Eindringen von Staub und Flüssigkeiten sowie die Leistung der Batterie in Zyklen an.

Hersteller auch anderweitig in der Pflicht

Die neue EU-Verordnung geht über die Bereitstellung des Energielabels hinaus. Hersteller werden hierbei unter anderem verpflichtet, kritische Ersatzteile für mindestens sieben Jahre nach dem offiziellen Handelsende bereitzustellen. Professionelle Reparaturdienste dürfen des Weiteren von Herstellern nicht in ihrer Arbeit behindert werden.

Zudem müssen Updates für mindestens fünf Jahre nach dem Ende des Verkehrsbringens bereitgestellt werden und die Batterie darf nach den ersten 800 Ladezyklen nicht mehr als 20 Prozent Anfangsleistung verlieren.

Nun ist eure Meinung gefragt. Was haltet ihr von den Labels? Plant ihr, sie zukünftig in eure Kaufentscheidungen einzubeziehen? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.

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