Wer alle Apple-Funktionen will, muss laut Analysten in Zukunft monatlich tief in die Tasche greifen

Die KI-Features sollen später zu einem Abomodell gehören.

Für Apple Intelligence müsst ihr potenziell eine Abogebühr hinlegen. Für Apple Intelligence müsst ihr potenziell eine Abogebühr hinlegen.

In wenigen Wochen soll es so weit sein: Voraussichtlich im September wird Apple die neue iPhone-16-Reihe vorstellen.

Ein großer Punkt ist dabei Apple Intelligence, also die neuen KI-Funktionen für iPhone & Co. Apple hat sie im Rahmen der vergangenen WWDC 2024 präsentiert.

Langfristig könnte Apple Kunden dafür monatlich zur Kasse bitten, wenn sie alle Funktionen nutzen wollen. Speziell in Bezug auf den europäischen Markt gibt es dabei aber noch generelle Fragezeichen.

Im Detail: Das Marktanalyseteam von Counterpoint Research äußerte sich gegenüber dem US-Nachrichtendienst CNBC zu den möglichen Apple-Plänen rund um die KI-Funktionen.

  • Sämtliche KI-Features werden demzufolge zunächst kostenfrei für alle kompatiblen iPhones zur Verfügung stehen.
  • Zwangsläufig werde es aber zur Monetarisierung des Dienstes kommen.
  • Schließlich seien Investitionen in KI-Features teuer, die Kosten werden entsprechend auf Kunden umgelagert.

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Google als Vorbild?

Apple sei ohnehin bekannt dafür, dass man zusätzliche Dienste erfolgreich monetarisieren kann.

Auch die Konkurrenz fährt im Kontext der KI-Features ähnliche Modelle.

Google bietet etwa einige Funktionen kostenfrei an, aber erst mit dem Bezahldienst Google One erhalten Interessierte unter anderem Zugriff auf Gemini Advanced und weitere KI-Features für Gmail, Docs und mehr.

  • Ein ähnliches Prozedere sehen die Analysten auch im Kontext der Apple Intelligence. So sollen Basisfunktionen ohne Zusatzkosten erhalten bleiben.
  • Ein Apple One könnte indes neben den erweiterten KI-Features mehr iCloud-Speicher sowie Zugriff auf den Apple-Music-Dienst geben.
  • Die monatlichen Gebühren lassen sich hier allerdings nur spekulieren. Im Raum stehen bis zu 20 US-Dollar pro Monat.

EU ausgeschlossen?

Ob die oben beschriebenen Pläne auch in der EU Anwendung finden, bleibt abzuwarten.

  • Bisher sieht es nicht danach aus, als ob Apple Intelligence hierzulande für iPhones angeboten wird. Zumindest zur Erstvorstellung erklärte das Unternehmen, dass die KI-Funktionen aufgrund des Digital Markets Act nicht nach Europa kommen.
  • Ein Schlupfloch ist jedoch kürzlich aufgetaucht: Wie das Portal 9to5Mac berichtet, ist in der jüngsten Beta zu macOS Sequoia 15.1 die EU eine der Regionen, die Apple Intelligence erhalten werden.
  • Denkbar ist also, dass Apple die neuen KI-Features hierzulande zunächst ausschließlich für Macs einführt.

Eine spätere Veröffentlichung von Apple Intelligence für iPhones hierzulande samt Abo-Modell ist ebenfalls nicht auszuschließen. Wie genau Apples Pläne für die Zukunft aussehen, speziell in Bezug auf den europäischen Markt, bleibt aber abzuwarten.

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