Die Spatzen pfiffen es von den Dächern, jetzt ist es offiziell: Apple stattet eine neue Generation des MacBook Pro mit dem M5-Prozessor aus.
Der neue Chip ist auch das Prunkstück der Verbesserungen innerhalb des Laptops, die meisten anderen technischen Daten bleiben indes identisch. Neu ist dafür der Preis, den Apple um rund 100 Euro reduziert – aber dafür ein Zubehörteil aus dem Lieferumfang nimmt.
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Das neue MacBook Pro setzt wie schon sein Vorgänger auf ein 14,2 Zoll großes Display mit Mini-LED-Backlight. Entsprechend ändern sich auch alle weiteren Spezifikationen des Bildschirms nicht: Weiterhin findet ihr hier eine Auflösung von 3.024 x 1.964 Pixeln mit bis zu 120 Hertz Bildwiederholrate vor. Bei der Helligkeit gibt Apple Werte von bis zu 1.000 cd/m² (SDR) sowie bis zu 1.600 cd/m² (HDR) an.
Spannender wird es da schon beim erwähnten M5-Prozessor, der allerdings nur in einer »regulären« Variante kommt – eine Pro- und Max-Version wie beim M4 kommt wohl erst zu späteren Modellen.
- Der neue Prozessor setzt ebenfalls auf 10 CPU- und GPU-Kerne, die aber immerhin mit einer 15-prozentigen Verbesserung in Multicore-Anwendungen auftrumpfen wollen.
- Aufseiten der GPU spricht Apple indes von einer vierfachen KI-Leistung, die von dem neuen »Neural Accelerator« herrührt, der in jedem GPU-Kern verbaut ist.
- Falls ihr auf eurem MacBook Pro Spiele installiert habt, könnt ihr euch bei diesen ebenfalls über einen Leistungszuwachs freuen: 30 Prozent mehr Rasterizing- sowie 40 Prozent mehr Raytracing-Leistung sollen es gegenüber dem M4 sein.
Speicherseitig belässt Apple es mit dem neuen MacBook Pro fast komplett beim Alten.
- Hier habt ihr die Wahl zwischen 16, 24 und 32 GByte in Form von »Unified Memory« – die Grafikeinheit greift also ebenfalls auf die jeweilige Kapazität zu.
- Im Kontext der verbauten SSD-Festplatte lässt Apple erstmals ein Upgrade auf bis zu 4 TByte zu; das Basismodell bleibt indes bei 512 GByte stehen.
- Ebenfalls stehen geblieben ist die Akkukapazität, die der Hersteller beim MacBook Pro (2025) mit 72 Wattstunden angibt, was für bis zu 16 Stunden Surfen oder 24 Stunden Videostreaming ausreichen soll.
Die auffälligste Änderung der neuen Generation: Das Basismodell des MacBook Pro mit 512 GByte SSD-Speicher wird mit einer UVP von 1.799 Euro ins Rennen geschickt und ist damit zum Start 100 Euro günstiger als der direkte Vorgänger.
Allerdings gibt es hier einen Haken zu beachten. Apple entfernt nämlich das USB-C-Netzteil mit 70-Watt aus dem Lieferumfang des neuen MacBook Pro. Solltet ihr also mit dem Kauf des aktuellen Apple-Notebooks liebäugeln, solltet ihr so ein Netzteil besser Griff bereit haben – andernfalls müsst ihr weitere 65 Euro berappen, wenn ihr das originale Zubehörteil aus dem Apple Store wählt.
Die Vorbestellungen des Apple MacBook Pro (2025) sind ab sofort möglich; die ersten Lieferungen sollen ab dem 22. Oktober 2025 erfolgen.
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