Es sollte der große KI-Befreiungsschlag im Frühling werden, doch iPhone-Nutzer müssen sich jetzt wohl auf eine noch längere Geduldsprobe einstellen.
Internen Berichten zufolge soll Apple das mit Spannung erwartete KI-Upgrade für Siri nicht wie geplant im März 2026 im Zuge der Veröffentlichung von iOS 26.4 veröffentlichen, sondern aufgrund technischer Hürden auf spätere Versionen verschieben.
14:53
Große Enttäuschung oder wichtiger Schritt nach vorn? Alles, was ihr zu Apples WWDC 2025 wissen müsst
Bloombergs Marc Gurman berichtet, dass Apple auf Probleme bei Tests gestoßen sei. So soll Siri teilweise nicht korrekt auf Anfragen geantwortet oder zu lange gebraucht haben, um überhaupt zu antworten.
Apple soll sich daraufhin entschieden haben, das Update auf mehrere Versionen in der Zukunft zu verteilen. Ob und welche Funktionen Apple mit dem März-Update ausrollen wird, geht aus dem Artikel nicht im Detail hervor.
Gurman gibt an, dass Apple die Fähigkeit von Siri, auf persönliche Daten des Anwenders zuzugreifen, zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen könnte. Siri soll hier auf E-Mails, Chat-Nachrichten oder Dateien zugreifen, um Fragen besser zu beantworten.
Auch die Fähigkeit, auf komplexe Anfragen per Sprache zu reagieren, soll auf dem Prüfstand stehen. Siri würde hierbei mehrere Aufgaben nacheinander abarbeiten können, etwa ein Bild finden, es editieren und dann an jemanden schicken.
Die fehlenden Features könnten dann mit den Updates auf iOS 26.5 und iOS 27 veröffentlicht werden. Beide Updates sollen noch in diesem Jahr erscheinen.
Apple arbeitet seit 2024 an dem Siri-Update
Seit 2024 arbeitet Apple daran, den digitalen Assistenten aufzuwerten. Mit dem Aufkommen von KI-Diensten soll der Fokus von Siri ebenfalls auf künstlicher Intelligenz liegen.
Apple soll dabei größtenteils auf die Gemini-KI von Google setzen, um so zu führenden KI-Produkten aufzuschließen.
Für unseren Redakteur Patrick Schneider könnte Siri 2.0 ein Erfolg werden, wenn Apple einen anderen Weg als die Konkurrenz einschlägt.
Auch wenn die erneute Verzögerung für Nutzer enttäuschend ist, verdeutlicht sie Apples Dilemma im KI-Wettrennen: Der Konzern aus Cupertino wählt den sicheren Weg, anstatt ein unfertiges Produkt auf den Markt zu werfen. Ein fehleranfälliger Assistent wäre für das Image der Marke weitaus schädlicher als ein paar Monate Wartezeit
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