Arrow Lake Refresh: Aktuelle Intel-CPUs sollen Neuauflage erhalten, aber ihr könnt wohl nicht zu viel erwarten

Intel soll in diesem Jahr doch mit einem Refresh der Arrow-Lake-Generation planen. Zumindest Gaming-Fans dürfen den aktuellen Gerüchten zufolge aber keine bahnbrechenden Sprünge erwarten.

Neue Intel Core Ultra Prozessoren für 2025 sind unterwegs, aber noch wenig aufmerksamkeitserregend. Neue Intel Core Ultra Prozessoren für 2025 sind unterwegs, aber noch wenig aufmerksamkeitserregend.

Im vergangenen Herbst packte Intel die Brechstange wieder ein und wollte mit der »Core Ultra 200« getauften Generation insbesondere im Hinblick auf effiziente Prozessoren wieder Boden gut machen.

Die unter dem Codenamen »Arrow Lake« entwickelte Serie hatte dabei gerade zu Release mit einigen Problemen zu kämpfen. Viele davon sollen inzwischen behoben sein.

Beirren lässt sich der Hersteller davon aber ohnehin nicht und plant eine Neuauflage zu den CPUs, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Gemeint ist der »Arrow Lake Refresh« alias »Core Ultra 300«. Große Sprünge sind dem Bericht von ZDNet Korea zufolge allerdings nicht zu erwarten.

Core Ultra 300: Minimale Updates statt Revolution

Die geplanten Änderungen fallen laut dem Bericht bescheiden aus: Intel wird primär die Taktfrequenzen geringfügig anheben und die Neural Processing Unit (NPU) austauschen.

  • Statt der aktuell verbauten NPU 3 mit 13 TOPS soll die NPU 4 aus der Lunar Lake-Serie zum Einsatz kommen, die 48 TOPS erreicht.
  • Die Anzahl der CPU- und GPU-Kerne bleibt indes ebenso wie der LGA 1851-Sockel unverändert, sodass ihr immerhin potenziell bestehende Mainboards weiter verwenden könnt.

Immerhin: Mit dem NPU-Upgrade würde Intel erstmals die Zertifizierung als »Copilot+ PC« erreichen, die mindestens 40 TOPS voraussetzt. Eine gute Nachricht für Gaming-Fans steckt hier allerdings nicht unbedingt drin.

ARL-Refresh als Überbrückung bis zum großen Generationenwechsel

Intel-Fans müssen sich also weiterhin gedulden, wenn es um das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels geht - bisher scheint dieses Licht eher der entgegen fahrende Zug zu sein, der nach abermaligen Entlassungen und Umstrukturierungen auf das kriselnde Unternehmen zurauscht.

Und doch bleibt ein Hoffnungsschimmer, wie auch der koreanische ZDNet-Bericht zum Abschluss erwähnt. Im nächsten Jahr soll die Nova-Lake-Generation (»Core Ultra 400«) anstehen, die die berüchtigte Brechstange auf andere Weise wieder aus der Werkzeugkiste holt: Die CPU-Serie soll mit bis zu 52 Kernen für bahnbrechende Multicore-Leistung aufwarten. Bestätigt ist an dieser Stelle aber bisher nichts.

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