Mehr FPS für Laptops und Handhelds: Asus stellt eine neue Docking-Station für Grafikkarten vor, die vor allem wegen eines Upgrades spannend ist

Die neue eGPU-Dockingstation von Asus verbindet Grafikkarten mit Thunderbolt 5 mit Laptops und Handhelds.

Bei der neuen Asus ROG XG Station 3 werden Grafikkarten nicht mehr in ein Gehäuse, sondern offen auf eine Docking-Station gesteckt. (Bildquelle: Jakob ErckertGameStar Tech) Bei der neuen Asus ROG XG Station 3 werden Grafikkarten nicht mehr in ein Gehäuse, sondern offen auf eine Docking-Station gesteckt. (Bildquelle: Jakob Erckert/GameStar Tech)

Asus hat den ROG XG Station 3 vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Docking-Station mit eingebautem Netzteil für Grafikkarten. Zwei Dinge machen die Docking-Station besonders: Thunderbolt 5 und die offene Bauweise.

Darum ist das wichtig: Der Anschluss einer externen Grafikkarte kann besonders sinnvoll sein, wenn ihr die Gaming-Leistung von eurem Laptop oder Handheld-PC erhöhen wollt. Der Anschlusstyp ist dabei besonders wichtig, damit die externe Grafikkarte so wenig wie möglich ausgebremst wird. Das neue Modell von Asus verspricht mit Thunderbolt 5 eine besonders schnelle Verbindung. 

Im Detail: Der Asus ROG XG Station 3 besitzt eine offene Bauweise. Das heißt, dass die Grafikkarte nicht in ein Gehäuse gesteckt wird, wie es beim Vorgängermodell der Fall war, sondern oben aufgesteckt.

  • Das größte Upgrade im Vergleich zum ROG XG Station 2 ist der Wechsel von Thunderbolt 3 zu Thunderbolt 5. Dadurch wird die Transferrate auf etwa 7,9 GByte/s verdoppelt. 
  • Die GPU wird also weniger ausgebremst. Asus verspricht, dass eine High-End-GPU, die per Thunderbolt 5 an einen kompatiblen Laptop angeschlossen wird, die mobile Laptop-Variante der GPU schlägt. Solche basieren allerdings oft auf einem anderen Grafikchip, weshalb sie schlecht vergleichbar sind.
  • Am Dock können weitere Geräte angeschlossen werden. Dafür gibt es drei USB-C-Ports mit je 10 Gbit pro Sekunde. 

Der ROG XG Station 3 ist außerdem kompatibel mit den BTF-Grafikkarten des Herstellers, bei denen die Stromanschlüsse sich auf der anderen Seite befinden. Dadurch gibt es keine sichtbaren Kabel, die oben aus der Grafikkarte heraushängen. 

BTF-Grafikkarten des Herstellers können ohne sichtbare Kabel angeschlossen werden. (Bildquelle: Jakob ErckertGameStar Tech) BTF-Grafikkarten des Herstellers können ohne sichtbare Kabel angeschlossen werden. (Bildquelle: Jakob Erckert/GameStar Tech)

Es gibt allerdings eine Einschränkung: Das eingebaute Netzteil unterstützt nur Grafikkarten mit einer maximalen TDP von 330 Watt. Das reicht für die meisten GPUs zwar aus, zumal man bedenkt, dass diese PSU nur die Grafikkarte und nicht einen ganzen PC mit Energie beliefern muss, aber für einige High-End-Modelle nicht. Eine RTX 5080, die sich mindestens 360 Watt gönnt, könnt ihr hiermit nicht betreiben. 

Sollte eine Grafikkarte verwendet werden, die unter den 330 Watt TDP liegt, kann der angeschlossene Laptop oder Handheld beim Spielen gleichzeitig aufgeladen werden. 

Zum Preis und zur Verfügbarkeit hat Asus noch keine Angaben gemacht. Das Vorgängermodell hat zum Release 550 US-Dollar gekostet.

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