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Audeze Penrose X: Dieses Gaming-Headset klingt so gut, dass ich es nicht mehr absetzen will

Nobelhersteller Audeze wagt mit dem Penrose X einen weiteren Schritt bei Gaming-Headsets. Wie schlägt es sich im Vergleich zur Konkurrenz?

von Alexander Köpf,
18.05.2021 14:22 Uhr

Die giftgrüne Applikation weist das Audeze Penrose X als Gaming-Headset für Xbox und PC aus. Die giftgrüne Applikation weist das Audeze Penrose X als Gaming-Headset für Xbox und PC aus.

Gaming-Headsets gibt es wie Sand am mehr. Von Einsteigermodellen für unter 20 Euro bis hin zu High-End-Geräten jenseits von 300 Euro ist alles dabei. Einem dieser hochpreisigeren Modelle widmen wir uns in diesem Test. Wie gut ist das Funkheadset Audeze Penrose X?

Das Penrose X ist für den Einsatz am PC und der Xbox ausgelegt. Für beides wird der beigelegte Dongle benötigt. Für PlayStation-Spieler gibt es auch eine Variante ohne »X«, die einfach nur auf den Namen Audeze Penrose hört. Beide Modelle kosten 300 Euro.

Bevor wir klären, ob dieser Preis gerechtfertigt ist, werfen wir noch einen Blick auf die wichtigsten Eckdaten des Headsets:

  • Treiber: 100mm planar magnetisch
  • Frequenzbereich: 10 bis 50.000 Hz
  • Maximaller Schalldruck: >120dB
  • Kabellose Verbindung: 2,4 GHz Wi-Fi (16 Bit/48 kHz), Bluetooth 5.0 (SBS, AAC)
  • Ohrmuscheln: Kunststoff und Memory-Schaum
  • Mikrofon: Ja, abnehmbar
  • Akkulaufzeit: 15 Stunden, Ladezeit 3 Stunden, Kabelverbindung möglich (Hören während des Ladens ebenfalls möglich)
  • Zubehör: Wi-Fi-Dongle, USB-A auf USB-C-Kabel, 3,5mm-Audiokabel

Was macht das Audeze Penrose X so besonders?

Zunächst unterscheidet sich die Herkunft des Penrose X deutlich von anderen Headsets. Für gewöhnlich fallen hier Namen wie Logitech, Steelseries, Razer und Co., die in Sachen Gaming-Hardware allesamt bekannte und feste Größen sind.

Audeze hingegen hatte abgesehen vom Mobius und vom LCD-GX mit Gaming bislang wenig zu tun. Vielmehr kennt man die Kopfhörerschmiede für seine hochwertigen und hochpreisigen Geräte für Hi-Fi-Liebhaber. Die Modelle LCD-4 und LDC-4z für jeweils knapp 4.000 US-Dollar sind in audiophilen Kreisen eine Hausnummer.

Eine der Besonderheiten von Audeze-Kopfhörern sind die planaren magnetischen Treiber (auch Magnetostaten genannt). Sie stehen in dem Ruf, Klang besser zu reproduzieren als normale dynamische Treiber. Das Audeze Penrose X ist so ein magnetostatisches Headset.

Kauftipps für typische Gaming-Headsets ohne diese Besonderheit und ohne Kabel findet ihr im folgenden Artikel:

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Wie klingt das Audeze Penrose X?

Für den Test haben wir zum Vergleich die Funkheadsets Steelseries Arctis 9x (200 Euro) und Astro A50 (320 Euro) sowie die kabelgebundenen Kopfhörer Oppo PM-3 (Magnetostat, 530 Euro) und Beyerdynamic DT 990 Pro 250 Ohm (130 Euro) herangezogen. Bei Letzteren handelt sich nicht um dedizierte Gaming-Kopfhörer, sondern um musikalische Vertreter.

Dennoch kann das Audeze Penrose X mit Blick auf den Klang sowohl mit dem DT 990 Pro als auch dem PM-3 ohne Probleme mithalten. Dem Arctis 9x ebenso wie dem A50 geht hier im Vergleich die Puste aus. Der Klang wirkt nicht so klar, die Klangbühne weniger aufgeräumt.

Die beiden Funkheadsets von Steelseries und Astro sind zwar auf das Spielen und nicht auf das Hören von Musik abgestimmt, das Penrose X beweist allerdings, dass beides in einem sehr gut möglich ist. So lassen sich Schritte und andere, beispielsweise für Shooter relevante Geräusche mit dem Penrose X exzellent verorten, ohne dabei auf Software-Verstärkung oder virtuellen Surround-Sound zurückgreifen zu müssen.

In der Audeze HQ App lassen sich verschiedene Profile erstellen, beispielsweise auch für Musik. Aber bereits in der Standardkonfiguration klingt das Penrose X sehr gut. In der Audeze HQ App lassen sich verschiedene Profile erstellen, beispielsweise auch für Musik. Aber bereits in der Standardkonfiguration klingt das Penrose X sehr gut.

Gleichzeitig ist es eine Freude, mit dem Penrose X jede Art von Musik zu hören. Während des Schreibens des Tests hören wir Jan Garbarek Group live auf dem MaiJazz Festival 2013 und Lars Danielssons Libera Me.

Saxophon (Jan Garbarek) wie Trompete (Nils Petter Molvær) wirken dabei angenehm sphärisch und verströmen ihren unverwechselbaren, leicht flatternden Klang. Filme zu schauen macht mindestens ebenso viel Spaß.

Mikrofon mit dediziertem Regler: Das Mikrofon wiederum entspricht dem, was auch andere Funkheadsets der Preisklasse bieten. Es ist gut, wenngleich nicht überragend. Äußerst positiv fällt uns auf, dass es abnehmbar und ein Popschutz beigelegt ist. Außerdem gibt es für das Mikro einen eigenständigen Lautstärkeregler.

Alles richtig gut, außer…

Neben dem exzellenten Klang des Penrose X gibt es auch Kritikpunkte:

  • Komfort: Das Arctis 9x und das A50 tragen sich viel angenehmer. Selbst stundenlanges Hören ist kein Problem. Das Penrose X dagegen empfinden wir nach einiger Zeit als etwas unbequem. Der Bügel ist zwar mit Memory-Schaum gepolstert, dennoch verspüren wir bei langen Sessions einen unangenehmen Druck am Kopf.
  • Reichweite: Die Funkreichweite des Penrose X ist überschaubar. Wir können maximal in einen zweiten Raum wechseln, ehe die Verbindung abbricht (ca. 7 Meter). Allerdings verhält sich das mit dem Arctis 9x und dem A50 ebenso.
  • Mikrofon: Für das Mikrofon hätten wir uns zudem einen Indikator gewünscht, der beispielsweise per rotem Lämpchen anzeigt, ob selbiges an oder aus ist.
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Ton aus zwei Quellen gleichzeitig

Eine Besonderheit des Penrose X ist die Möglichkeit, sich aus zwei Audioquellen zeitgleich zu speisen (2,4 GHz Wi-Fi und Bluetooth). Damit können wir zum Beispiel via Smartphone telefonieren, während der Spiele-Sound weiter zu hören ist.

Am Headset lässt sich hierzu die Balance zwischen Funk und Bluetooth per doppelt belegtem Lautstärkeregler verändern. Das ist zwar nicht unbedingt intuitiv, funktioniert in der Praxis allerdings recht gut.

In der Audeze HQ App findet ihr alle wichtigen Informationen und Einstellungsmöglichkeiten für Penrose X. In der Audeze HQ App findet ihr alle wichtigen Informationen und Einstellungsmöglichkeiten für Penrose X.

Für genauere Einstellungen gibt es die Audeze HQ App. Unter anderem findet sich dort ein 10-Band-Equalizer (siehe das weiter oben eingebettete Bild) mit der Möglichkeit, fünf Profile auf dem Headset zu speichern. Mit der Software können zudem Firmware-Updates aufgespielt werden. Dazu ist allerdings eine Verbindung via PC notwendig. Für die Xbox gibt es Audeze HQ nicht.

Virtuellen Surround-Sound bietet das Penrose X respektive die HQ App nicht. Als Ersatz kann hier beispielsweise Dolby Atmos for Headphones herhalten, das Teil von Dolby Access im Microsoft Store ist.

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