»Es ist echt mies«: Technischer Direktor von Battlefield 6 erklärt, warum den Shooter nicht alle spielen können, die es spielen wollen

Secure Boot war und ist einer der größten Aufreger rund um Battlefield 6. Jetzt äußert sich EA.

Battlefield 6 kann ohne Secure Boot nicht gestartet werden. (Bild: EA) Battlefield 6 kann ohne Secure Boot nicht gestartet werden. (Bild: EA)

Die Open Beta von Battlefield 6 kam insgesamt ziemlich gut bei den Spielern an.

Gerade auf dem PC gab es aber auch Diskussionen, vor allem wegen der Anti-Cheat-Voraussetzungen wie Secure Boot. Einige Spieler konnten aus diesem Grund nicht teilnehmen.

Einer der Entwickler bezieht dazu nun Stellung.

Secure Boot und Anti-Cheat in Battlefield 6 als notwendiges Übel

  • Abseits vom eigentlichen Gameplay war Secure Boot eines der wichtigsten Themen rund um die Beta von Battlefield 6.
  • Mittlerweile steht auch fest, dass die Einstellung auch beim fertigen Spiel zu den Systemvoraussetzungen gehört.
  • Ohne TPM 2.0 und Secure Boot kann das Spiel schlicht nicht gestartet werden.

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Da nicht alle PCs die Voraussetzungen für Secure Boot erfüllen, werden Spieler, die solche PCs nutzen, effektiv aus Battlefield 6 ausgesperrt. Christian Buhl, der technische Direktor des Shooters, hat sich gegenüber Eurogamer zu der Thematik folgendermaßen geäußert:

Tatsächlich wünschte ich mir, wir müssten Dinge wie Secure Boot nicht tun […] Es hindert einige Spieler daran, das Spiel zu spielen. Die PCs einiger Leute können damit nicht umgehen und sie können nicht spielen: Das ist echt mies. Ich wünschte, jeder könnte das Spiel ohne Probleme spielen und müsste solche Dinge nicht tun.

Gleichzeitig sei man mit der Performance des Anti-Cheat-Systems in der Battlefield-6-Beta sehr zufrieden. Es habe kaum Probleme gegeben, auch wenn man Cheater niemals komplett ausschließen könnte.

Buhl beschreibt das als ein »Katz-und-Maus-Spiel«, bei dem Anti-Cheat-Teams auf die Cheater reagieren und andersherum.

EA steht nicht alleine da

  • Im Vordergrund stehe ein möglichst faires Spiel für möglichst viele Spieler. Die Cheater-Situation führe dabei dazu, dass solche Maßnahmen nötig sind.
  • Kürzlich hatte beispielsweise auch Activision bestätigt, dass Secure Boot und TPM 2.0 zu den Systemvoraussetzungen von Call of Duty: Black Ops 7 gehören. EA steht damit also nicht alleine da.
  • Ein Ende dieses Katz-und-Maus-Spiels sei leider auch nicht in Sicht. Es handelt sich laut Buhl um ein Spiel, das die Anti-Cheat-Teams niemals gewinnen können.

Er hofft allerdings, dass auch die Cheater es niemals endgültig gewinnen werden.

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