Anwendungen und SSDs mit Spectre / Meltdown Patch
7-Zip
integrierter Benchmark
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In den Anwendungs-Benchmarks unseres regulären CPU-Testsystems messen wir weder beim Core i7 8700K noch beim deutlich langsameren Pentium Gold G4560 nennenswerte Unterschiede durch die Meltdown / Spectre Sicherheits-Updates. Das lässt allerdings nicht automatisch Rückschlüsse auf andere Anwendungen zu.
Bei den Datenraten mit einer älteren SSD 830 von Samsung (SATA-3-Anbindung) stellen wir dagegen größere Differenzen fest. Beim Lesen (Durchschnitt von fünf Messungen) gibt es im AS-SSD-Benchmark zwar kaum Unterschiede, beim Schreiben sinken die Werte aber im 4KByte-Test mit vielen kleinen Datenblöcken immerhin um fast 15 Prozent.
Etwas anders verhält es sich mit Crystal Disk Mark. Während die Sicherheits-Updates in diesem Tool beim Lesen ebenfalls kaum einen Unterschied machen, fällt die Leistung beim Schreiben hier im sequentiellen Test mit größeren Datenblöcken und einem Thread deutlich ab.
Die Kollegen von ComputerBase haben dagegen in ihren Benchmarks mit einer deutlich schnelleren Samsung SSD 960 Pro (M.2-Anbindung) an anderer Stelle Leistungseinbrüche festgestellt: Hier leidet im Crystal Disk Mark vor allem die Performance beim 4KByte-Test mit kleinen Datenblöcken und einem Thread, und war sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben.
Die Sicherheits-Updates können also negative Auswirkungen auf die Leistung einer SSD haben, in welchem Bereich genau, scheint aber vom genauen Datenträger und möglicherweise auch vom jeweiligen System abzuhängen.
Ebenfalls nicht zu vergessen: Performance-Verluste in synthetischen Benchmarks machen sich häufig nur sehr bedingt im PC-Alltag bemerkbar. Wir haben bei unseren Arbeiten an diesem Artikel zumindest keine längeren Ladezeiten in Spielen oder eine insgesamt spürbar langsamere System-Performance auf den aktualisierten PCs festgestellt.
AS SSD: Lesen
Core i7 8700K, Windows 10
- Samsung SSD 830 – ohne Patches
- Samsung SSD 830 – mit Windows- und Microcode-Update
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