Steve Jobs hat schnell erkannt, dass er keine professionellen Manager braucht - »Die besten Leute managen sich selbst« [Best of GameStar]

Steve Jobs wollte alles richtig machen und musste feststellen, dass genau das der Fehler war.

Steve Jobs hatte zu vielen Dingen eine klare Meinung. Eine davon: Professionelle Manager sind seiner Erfahrung nach gar nicht mal so toll. (Bildquelle: De Morgen Unsplash) Steve Jobs hatte zu vielen Dingen eine klare Meinung. Eine davon: Professionelle Manager sind seiner Erfahrung nach gar nicht mal so toll. (Bildquelle: De Morgen / Unsplash)

Steve Jobs, der im Jahr 2011 verstorbene Apple-Gründer, war für seine Hot-Takes im Bereich Business und Technik bekannt. Er war zum Beispiel kein Fan von Meetings oder hat den Bier-Test bei Bewerbern durchgeführt. Diese Prinzipien prägen Apple bis heute, auch wenn im Jahr 2026 KI-Tools viele der administrativen Aufgaben übernommen haben, die Jobs einst an „professionellen Managern“ kritisierte.

Doch hättet ihr erwartet, dass er kein Freund von professionellen Managern war?

Es hat überhaupt nicht funktioniert - Steve Jobs’ professionelle Manager

Wie kam es dazu? In einem Interview aus dem Jahr 1985 hat Jobs davon berichtet, dass Apple zu Beginn ihres Erfolgs professionelle Manager einstellte. Doch das hat er, laut eigenen Aussagen, schnell bereut.

Wieso hat Jobs es bereut? Jobs meinte, dass sie zwar wussten, wie man verwaltet, doch ansonsten schienen die Manager nicht wirklich etwas zu können, wie er selbst sagte. Und auch sonst viel sein Fazit klar aus:

Es hat überhaupt nicht funktioniert.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum YouTube-Inhalt

Jobs hat damals gesagt, dass Menschen, die wirklich gute Arbeit leisten, nicht für einen Chef arbeiten wollen, der sich nicht so gut auskennt wie sie selbst. Dieses Experten-Prinzip ist 2026 wichtiger denn je: In einer Welt hochkomplexer KI-Entwicklung akzeptieren Top-Entwickler oft nur Führungskräfte, die den Code selbst verstehen.

Wenig überraschend wusste Jobs, an wen er sich stattdessen wenden muss.

Die besten Manager in Jobs’ Augen

Für Jobs war eines klar: Die besten Manager sind nicht die, die sich von Anfang an als solche sehen:

Wissen Sie wer die besten Manager sind? Es sind die einzelnen Leistungsträger, die niemals Manager sein wollen, sich dann aber doch dafür entscheiden, weil niemand sonst einen so guten Job machen könnte

Im Optimalfall braucht man laut Jobs allerdings keinen Manager. Die besten Leute verwalten und managen sich laut ihm selbst:

Sobald sie wissen, was zu tun ist, werden sie herausfinden, wie sie es machen.

Stattdessen brauchen diese Menschen eine gemeinsame Vision. Und genau das ist laut Jobs gute Führungskompetenz: Wenn man eine Vision hat und diese mit anderen Menschen teilen kann, sodass sie es verstehen und umsetzen können.

Der Führungsstil von Jobs selbst wurde allerdings durchaus auch kritisch gesehen. So schrieb Joe Nocera von der New York Times über ihn unter anderem: Er konnte in Treffen absolut brutal sein, arrogant, sarkastisch, gedankenreich, erfahren, paranoid und krankhaft charismatisch.

zu den Kommentaren (11)

Kommentare(10)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.