In Videospielen seht ihr nun schon seit Jahrzehnten vor allem eines: Polygone. Die flachen Dreiecke bestimmen fast immer, wie digitale Welten aussehen, von Assassin's Creed bis Cyberpunk 2077.
Doch mindestens ebenso lange existiert eine Technologie, die eine völlig andere Philosophie verfolgt. Sie verspricht perfekte Zerstörung, unendliche Details und eine physikalische Korrektheit, von der Polygone nur träumen können. Die Rede ist von Voxeln.
Achtung: Viele Spieler verbinden den Begriff sofort mit der klötzchenartigen Optik von Minecraft oder den physikalischen Abrissorgien in Teardown. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Hinter der Technologie verbirgt sich eine mathematische Höchstleistung.
Dreidimensionale Alternative zur Polygon-Hülle
Der Begriff Voxel ist eine künstliche Wortschöpfung, die sich aus den englischen Wörtern für Volumen und Element zusammensetzt.
Genau wie das bekannte Pixel das Bildelement einer zweidimensionalen Fläche beschreibt, repräsentiert ein Voxel ein volumetrisches Element in einem dreidimensionalen Raum.
Ein Textur-Element wird analog dazu als Texel bezeichnet. Wenn wir uns noch höhere Dimensionen vorstellen, sprechen wir in der Informatik von Hypervoxeln.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.