Seite 2: Die besten Grills 2026: Wir verraten euch, welche Grills sich dieses Jahr wirklich lohnen!

GameStar Plus Logo

Artikel auf einer Seite lesen

GameStar Plus ist das Online-Abo für Gamer, denen gute Spiele wichtig sind. Schon ab 5,99€ im Monat. Deine Vorteile:

Zugriff auf alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Exklusive Tests, Guides und Reportagen
Jede Woche ein exklusiver Podcast
Jede Woche zwei exklusive Newsletter aus der Redaktion
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Wissenswertes rund ums Grillen

Natürlich wollen wir euch nicht nur neue Grills empfehlen, hinter denen wir wirklich stehen, sondern euch auch hilfreiches Wissen an die Hand geben.

Einen Grill richtig einbrennen und ausbrennen

Beide Begriffe kursieren häufig rund um Grills und ihre Grillroste. Zwischen beiden Begriffen gibt es entscheidende Unterschiede: Während das eine einen Grill reinigt, soll das andere zukünftige Verschmutzung eindämmen.

Ausbrennen: Hier geht es darum, Dinge zu entfernen. Durch größtmögliche Hitze werden Produktionsrückstände bei neuen Grills oder Fett und Essensreste bei gebrauchten Grills zu Asche verbrannt. Diesen Prozess nennt man auch Pyrolyse.

Einbrennen: Hier geht es darum, eine Schutzschicht hinzuzufügen. Durch die Kombination aus Fett und hoher Hitze entsteht eine natürliche Schutzschicht, die auch als Patina bezeichnet wird. Sie schützt das Material vor Rost und fungiert als natürliche Antihaftbeschichtung. Das spielt insbesondere bei Grillrosten, Pfannen, Planchas und Co. eine Rolle.

Warum sollte jeder neue Grill vor dem Gebrauch ausgebrannt werden?

Egal, wie teuer oder hochwertig ein Grill ist: Es gibt immer Rückstände aus der Herstellung. Auf den Brennern, im Garraum und an den Rosten haften oft noch Spuren von Maschinenöl, Fetten, Polierpasten, Lösungsmitteln oder Staub.

Diese Chemikalien verdampfen und verbrennen bei hohen Temperaturen und das möchte man nicht an seinem Essen haben.

Wie brennt man einen Gasgrill, Kohlegrill, Smoker oder Kamado richtig aus?
  1. Grill nach Anleitung vom Hersteller auf- und zusammenbauen
  2. Grill beheizen
    • Bei Gasgrills alle „normalen“ Brenner auf höchste Stufe aufdrehen
    • Bei Kohlegrills eine eher große Menge an Kohle anheizen
    • Bei Elektrogrills, Pellet-Smokern & Co. höchste Temperatur einstellen
  3. Mit aufgelegten Rosten und bei möglichst geschlossenem Deckel alles auf eine hohe Temperatur kommen lassen
  4. Nach etwa 20–30 Minuten sollten chemische Gerüche, Rauch und Qualm verflogen sein
  5. Den Grill im Anschluss langsam abkühlen lassen

Sonder- und Seitenbrenner bei Gasgrills: Innenliegende Keramik- oder Heckbrenner können beim Ausbrennen ausgeschaltet bleiben. Außenliegende Seiten- und Keramikbrenner können durch normalen Betrieb (ohne Grillgut) für 15-20 Minuten ausgebrannt werden.

Achtung bei Kamado und Keramikgrills! Auch die Keramikteile müssen ausgebrannt werden, aber sie müssen dafür langsam auf Temperatur gebracht werden, um Risse zu vermeiden.

Hierfür etwa ein Kilogramm Holzkohle bei offenem Deckel nach Anleitung entzünden, später den Deckel schließen und die Luftzufuhr nur leicht öffnen. Der Kamado sollte so für gut eine Stunde konstant über 100 bis maximal 150 Grad gehalten werden. Danach die Luftzufuhr stückweise öffnen und so die Temperatur stufenweise auf 260–280 °C für etwa 15 bis 30 Minuten anheben. Im Anschluss den Keramikgrill ausgehen und langsam abkühlen lassen

Muss jede Art von Grillrost eingebrannt werden?
  • Unbeschichtete Gusseisenroste müssen zwingend eingebrannt werden
  • Bei Edelstahlrosten ist das Einbrennen möglich, aber optional
  • Emaillierte Roste müssen nicht eingebrannt werden

Gusseisen ist offenporig und extrem rostanfällig. Ohne Patina klebt das Fleisch sofort an und der Rost rostet nach dem ersten Regen.

Vorgang: Zuerst den sauberen, trockenen Rost von allen Seiten dünn mit einem hitzebeständigen Öl einreiben. Dafür können etwa Rapsöl, Erdnussöl in einem gefalteten Stück Küchentuch oder Fetttrennspray verwendet werden.
Den Grill dann samt Rost auf ca. 250 °C aufheizen. Wenn das Öl anfängt zu rauchen, ist die nötige Temperatur erreicht und kann nun für 10-15 Minuten gehalten werden. Wenn der Rauch nachlässt, ist der Vorgang abgeschlossen. Für eine robustere Beschichtung sollte der Prozess zwei- bis dreimal wiederholt werden, bis eine glänzende, dunkelbraune bis schwarze Schicht entsteht.

Eine Reinigung eines eingebrannten Rostes mit Spülmittel und anderen stark fettlösenden Reinigern greift die „Beschichtung“ an. Im Alltag reicht in der Regel ein Abbrennen grober Verschmutzungen direkt nach dem Grillen und die Verwendung einer ordentlichen Grillbürste aus.

Wir werden diese Kapitel Stück für Stück erweitern, schreibt uns also eure Fragen in die Kommentare! Welches Zubehör empfehlt ihr zum Grillen, was würdet ihr lieber nicht mehr so machen? Erzählt es uns.

2 von 2



Kommentare(6)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.