Big Navi: Design gezeigt, ein spannendes Detail gibt's nur in Fortnite

AMDs Konkurrenz zu Nvidias RTX 3080 & Co wird konkreter: Auf Twitter zeigt AMD eine RX-6000-GPU, ein interessantes Detail verrät aber nur die Fortnite-Version.

von Nils Raettig,
15.09.2020 11:15 Uhr

So sieht das Design von AMDs kommender Radeon-RX-6000-Generation in Fortnite aus. So sieht das Design von AMDs kommender Radeon-RX-6000-Generation in Fortnite aus.

Bei Spieler-Grafikkarten ist aktuell Nvidia durch die morgen erscheinenden Tests der Geforce RTX 3080 in aller Munde, aber auch AMD versucht derzeit, etwas Aufmerksamkeit zu bekommen.

Design statt technische Daten: So wurde auf Twitter eine Grafikkarte der neuen RX-6000-Reihe gezeigt. Außerdem gibt es sie auch in Fortnite zu sehen (Creative Island, 8651-9841-1639).

Während der Twitter-Beitrag die Karte nur von vorne zeigt, ermöglicht die Fortnite-Version einen Rundumblick auf die Karte. Das verdeutlichen bereits zahlreiche YouTube-Videos.

Unterschiede zu Nvidia, Ähnlichkeit zu Radeon VII

Sowohl das Bild aus dem Twitter-Beitrag als auch die Fornite-Version zeigen einige Unterschiede zu Nvidias kommender RTX-3000-Generation.

So setzt AMD auf drei klassisch angeordnete Axial-Lüfter, wie wir sie etwa vom Design der Radeon VII oder von vielen Custom-Modellen verschiedener Grafikkarten kennen. Nvidia nutzt dagegen einen an der Oberseite und einen an der Unterseite der Karte angebrachten Lüfter.

AMD: RX 6000 vs. Radeon VII Nach der nicht mehr lieferbaren Radeon VII (rechts) kommen nun auch die RX-6000-GPUs (links) mit drei Lüftern auf den Markt.

Nvidia: RTX 3080 Kühler Nvidia verfolgt im Gegensatz zu AMD einen ungewöhnlicheren Ansatz mit jeweils einem an der Ober- und an der Unterseite der Kühlkonstruktion angebrachten Lüfter.

Ungewöhnlicher Anschluss: Interessant ist auch der Blick auf die Anschlüsse der RX-6000-GPU, der erst in Fortnite möglich wird: Neben einem HDMI- und zwei DisplayPorts ist hier auch ein USB-C-Anschluss zu sehen.

Nvidias RTX-2000-Generation hat ebenfalls USB-C geboten, primär zum Anschluss von VR-Headsets über VirtualLink. Inzwischen spielt Virtual Link keine Rolle mehr, der Anschluss ließ sich aber auch zum Verbinden von Festplatten oder Aufladen von Smartphones verwenden. Bei den RTX-3000-Karten streicht Nvidia USB-C dagegen wieder.

Während Nvidia mit RTX 3000 auf USB-C verzichtet, wird AMD den hier ganz rechts zu sehenden Anschluss mit Radeon RX 6000 wohl erstmals für seine Spielergrafikkarten einführen. Während Nvidia mit RTX 3000 auf USB-C verzichtet, wird AMD den hier ganz rechts zu sehenden Anschluss mit Radeon RX 6000 wohl erstmals für seine Spielergrafikkarten einführen.

Was genau AMD mit dem USB-C-Anschluss vor hat, ist noch nicht klar. Spätestens bei der Vorstellung der RX-6000-Generation am 28. Oktober wissen wir hoffentlich mehr.

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