Bluetooth - Sicherheitslücke erlaubt Hackern Angriffe beim Pairing-Prozess

Derzeit ermöglicht eine Sicherheitslücke Hackern Angriffe während des Pairing-Prozesses per Bluetooth. Da das Problem offenbar diverse Hersteller betrifft, sind potentiell Millionen Geräte betroffen.

Nutzer von Bluetooth-Geräten sollten umgehend ihre Software aktualisieren, um eine bestehende Sicherheitslücke zu schließen. Nutzer von Bluetooth-Geräten sollten umgehend ihre Software aktualisieren, um eine bestehende Sicherheitslücke zu schließen.

Wer regelmäßig Geräte mit Bluetooth-Funktion nutzt und entsprechende Pairing-Prozesse durchführt, sollte schnellstmöglich ein Software-Update durchführen. Denn wie Heise berichtet, kursiert derzeit eine Sicherheitslücke, die dafür sorgt, dass Hacker sich in den Pairing-Prozess einklinken und Kontrolle über den Datenverkehr erlangen können.

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Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern das Auslesen des Datenverkehrs im Klartext sowie dessen Manipulation. Betroffen sind offenbar diverse Hersteller von Bluetooth-Geräten und -Schnittstellen, darunter Apple, Intel, Qualcomm und Broadcomm.

Die Ursache für die Sicherheitslücke liegt in der unzureichenden Absicherung des Pairing-Mechanismus: Weil der Schlüsselaustausch nach ECDH-Parameter von bestimmten Bluetooth-Geräten nicht ausreichend oder teils überhaupt nicht geprüft werde, könnten Angreifer sich als Man-in-the-Middle leicht in den Datenverkehr einklinken, stellten Forscher der Technischen Universität Israel fest.

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Voraussetzung für den Angriff ist, dass beide Bluetooth-Schnittstellen von der Sicherheitslücke betroffen sind und der Angriff während des Pairing-Prozesses stattfindet. Allerdings haben Apple und Intel bereits entsprechende Software-Updates veröffentlicht, darüber hinaus hat die Bluetooth Special Interest Group die Bluetooth-Protokollspezifikationen angepasst, um entsprechende Probleme künftig zu vermeiden. Microsofts Bluetooth-Stack ist von der Sicherheitslücke übrigens nicht betroffen.

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