ChatGPT-Agent: Die KI kann jetzt auch eure Flüge buchen und das ist erst der Anfang

OpenAI präsentiert den neuen ChatGPT-Agenten, der komplexe Aufgaben autonom bewältigen kann.

OpenAI hat einen neuen, mächtigen Agent vorgestellt. OpenAI hat einen neuen, mächtigen Agent vorgestellt.

OpenAI treibt die KI-Entwicklung stetig weiter voran. Jetzt hat das Unternehmen den neuen ChatGPT‑Agent vorgestellt, der gleich drei zuletzt entwickelte Fähigkeiten vereint und komplexe, mehrstufige Aufgaben eigenständig ausführen können soll.

ChatGPT macht großen Schritt in Richtung KI-Assistent

Das ist passiert: OpenAI hat in einem Blogpost den neuen ChatGPT-Agent vorgestellt. Technisch gesehen kombiniert dieser drei Agenten-Fähigkeiten:

  • Operator: Kontrolle eines Webbrowsers (Klicken, Tippen, Scrollen)
  • Deep Research: Umfangreiche, belegte Web-Recherchen mit Quellen
  • ChatGPT: Natürliche Konversation und Entscheidungsfähigkeit

Der neue Agent ist ab sofort weltweit für alle User mit einem Pro‑, Plus‑ oder Team‑Abonnement von ChatGPT verfügbar. In Zukunft sollen auch Enterprise- und Education- und möglicherweise auch kostenfreie Nutzer Zugang zum Agent erhalten.

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Was kann der neue Agent in der Praxis? Der große und wichtige Schritt, den der ChatGPT-Agent geht, ist der, dass Fragen und Ideen jetzt in Aktionen umgewandelt werden können. Der Agent kann etwa eigenständig Online-Formulare ausfüllen, Reservierungen tätigen, Flüge buchen oder Einkäufe erledigen.

Wo ChatGPT bisher beispielsweise »nur« ein Rezept und eine Einkaufsliste erstellen konnte, wenn er etwa ein »japanisches Abendessen für vier Personen« planen sollte, kann der Agent jetzt auch sämtliche benötigten Zutaten eigenständig bestellen.

Auch im Arbeitskontext soll der Agent viele Vorteile bringen, weil er mit Tools wie Gmail, Google Kalender, GitHub oder Terminal-Umgebungen interagieren und Analysen sowie Dokumente (etwa Tabellen, Präsentationen) erstellen kann.

Vorerst mit angezogener Handbremse: Der Schritt ist natürlich ziemlich groß und für viele sicher auch beängstigend. Immerhin könnte der Agent auch einen Denkfehler begehen oder aufgrund eines Schreibfehlers plötzlich Zutaten für 40, statt vier Personen bestellen.

Um solche Fehler zu vermeiden, fragt der Agent immer um Erlaubnis, bevor er kritische oder irreversible Aktionen, wie Zahlungen oder Logins, durchführt. Die Speicherfunktion ist zudem erst einmal deaktiviert und es gibt einen Watch‑Modus, bei dem der Prozess gestoppt wird, wenn der Nutzer nicht zusieht. Bestimmte Websites oder Aktionen können außerdem gesperrt werden.

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