Das KI-Rennen nimmt aktuell wieder Fahrt auf. Nachdem OpenAI GPT-5.1 und Google Gemini 3 Pro veröffentlicht haben, folgt jetzt mit Claude Opus 4.5 von Anthropic ein weiteres Modell in wenigen Wochen. Durch die erhöhte Autonomie werden Sicherheitsfragen immer wichtiger.
Anthropic stellt Claude Opus 4.5 vor
Anthropic ist mit seinem Claude-Modell einer der größten Konkurrenten von Google und OpenAI auf dem KI-Markt und konnte in der Vergangenheit immer wieder mit starken Benchmark-Ergebnissen auf sich aufmerksam machen.
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Claude Opus 4.5: Anthropic stellt neues KI-Modell vor und macht Google und OpenAI Konkurrenz
Am 24. November 2025 hat Anthropic jetzt das neue Modell Claude Opus 4.5 vorgestellt und veröffentlicht. Das Modell ist ab sofort über die Claude API, die Claude-Apps und Cloud-Plattformen verfügbar.
Die wichtigsten Neuerungen:
- Gute Benchmark-Ergebnisse: Opus 4.5 wird als eines der besten Modelle für Coding und Agenten bezeichnet und liegt dabei teilweise vor GPT-5.1 und Gemini 3 Pro.
- Effort Parameter: Entwickler können festlegen, wie viel Aufwand ein Modell für eine bestimmte Aufgabe investieren soll. Das soll zu einem effizienteren Token-Verbrauch führen.
- Massive Preissenkung: Opus 4.5 ist deutlich günstiger als der Vorgänger. Pro einer Million Token werden nun nur noch 5 US-Dollar (Input) bzw. 25 US-Dollar (Output) fällig. Bei Claude 3 Opus waren es noch 15/75 US-Dollar
Anthropic möchte also nicht nur das beste, sondern auch das effizienteste KI-Modell bieten. Die neuen Effort-Parameter könnten in Verbindung mit den stark gesenkten Preisen dazu führen, dass Unternehmen mit hohem Token-Verbrauch einen Wechsel in Betracht ziehen.
Aber auch Endkunden sollen über die verbesserte Intelligenz hinaus profitieren. So gibt es im Kontext-Fenster nun standardmäßig 200.000 Token, wodurch das Gedächtnis während langen Unterhaltungen deutlich besser sein soll.
Gleichzeitig werden ältere Inhalte nicht einfach gelöscht und damit vergessen, sondern durchgehend zusammengefasst, sodass die wichtigsten Gesprächspunkte länger erhalten bleiben. Opus 4.5 soll zudem besser mit Excel, Chrome und dem Desktop arbeiten und so auch als Agent brillieren.
Sicherheitsbedenken: Viele KI-Modelle werden mittlerweile als so gut beschrieben, dass sie viele Tätigkeiten autonom ausführen können. Dadurch wird die Frage nach der Sicherheit aber auch wieder lauter.
Opus 4.5 soll etwa deutlich besser gegen »Prompt Injections« geschützt sein, aber eben noch lange nicht immun gegen solche Attacken. Je mehr Aufgaben KI-Agenten selbstständig erledigen, desto wichtiger ist es, dass sie gegen jegliche Angriffe gesichert sind.
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