Core Ultra 400: Die nächsten großen Desktop-CPUs von Intel landen wohl erst 2027 bei uns

Intel visiert für die Nova-Lake-Generation offiziell Ende 2026 als Launch an – ein neuer Leak geht allerdings davon aus, dass Desktop-Varianten erst zur nächsten CES auf uns warten.

Nova Lake-S alias Intel Core Ultra 400 soll Leaks zufolge auf der CES 2027 debütieren. (© Intel) Nova Lake-S alias Intel Core Ultra 400 soll Leaks zufolge auf der CES 2027 debütieren. (© Intel)

Intels CPU-Planungen für die nächsten zwölf Monate laufen anscheinend auf Hochtouren. Nach einem mutmaßlich wenig aufregenden Refresh der aktuellen Arrow-Lake-Generation wirft mit »Core Ultra 400« bereits der »richtige« Nachfolger seinen Schatten voraus.

Bis wir diesen aber auch erblicken, dauert es wohl noch eine Weile: Neuen Leaks zufolge soll die unter dem Codenamen »Nova Lake« entwickelte Prozessorreihe auf der CES 2027 debütieren.

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»Alle hetzen zur CES« – und ein Widerspruch

Das Gerücht stammt vom für gewöhnlich gut informierten chinesischen Leaker »Golden Pig Upgrade« (via Videocardz), der auf der Weibo-Plattform ein kurz gefasstes Detail auf Lager hat:

Es ist schon okay, Nova Lake-S wird auch 2027 erscheinen, sie alle hetzen zur CES.

Mit »sie alle« ist neben Intel mutmaßlich auch AMD gemeint, denn jüngsten Berichten zufolge soll auch hier die nächste CPU-Generation im Jahr 2027 erscheinen.

Neu ist indes der Hinweis, dass sich beide Hersteller um eine Vorstellung zur CES (Consumer Electronics Show) bemühen, die im nächsten Jahr vom 6. bis zum 9. Januar gewohnterweise in Las Vegas abgehalten wird.

Wie der Videocardz-Bericht anmerkt, widerspricht der Leaker damit zumindest auf den ersten Blick der offiziellen Intel-Aussage zu Nova Lake.

  • Im Umsatzbericht zum vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 nannte CEO Lip-Bu Tan nämlich explizit Ende 2026 als Release-Zeitraum.
  • Allerdings wurde hier keine Aufteilung zwischen Desktop- und Laptop-Segment vorgenommen, sodass die explizite Erwähnung von Nova Lake-»S« hellhörig werden lässt: Das S-Suffix hinter einem Codenamen steht nämlich spezifisch für Desktop-Prozessoren.

Entsprechend sei es auch denkbar, dass Intel zum Jahresende hin lediglich frühe Produkte im Mobile-Segment mit »Core Ultra 400« im Namen auf den Markt bringt, während der tatsächliche Release für Desktop-CPUs in den darauffolgenden Wochen geplant ist.

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