»Ryzen 10000«: AMDs nächste CPU-Generation zeigt sich in ersten Leaks mit bis zu 24 Kernen

Leaks deuten darauf hin, dass AMDs kommende Zen-6-Prozessoren in sieben Kernkonfigurationen erscheinen soll. Vor 2027 ist nicht mit einem Release der bis zu 24 Kerne fassenden CPUs zu rechnen.

AMDs Ryzen 10000 alias Olympic Ridge: Erste Zen-6-Desktop-CPUs sollen frühestens 2027 kommen – mit bis zu 24 Kernen. AMDs Ryzen 10000 alias Olympic Ridge: Erste Zen-6-Desktop-CPUs sollen frühestens 2027 kommen – mit bis zu 24 Kernen.

Die ersten Zen-5-Prozessoren von AMD sind inzwischen gut anderthalb Jahre auf dem Markt. Entsprechend dem Produktzyklus geht der Blick der Gerüchteküche bereits nach vorn: Laut ersten Leaks plant AMD für die nächste CPU-Generation – wir nennen sie an dieser Stelle einfach mal »Ryzen 10000« – insgesamt sieben verschiedene Kernkonfigurationen.

Auch der Marktstart der unter dem Codenamen »Olympic Ridge« entwickelten CPUs auf Basis der Zen-6-Architektur soll feststehen: Vor 2027 sei nicht mit den ersten neuen AMD-Prozessoren auf dem Markt zu rechnen.

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»Olympic Ridge«: Sieben Kernvarianten auf ein bis zwei Chiplets

Die von »9550pro« geleakten Kernkonfigurationen sollen sich in zwei Gruppen aufteilen. Single-CCD-Designs decken demnach die Stufen 6, 8, 10 und 12 Kerne ab, während in Dual-CCD-Konfigurationen die Stufen 16, 20 und 24 Kerne im Portfolio stehen sollen.

Jedes Zen-6-CCD soll laut Videocardz 48 MByte L3-Cache aufweisen. Dual-CCD-Modelle kämen damit demnach auf bis zu 96 MByte L3-Cache als Ausgangsbasis.

CCD steht kurz für »Core Complex Die« und bezeichnet seit 2019 (vereinfacht formuliert) den zentralen Baustein von AMD-Prozessoren. Beim CCD handelt es sich gewissermaßen um einen eigenständigen Silizium-Chip, der ausschließlich die CPU-Kerne sowie den gemeinsam genutzten L3-Cache enthält.

Dieses Prinzip erlaubt es AMD, Prozessoren mit unterschiedlicher Kernzahl einfach durch die Kombination von ein oder zwei CCDs zu realisieren, ohne jeweils komplett neue Chip-Designs entwickeln zu müssen.

Mögliche X3D-Varianten sind indes nicht in den Leaks zu entdecken – zumal AMD erst kürzlich mit dem Ryzen 7 9850X3D eine neuerliche Variante mit 3D-V-Cache herausgebracht hat, die noch eine ganze Weile außer Konkurrenz laufen dürfte.

Weiter auf AM5-Basis?

Ein weiterer Leak des Portals Benchlife (via Videocardz) behauptet, dass auch Zen 6 Olympic Ridge auf die AM5-Plattform setzen wird.

Wenn ihr also in den vergangenen Jahren ein Upgrade mit Ryzen 7000 oder 9000 durchgeführt habt, müsst ihr für die kommende Generation kein neues Mainboard kaufen – Wahrheitsgehalt des Leaks mal vorausgesetzt.

Herausfinden werden wir das wohl frühestens erst nächstes Jahr: Laut demselben Benchlife-Leak ist »nicht damit zu rechnen, dass Olympic Ridge vor 2027 erscheinen wird«.

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