Lange Zeit habe ich Crimson Desert in meinem Kopf unter dem Spitznamen »Pfosten-Spiel« abgestempelt. Schließlich waren erste Anspieleindrücke auf der gamescom 2024 vor allem von einer überkomplizierten Steuerung geprägt, die es schwer machte, selbst die simpelsten Aufgaben auszuführen ... etwa einen Holzpfosten hochzuheben.
Im vergangenen Jahr gewährte Crimson Desert noch mehr Einblicke in das Spiel und kitzelte meine Neugier: Obercool inszenierte Bosskämpfe, eine Open World, die mit spannenden Fantasy-Schauplätzen lockt, und eine schier grenzenlose Freiheit. Es gibt Drachen, Mechs, übernatürliche Fähigkeiten, aber auch Angeln, Holzfällen, klobiges Inventar-Management, Greifhaken, Kochen, eine massive Open World, bli bla blubb.
Was Entwickler Pearl Abyss hier in einen Topf wirft, klingt für viele wie der wahrgewordene Rollenspiel-Traum. Und obwohl ich mich auch nach einem neuen Open-World-Spiel sehne, das die Fußstapfen eines The Witcher 3 oder Skyrim ausfüllen könnte: Je mehr ich von Crimson Desert sehe, desto mehr Sorgen mache ich mir – denn das Spiel fühlt sich immer weniger an wie ein Singleplayer-Rollenspiel und immer mehr wie ein Überbleibsel eines MMORPGs. Und ich bin mir langsam nicht mehr sicher, ob ich die richtige Zielgruppe dafür bin.
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