Apples kleinstes Notebook gibt es jetzt schon für unter 600 Euro! Wie gut ist das Angebot?

Das MacBook Neo ist Apples neuestes Notebook Aktuell bekommt ihr das Gerät für unter 600 Euro.

Das MacBook Neo ist aktuell der neuste Laptop von Apple. (Quelle: Apple) Das MacBook Neo ist aktuell der neuste Laptop von Apple. (Quelle: Apple)

Apple-Hardware und niedrige Preise sind zwei Dinge, die bisher selten in einem Satz fielen. Das hat sich mit der Einführung des MacBook Neo allerdings geändert. Das kompakte Gerät bietet Apple offiziell ab 699 Euro und scheinbar verkauft es sich wie geschnitten Brot. 

Aber es geht durchaus noch günstiger, bei Amazon gibt es das Neo mit 256-GB-SSD jetzt sogar für nur 599 Euro über die virtuelle Ladentheke. 

Mit dem MacBook Neo zielt Apple auf Studenten, Home-Office-Nutzer und Gelegenheitsanwender ab. Bei einem Preispunkt von unter 600 Euro rutscht das Gerät in Regionen, in denen sonst eher Windows-Mittelklasse-Laptops dominieren.

Was bekommt ihr für 599 Euro?

Das MacBook Neo setzt auf das bewährte Unibody-Design aus Aluminium, aber es ist klar, dass Apple bei dem Preis irgendwo gespart haben muss. Im Angebot für 599 Euro bekommt ihr die folgende Ausstattung:

  • Display: 13-IPS-Panel mit einer Auflösung von 2408 x 1506 Pixel
  • Prozessor: Apple A18 Pro
  • Speicher: 8-GB-RAM und 256-GB-SSD 
  • Akkulaufzeit: 11 bis 16 Stunden (laut Hersteller)

Das Neo besticht vor allem mit einer Haptik die man sonst nur von deutlich teuren Geräten kennt. (Quelle: Apple) Das Neo besticht vor allem mit einer Haptik die man sonst nur von deutlich teuren Geräten kennt. (Quelle: Apple)

Den Rotstift hat der Hersteller speziell beim verbauten Prozessor angesetzt. Hier kommt kein Chip aus Apples M-Serie zum Einsatz, sondern der A18 Pro aus dem letzten iPhone Pro. Was im ersten Moment nach lahmer Gurke klingt, bringt aber tatsächlich eine Leistung, die auf dem Niveau des Apple M1 liegt. Das bedeutet im Klartext: Für die angepeilte Zielgruppe reicht die Leistung locker aus.

Geknausert hat Apple auch beim Speicher: 8 GB RAM sind heute nicht mehr zeitgemäß, da aber effizient und schnell auf die SSD ausgelagert wird, fällt das im Alltag aber nicht wirklich auf. Der theoretische Nachteil ist allerdings, dass die SSD stärker durch die zusätzlichen Schreibvorgänge belastet wird.

Apropos SSD: Die Kapazität fällt im Basismodell mit 256 GB ebenfalls überschaubar aus. Wirklich nervig sind allerdings die beiden USB-C-Anschlüsse. Es gibt einen schnelleren mit USB 3 und einen langsamen mit USB 2.

Der Zielgruppe dürfte das auffallen, wenn eine größere Datenmenge auf eine externe SSD übertragen werden soll.  

An der Qualität hat Apple nicht gespart

Woran Apple aber nicht gespart hat, ist die Qualität. Selbst das günstige MacBook Neo kommt mit dem vorzüglichen Unibody-Gehäuse aus Aluminium. Es gibt kaum Laptops, die das drei oder vierfache kosten, die eine ähnlich hochwertige Haptik aufweisen.

Für unter 600 Euro bekommt ihr in der Regel nur irgendwelche Plastikbomber, die sich im direkten Vergleich wenig hochwertig anfühlen.  

Beim Display müsst ihr mit einem 13-Zoll-IPS vorliebnehmen. Das Panel ist solide und ähnelt subjektiv dem des MacBook Air, mit einem OLED oder Mini-LED kann das Display aber natürlich nicht mithalten. Bei dem Preis sollte das allerdings auch niemand ernsthaft erwarten. 

Auch die Akkulaufzeiten fallen brauchbar aus. Apple gibt offiziell eine Laufzeit von 11 (Web) bis 16 (Video) Stunden an, auch damit dürfte die vom Hersteller adressierte Käuferschicht ganz gut klarkommen. 

Fazit und Kaufempfehlung

Mit dem MacBook Neo zielt Apple auf Schüler und Gelegenheitsanwender ab und trifft dabei voll ins Schwarze. Das Neo ist ein Alltags-Notebook in seiner besten Form. Es bietet zwar keine überragende Leistung, keine enorme Ausdauer abseits der Steckdose und nur wenig Speicher. 

Dennoch kann das MacBook Neo überzeugen, Apple spielt die Trumpfkarte Qualität gekonnt aus. Das Neo sieht nicht aus wie ein 600-Euro-Notebook aus und es fühlt sich auch nicht so an. Für 599 Euro ist das Apple MacBook Neo ein echter Preis-Leistungs-Kracher für eine ganz bestimmte Zielgruppe.

Wenn ihr einen zuverlässigen, edlen und vor allem robusten und hochwertigen Begleiter für Schule, Studium oder einfach für die alltäglichen Aufgaben sucht, ist dieser Deal fast unschlagbar. Die Verarbeitungsqualität und das Display deklassieren fast alles, was die Windows-Konkurrenz im Bereich unter 600 Euro zu bieten hat.

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