Diablo: Was wäre, wenn sich der Held den Seelenstein am Ende nicht in die Stirn gerammt hätte?

Kein Dunkler Wanderer und kein Fall des Weltsteins. Wir machen ein Gedankenexperiment: So anders verliefe die Geschichte von Diablo 1 und 2 ohne die verhängnisvolle Entscheidung von Prinz Aidan.

Ohne einen kurzen Moment der Schwäche wäre Diablo nie über Teil 1 hinausgekommen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der Seelenstein. Ohne einen kurzen Moment der Schwäche wäre Diablo nie über Teil 1 hinausgekommen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der Seelenstein.

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Was für ein Schock: Das 1996 absolut bahnbrechende Action-Rollenspiel Diablo endete mit einem enormen Cliffhanger.

Nach einem kräftezehrenden Kampf in den düsteren Katakomben unter der Kathedrale von Tristram besiegt der damals noch namenlose Protagonist den Herrscher des Schreckens. Doch anstatt das Böse endgültig zu versiegeln, hebt der erschöpfte Krieger Diablos leuchtenden roten Seelenstein auf und rammt ihn sich direkt in die eigene Stirn:

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Die Entwickler bei Condor (später Blizzard North) hatten das damals gar nicht geplant, der Story-Twist war mehr oder weniger auf dem Mist des externen Blizzard-Teams gewachsen. »Irgendwie funktionierte es«, erinnert sich Chef-Designer David Brevik.

Durch allerlei Retcons und Lore-Änderungen in Diablo 2 und 3 haben nachfolgende Entwicklergenerationen versucht, die Story im Nachgang geradezubiegen. Doch was wäre passiert, wenn Blizzard ein ganz anderes Outro geliefert und der Held in diesem entscheidenden Augenblick innegehalten hätte?

Drei Optionen, die eigentlich nur eine sind

Mit Diablo 3 erklärte Blizzard den namenlosen Krieger, der sich später als dunkler Wanderer durch Diablo 2 schleppte und schließlich als Diablo wiederkehrte, zu Prinz Aidan, Sohn von König Leoric. Auf der Suche nach seinem Bruder Albrecht besiegte er Dämonen, den wahnsinnigen Hohepriester Lazarus und schließlich Diablo selbst, der von Albrechts Körper Besitz ergriffen hatte.

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