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Seite 6: Die Akte Xbox One - Geleaktes Microsoft-SDK analysiert

Was bedeutet all das?

In Zukunft will Microsoft die Xbox One noch stärker mit dem PC verzahnen, Windows 10 soll es im Herbst dieses Jahres in Kombination mit der passenden Xbox-App aus dem Windows Store möglich machen.In Zukunft will Microsoft die Xbox One noch stärker mit dem PC verzahnen, Windows 10 soll es im Herbst dieses Jahres in Kombination mit der passenden Xbox-App aus dem Windows Store möglich machen.

So vielschichtig die im XDK dokumentierte Evolution der Xbox One auch sein mag, so simpel fällt letzten Endes die Quintessenz all der beschriebenen Änderungen aus: Statt der ursprünglich einmal angedachten Multimedia-Schaltzentrale im Wohnzimmer, die sich durch innovative Steuerungsmöglichkeiten per Kinect-Kamera in und außerhalb von Spielen von der Konkurrenz abhebt, nähert sich die Ausrichtung der Xbox One immer mehr der PlayStation 4 an, deren Fokus von Beginn an eher auf hoher Grafikleistung und den Spielen selbst lag.

Die gute Nachricht lautet für Microsoft, dass all die Änderungen tatsächlich Früchte zu tragen scheinen, was sich an der deutlich konkurrenzfähigeren Leistung der Xbox One in den zuletzt veröffentlichten Spielen im Vergleich zur PS4 zeigt. Die schlechte Nachricht ist dagegen, dass es wohl mindestens noch bis zur nächsten Konsolengeneration dauern wird, bis die Möglichkeiten einer Kinect-Kamera in vollem Umfang von Spielen genutzt werden – wenn überhaupt.

Es ist zwar nicht auszuschließen, dass in zukünftigen XDK-Versionen wieder stärkerer Fokus auf die Kinect gelegt wird. Wenn man allerdings bedenkt, dass große Publisher wie Ubisoft oder Activision bereitwillig einer Verkaufsversion der Konsole ohne Kinect-Kamera zugestimmt haben, dann lässt das nicht unbedingt darauf schließen, dass die Bewegungs- und Sprachsteuerung per Kinect in naher Zukunft bei Entwicklern in Mode kommt. Um so wichtiger ist es für Microsoft, in möglichst vielen kommenden Spielen technisch ebenbürtig zur PlayStation 4 zu sein (oder sie im besten Fall sogar zu übertrumpfen), sonst wäre das Zurückrudern in Sachen Kinect schließlich umsonst gewesen.

Dabei ist nicht zu vergessen, dass Sony mit Sicherheit genau wie Microsoft stetig an der Optimierung der Leistung der PlayStation 4 arbeitet, auch wenn davon bislang weniger an die Öffentlichkeit gelangt ist. So reserviert beispielsweise auch die Sony-Konsole zwei Kerne für das Betriebssystem und könnte auf diesem Weg zusätzliche Ressourcen für Spiele freigeben, andere Maßnahmen wie eine Erhöhung der Taktraten von CPU oder GPU auf das Niveau der Xbox One oder eine stärkere Konzentration auf neue Techniken wie Megatexturen sind ebenfalls denkbar.

Eines ist jedenfalls sicher: Das ewige Duell zwischen der Xbox und der PlayStation wird sich im Jahr 2015 fortsetzen und spannend bleiben, auch oder gerade weil die Kinect-Kamera dabei immer weniger eine Rolle spielt. Ein klarer Gewinner des Duells steht dabei jetzt schon fest, obwohl er nicht einmal direkt daran beteiligt ist: Der PC.

Während in der Vergangenheit für viele Entwickler die Konsolen die Lead-Plattformen bei der Spieleentwicklung waren, nimmt mittlerweile immer häufiger der PC diese Rolle ein. Gleichzeitig sind Microsofts Bemühungen, den CPU-Overhead auf der Xbox One möglichst zu verringern auch für PC-Spieler begrüßenswert, zumal die Xbox One genau wie der PC Microsofts neue Grafikschnittstelle DirectX 12 (wenn auch in einer abgewandelten Version) unterstützen wird. Dadurch sollten sich einmal vorgenommene Leistungsoptimierungen leichter von einer Plattform auf die andere(n) übertragen lassen, wovon letztlich alle profitieren.

DirectX 12 soll sowohl bei der Xbox One als auch bei PCs für höhere Bildraten sorgen, indem die Prozessorleistung möglichst optimal ausgenutzt wird. DirectX 12 soll sowohl bei der Xbox One als auch bei PCs für höhere Bildraten sorgen, indem die Prozessorleistung möglichst optimal ausgenutzt wird.

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