Sieben Aspekte, die bei Gamepads wichtig sind
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Steam Controller: Das solltet ihr wissen
Schon lange gibt es gute Gründe, nicht bloß zu Xbox- und Sony-Controllern zu greifen. Drittanbieter haben inzwischen eine üppige Auswahl mit spezialisierten Geräten, die unterschiedliche Ansprüche erfüllen.
Auf diese Punkte solltet ihr achten:
1. Die Plattform: Wo spielt ihr?
Nicht jeder Controller funktioniert überall. Überlegt wuch vorher, ob ihr an eurer Konsole, dem Handheld oder der PC spielen möchtet. Achtet dabei auf die offizielle Lizenzen. Ein Xbox-Controller funktioniert immer am PC, aber ein reiner PC-Controller oft nicht an der Xbox. Mit Lizenz ist die Kompatibilität sicher.
2. Die Stick-Technik: Haltbarkeit des Controllers
Ein großes Problem bei Controllern kann Stick-Drift
sein. Dabei kann es passieren, euer Spielcharakter beispielsweise von alleine losläuft, obwohl ihr nichts drückt. Auch Richtungsangaben werden manchmal falsch umgesetzt.
Wer das vermeiden möchte und zudem einen Controller sucht, der lange hält, sollte sich nach einem mit Hall-Effekt oder TMR umsehen. Diese Techniken nutzen Magnete statt physischen Kontakten. Dadurch halten sie länger. Hall-Effekt und TMR sind 2026 schon fast zum Standard geworden.
3. Verbindung: Kabel oder Kabellos?
Wichtig ist auch, wo ihr sitzt: weit weg vom Bildschirm oder direkt davor?
- Ihr könnt zwischen drei Verbindungsarten wählen:
- Kabel: Keine leeren Batterien, manchmal schnellere Reaktion, aber eventuell geringerer Komfort.
- Funk (2,4 GHz): Braucht einen USB-Stecker (Dongle), ist aber praktisch so schnell wie ein Kabel.
- Bluetooth: Nützlich für Handy/Tablet, aber oft mit spürbarer Verzögerung (Lag) am PC.
Wer nah am Monitor sitzt, kann locker zu einem Controller mit Kabel greifen. Wie bei vielen Geräten aus dem Peripheriebereich überwiegen auf dem Markt aber kabellose Geräte.
4. Die Tasten: Klick oder Wabbel?
Das Tastenfeedback und der Klang sind unterschiedlich bei Controllern. Es gibt Menbran-Tasten, die sich weicher anfühlen und manchmal auch leiser sind, und es gibt mechanische Tasten, die wie eine Gaming-Maus klingen und sofort auslösen.
5. Ergonomie: Passt der Controller in meine Hand?
Auch die Größe eurer Hände ist wichtig und wie ihr einen Controller am bequemsten haltet. Kleinere Hände mögen natürlich auch einen kleineren Controller (wie etwa der alte Sony DualShock), größere auch größere Controller (wie beispielsweise der Razer Wolverine V3 Pro).
- Außerdem gibt es zwei Controller-Layouts, die sich bewährt haben:
- Symmetrisch: Beide Sticks sind unten nebeneinander (wie bei PlayStation).
- Asymmetrisch: Der linke Stick ist oben, der rechte unten (wie bei Xbox).
6. Zusatzfunktionen: Brauche ich Extras?
Gimmicks kosten meistens mehr Geld und nicht jeder braucht sie. Ihr solltet euch vor dem Kauf fragen, ob ihr bestimmte Features wirklich braucht. Zwei Beispiele, die manche Controller haben, die aber nicht für jeden Spieler und jede Spielerin sinnvoll sind:
- Rücktasten (Paddles): Bedienelemente an der Unterseite helfen euch, zu springen, ohne den Daumen vom Stick zu nehmen.
- Trigger-Stopps/Trigger-Locks: Schalter, die den Weg der hinteren Tasten verkürzen (man schießt schneller).
7. Stromversorgung: Akku oder Batterie?
Kabellose Controller werden in der Regel mit festverbauen Akkus oder wechselbaren Batterien betrieben. Ein fest verbauter Akku muss immer wieder neu aufgeladen werden. Wenn der Akku kaputt geht, muss meistens der ganze Controller ersetzt werden. Controller mit Batterie-Betrieb gibt es nur noch selten (Beispiel: Xbox Wireless), aber es gibt sie. Hier kann einfach eine frische oder wiederaufgeladene Batterie eingelegt werden.
Worauf es außerdem allgemein noch ankommt
Was macht einen guten Controller aus? Ein Controller sollte angenehm in der Hand liegen und eine gute Haptik haben. Denn das Letzte, was man bei einem Boss in Elden Ring braucht, ist ein Krampf. Zudem sollte er hochwertig verarbeitet sein und damit etwas aushalten (bitte trotzdem nicht werfen). Kabellose Nutzung und eine lange Akkulaufzeit sind Pluspunkte.
Pro-Controller bieten einiges darüber hinaus. Generell gilt: Je teurer das Eingabegerät, desto mehr Gimmicks und Leistung darf man erwarten.
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Das wichtigste jedoch: Qualität und Verarbeitung. Die Materialien sollten beständig und sauber verarbeitet sein. Wenn Kanten überstehen oder schlecht verklebt sind, kann das Gerät getrost zurückgeschickt werden, weil derartige Mängel zu unangenehmen Hautreizungen und Fehlhaltungen (auch "Vermeidungshaltungen", weil man unbewusst vermeidet, die aufreibende Stelle zu berühren und das Gamepad dadurch nicht wie vorgesehen hält) führen können.
Nicht alle Controller bieten sie, wichtig sind sie trotzdem: die individuellen Einstellungsoptionen. Natürlich legen nicht alle Spieler und Spielerinnen Wert auf Anpassungsmöglichkeiten, zumal diese den Preis oft nach oben treiben.
Wer aber einmal mit einstellbarer Stick-Empfindlichkeit und zusätzlichen Backpaddles gespielt hat, wird nicht mehr zurückwollen (es sei denn, man ist Nele, die zu viel »Schnickschnack« nicht leiden kann).
Wireless oder mit Kabel – was ist besser?
Wie bei allen Eingabegeräten bietet beides dieselben Vor- und Nachteile: Wireless-Controller können unter Umständen eine Latenz aufweisen, die bei Kabel-Gamepads wegfällt. Inzwischen sind die Verzögerungswerte bei den meisten modernen Controllern aber so gering, dass sie praktisch nicht mehr wahrnehmbar sind. Teilweise übertragen kabellose Geräte sogar schneller.
Kabellose Controller müssen immer wieder mit neuen Batterien versorgt oder aufgeladen werden. Auch dieser Umstand fällt bei der Kabelvariante weg. Dafür bieten uns drahtlose Gaming-Controller aber ein höheres Maß an Bewegungsfreiheit; wir können auch mal aufstehen und nach Lust und Laune ums Sofa laufen oder das Gamepad sogar mit auf den Crosstrainer nehmen. Kabelgebundene Gamepads sind dafür aber häufig günstiger.
Bei kabellosen PC-Controllern gibt es zwei Verbindungsarten: Bluetooth und 2,4-GHz-Funk.
PC-Controller-Layout
Hier streiten sich wieder die zwei Großen: Sony PlayStation und Microsoft Xbox. Der größte Unterschied besteht in der Anordnung der Analogsticks. Sony setzt bei den hauseigenen Produkte auf ein symmetrisches (gerade Anordnung) Design, Microsoft auf ein asymmetrisches (diagonale Anordnung). Beide Varianten haben ihre Fans, sodass manche Hersteller mit offiziell lizenzierten Gamepads versuchen, beide Designoptionen für je die andere Konsolen-Plattform anzubieten.
Microsoft-Controller waren schon immer kompatibler mit PCs als die des japanischen Konkurrenten. Viele PC-Spiele zeigen bis heute bei den Eingabeaufforderungen beispielsweise nur das Xbox-Layout an. Sony holt aber seit einigen Jahren auf, sodass selbst bei Steam umfangreiche PS-Gamepad-Einstellungen möglich sind.
Haptik, Tastenfeedback, Material, Extras: Alles ist Geschmackssache. Es ist schwer, den einen besten Controller für jedermann zu empfehlen, weil es auch hierbei wie immer stark auf die eigenen Vorlieben ankommt. Manche mögen sehr schwere Gamepads, zum Beispiel, weil sie ihnen hochwertiger erscheinen oder besser in den Händen liegen. Beim Gewicht geht es also auch um eine Form des Feedbacks.
Auch die ideale Größe und Oberflächenbeschaffenheit hängen stark vom Nutzer ab. Es ist immer ratsam, einen Controller, wenn möglich, vor dem Kauf auszuprobieren oder zumindest einmal in den Händen zu halten, um ein Gefühl für die eigenen Bedürfnisse zu bekommen.
Weiter geht es auf der nächsten Seite mit oft gestellten Fragen über Controller.

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