Gaming auf dem M27P20 Pro
Àpropos, beim Gaming kann der M27P20 Pro durchaus auch abseits von HDR überzeugen. Natürlich sind inzwischen weitaus höhere Aktualisierungsraten als 160 Hertz möglich und wer nach dem letzten Quäntchen Reaktionszeit und Bewegungsschärfe für CS:GO sucht, ist mit einem anderen Monitor besser beraten.
Dennoch bietet das verbaute IPS-Panel flotte Umschaltzeiten. Leider gibt es aber nicht das perfekte Overdrive-Setting für das gesamte Aktualisierungsratenband: Bis 60 Hertz lässt man es am besten deaktiviert, denn bereits »Low« erzeugt etwas sichtbaren Overshoot und Schlieren treten bei »OFF« noch kaum sichtbar auf.
Darüber ist »Low« aber zumindest bis 120 Hertz die beste Option, zwischen 120 und 160 Hertz sorgt »Middle« für einen Tick schärfere Bewegungen auf dem Display. Wer aber nicht ständig zum wackeligen Joystick greifen will, lässt einfach »Low« permanent aktiviert.
Auch ein Low Motion Blur Modus ist mit von der Partie, den KTC im OSD unter »MPRT« führt. Hierbei wird die Displaybeleuchtung während dem Farbwechsel zwischen zwei Bildern ausgeschaltet und leuchtet optimalerweise nur, wenn der Pixel den neuen Farbwert bereits angenommen hat.
Sofern man von diesem Flackern keine Kopfschmerzen bekommt, funktioniert das sehr gut. Schnelle Bewegungen gewinnen spürbar an Schärfe, für Shooter optimal.
Man sollte aber beachten, dass weder VRR (FreeSync, G-Sync), noch HDR oder Local Dimming mit diesem Modus genutzt werden können. Auch kann man die Helligkeit nicht verändern und der Monitor muss mit mindestens 120 Hertz betrieben werden.
Für wen empfiehlt sich der M27P20 Pro?
Der M27P20 Pro ist mit 4K-Auflösung bei nur 27 Zoll Bilddiagonalen in der Office-Nutzung gegenüber größeren Modellen etwas eingeschränkt. Einzelne Pixel sind so klein, dass die meisten Nutzer in Windows die Schriftskalierung auf 150 Prozent stellen werden.
Dadurch reduziert man aber die möglichen Textzeilen und hat weniger effektiven Platz für Anwendungsfenster. Außerdem stellt die Local-Dimming-Umsetzung für Excel und Co. keinen Mehrwert dar.
Hier ist die pixelgenaue Helligkeitseinstellung von OLEDs überlegen. Ein solches Modell hat Patrick getestet. Falls ihr etwas tiefer in die Tasche greifen wollt, lest doch seinen Test:
Sucht ihr derzeit nach einem neuen Monitor, seid aber noch unentschlossen, könnt ihr euch mit unserer Kaufberatung zu den besten Gaming-Monitoren einen Überblick verschaffen.
Fazit der Redaktion
Gregor Manitz
KTC macht also keinen Hehl daraus, dass dieser Monitor zum Spielen konzipiert ist. Allerdings werden Hardcore-FPS-Spieler von einem 160-Hertz-LCD im Jahr 2023 nicht mehr begeistert.
Wer bei etwa 144 Bildern pro Sekunde aber schon glücklich ist und ein gutes HDR-Erlebnis deutlich unterhalb von 1.000 Euro sucht, findet im M27P20 Pro die optimale Lösung.
Der Preis macht KTCs M27P20 Pro in dieser Kategorie zur ersten Wahl. Aktuell ist übrigens Geekmaxi der einzige Anbieter, der diesen Monitor in Deutschland liefern kann. Habt ihr Interesse am Monitor, spart ihr mit dem Rabattcode KTCM27PROGS 35 Euro.
Die Kosten lohnen sich. Man bekommt hier ein hochwertiges 4K-IPS-Panel mit sehr hoher Leuchtkraft und durch Local Dimming echte HDR-Unterstützung. Am Dynamikumfang wird man sich lange nicht satt sehen.
So viel Freude hatten wir selten mit einem Monitor. Sei es die Bildschärfe beim Arbeiten, die weichen Bewegungen in Spielen oder die tollen Farben in HDR-Videos. Echte Schwächen kennt der M27P20 Pro nicht.
Welche Spezifikationen hat euer Monitor? Könntet ihr euch 4k-Auflösung auf 27 Zoll vorstellen? Und wann kommt für euch ein Bildschirm-Upgrade in Frage? Schreibt es in die Kommentare!
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