Dieses Gerät ist wie ein Kaffeevollautomat – aber statt der schwarzen Brühe macht er euch Tofu in nur wenigen Minuten

Nuvell zeigt auf der IFA 2026 ein interessantes Tofu- und Pflanzenmilch-Gerät.

Sieht aus wie eine Kaffee-Maschine, macht aber Pflanzenmilch oder Tofu. (Bildquelle: Aaron HofmannGameStar Tech) Sieht aus wie eine Kaffee-Maschine, macht aber Pflanzenmilch oder Tofu. (Bildquelle: Aaron Hofmann/GameStar Tech)

Auf der IFA 2026 tummeln sich nicht nur neue Fernseher und Smart-Home-Gadgets, sondern auch spannende Innovationen für die Küche. Unser Kollege Aaron ist aktuell auf der Messe unterwegs und hat am Stand von Nuvell ein Gerät entdeckt, das auf den ersten Blick wie ein etwas überdimensionierter Kaffeevollautomat wirkt. Doch statt Espresso produziert die Maschine vollautomatisch frischen Tofu oder verschiedene Pflanzenmilch-Sorten.

Von der Bohne zum Tofu in Rekordzeit

Die Grundidee des Nuvell-Geräts ist simpel: Statt stundenlanger Vorbereitung verspricht der Hersteller frischen Tofu in rund 40 Minuten. Wer lediglich Pflanzenmilch herstellen möchte, muss sogar nur etwa 20 Minuten warten. Der Prozess läuft dabei völlig autark ab. Man füllt einfach die rohen Zutaten oben ein, die Maschine kümmert sich anschließend selbstständig um alle Verarbeitungsschritte vom Zerkleinern und Einweichen bis hin zum Pressen.

Dabei ist das System nicht auf klassische Sojabohnen limitiert, auch andere Basis-Zutaten wie Kichererbsen sollen sich problemlos verarbeiten lassen. Wer Tofu herstellt, kann zudem die gewünschte Konsistenz vorab am Gerät bestimmen.

Auf der Messe wurden natürlich auch fertige Kreationen aus der Maschine präsentiert. (Bildquelle: Aaron HofmannGameStar Tech) Auf der Messe wurden natürlich auch fertige Kreationen aus der Maschine präsentiert. (Bildquelle: Aaron Hofmann/GameStar Tech)

Hands-on: Beeindruckend unkompliziert

Aaron konnte sich den kompletten Ablauf am IFA-Stand vorführen lassen und zeigte sich in seinen Notizen vor allem davon beeindruckt, wie wenig Arbeit tatsächlich noch beim Nutzer hängen bleibt. Die Bedienung wirkte auf ihn extrem unkompliziert: Zutaten einfüllen, Programm starten und das Gerät die Arbeit machen lassen.

Besonders alltagstauglich fand Aaron zudem die automatische Reinigung. Ähnlich wie der Kaffeesatz beim Vollautomaten bleibt am Ende im Prinzip nur ein trockener Rest übrig, den man entsorgen muss. Aarons Fazit zur Technik: Eine sehr coole Lösung für alle, die Tofu oder Pflanzenmilch frisch herstellen möchten, ohne daraus jedes Mal ein mehrstündiges Küchenprojekt zu machen.

Noch ist das Gerät eher für Betriebe interessant. (Bildquelle: Aaron HofmannGameStar Tech) Noch ist das Gerät eher für Betriebe interessant. (Bildquelle: Aaron Hofmann/GameStar Tech)

Der Preis ist ein großer Dämpfer

So smart die Technik auch ist, der Preis holt einen ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Der aktuell auf der Messe gezeigte Prototyp soll laut Nuvell voraussichtlich bei etwa 12.000 Euro liegen. Für den privaten Einsatz ist das aus Aarons Sicht schlichtweg zu teuer oder in seinen eigenen Worten: »Dafür müsste man schon sehr, sehr viel Hafermilch am Morgen trinken.«

In der aktuellen Form sieht er das Gerät daher ganz klar im Gastro-Bereich: Für Restaurants, Hotels oder die vegane Gastronomie könnte die Maschine tatsächlich spannend sein. Frischer, hausgemachter Tofu mit individuell anpassbarer Konsistenz lässt sich so ohne großen zusätzlichen Arbeitsaufwand in den Küchenalltag integrieren.


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Hoffnung für Privathaushalte

Für die normale heimische Küche ist das Modell wegen des Preises aktuell kaum realistisch. Allerdings gibt es gute Nachrichten: Nuvell plant bereits kleinere Geräte, darunter eine Version, die im kommenden Jahr speziell für den Heimgebrauch auf den Markt kommen soll.

Zusätzlich könnten spezialisierte Varianten folgen, die dann nur Pflanzenmilch oder nur Tofu herstellen. Aus Aarons Sicht würde genau das dieses clevere Konzept auch für Privathaushalte deutlich interessanter machen. Bis dahin bleibt das aktuelle Modell ein spannender, aber unerschwinglicher Blickfang auf der Messe.


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