Zum Auftakt der CES 2025 hat Nvidia erwartungsgemäß die neuen GPUs rund um die Geforce RTX 5090, 5080 und 5070 (Ti) enthüllt. Neben den Grafikkarten hat das Unternehmen auch die neue Version des hauseigenen KI-Upscalings DLSS 4 vorgestellt.
Innerhalb von DLSS 4 gibt es ein neues Feature als Markenzeichen, das exklusiv der RTX-50-Generation vorbehalten bleibt und auf den Namen »Multi Frame Generation« (MFG) hört. Extrem simplifiziert: Statt eines Frames werden mithilfe von MFG nun bis zu drei Frames per Künstlicher Intelligenz generiert, wodurch Nvidia natürlich wesentlich höhere Bildraten verspricht.
Die Tech-Experten von Digital Foundry konnten sich im Rahmen der CES 2025 eine Geforce RTX 5080, die hierzulande für rund 1.170 Euro in den Handel geht, mitsamt DLSS 4 und MFG genauer ansehen.
- Als Benchmark-Spiel stand eine »spezielle Version« von Cyberpunk 2077 bereit. Der Titel des Entwicklerstudios CD Projekt Red gilt dank Pathtracing ohnehin als einer der Nvidia-RTX-Prunkstücke schlechthin.
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RTX 5000: Das sagen unsere Experten zu Nvidias neuen Grafikkarten
Viel Lob für DLSS 4 und Multi Frame Generation
Richard Leadbetter, der Gründer der Digital Foundry, zeigte sich allein vom reinen DLSS 4 in seinem Video außerordentlich angetan. So seien einige der Probleme, die die Tech-Experten grundsätzlich mit DLSS hatten, drastisch reduziert worden.
- Dazu zählen etwa Schmier- und Ghosting-Effekte, die im Zuge von DLSS 4 in deutlich geringerem Maße auftreten sollen. Auch Bewegungsflimmern sei größtenteils verschwunden.
- Zeitgleich seien beim im Zuge von DLSS 3.5 vorgestellten »Ray Reconstruction«-Feature (laut Leadbetter ein »Upscaling für Raytracing«) ähnliche, willkommene Verbesserungen festzustellen.
Im Anschluss ging Leadbetter näher auf die reinen Frameraten ein, die mithilfe von DLSS 4 mit Multi Frame Generation erreicht werden.
Als Einstellungen wurde die 4K-Auflösung mit aktiviertem Raytracing-Overdrive gewählt. Den Vergleichswert lieferte hingegen eine Geforce RTX 4080 Super mit DLSS 3 und der »regulären« Frame Generation.
- Im Direktvergleich könne die RTX 5080 mit DLSS 4 und MFG mit einer Erhöhung der Framerate um rund 91 Prozent im Vergleich zur RTX 4080 Super mit DLSS 3 glänzen.
- Auch die Visualisierung der Frametimes zeige, dass der Einsatz von Multi Frame Generation nicht nur mehr, sondern auch gleichmäßige Bildraten zum Vorschein bringe. Ein stichprobenhafter Test zeige, dass bei maximale Framegenerierung die Latenz im Schnitt um 6,4 Millisekunden erhöht wird, was Leadbetter für »einen fairen Handel« im Hinblick auf die hinzugewonnenen Frames nennt.
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Fazit der Digital Foundry: Guter Ersteindruck
Wie Leadbetter weiterhin ausführt, konnte er die RTX 5080 mit DLSS 4 und MFG nur über einen »sehr begrenzten Zeitraum« mit einem einzelnen Spiel testen, das für seinen Status als Nvidia-Showcase bekannt ist.
Entsprechend sind weitere Tests abzuwarten, so vielversprechend die ersten unabhängigen Eindrücke auch sein mögen. Dennoch sei es bemerkenswert, Cyberpunk 2077 mit weit über 120 FPS bei 4K-Auflösung und aktiviertem Pathtracing laufen zu sehen.
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