Dolby Vision 2 kommt: 3 Hersteller haben die Technik auf der CES bestätigt und noch einen draufgesetzt

Eine der größten Neuerungen für TVs und Heimkino ist Dolby Vision 2. Und es wird zwei Versionen davon geben.

Dolby Vision 2 wird in zwei Geschmacksrichtungen kommen: Dolby Vision 2 und Dolby Vision 2 Max. (Bildquelle: Hisense, Dolby, GameStar) Dolby Vision 2 wird in zwei Geschmacksrichtungen kommen: Dolby Vision 2 und Dolby Vision 2 Max. (Bildquelle: Hisense, Dolby, GameStar)

Bereits vorab galt Dolby Vision 2 als eines der Highlights im Heimkino auf der CES. Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas ist nun die Katze aus dem Sack, welche Hersteller das Format bereits 2026 unterstützen werden.

Diese drei Hersteller bieten Dolby Vision 2 laut Techradar in ihren Line-ups an:

  • Hisense
  • TCL
  • Philips

Darum ist das wichtig: Dolby Vision stellt den nächsten Schritt bei HDR-Content dar. Dessen Verbreitung ist ein wichtiger Schritt, um den Standard unter die Leute zu bringen.

Im Detail: Nicht alle Modelle werden Dolby Vision 2 beinhalten. Gemäß Techradar werden folgende TVs das Feature besitzen; weitere könnten via Softwareupdate folgen.

  • Hisense: Alle RGB-Mini-LED-TVs, inklusive UX, UR9 und UR8
  • TCL: Alle QD-Mini-LED-TVs sowie die C-Serie
  • Philipps: OLED811, OLED911 und OLED951

Möglich ist außerdem, dass später im Jahr weitere Hersteller auf den Zug aufspringen.

Unklar ist auch, welche TVs welche Version von Dolby Vision 2 unterstützen werden.

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Dolby Vision 2 bekommt zwei Versionen

Der neue Dolby-Standard kommt in zwei Geschmacksrichtungen: Dolby Vision 2 und Dolby Vision 2 Max.

Das macht Dolby Vision 2:

  • Precision Black: Diese Funktion soll feine Details in dunkleren Szenen besser hervorheben, ohne dass die Szene an sich darunter leidet. Schwarz soll nicht zu grau werden, wir sollen Menschen oder Gegenstände in einem finsteren Raum trotzdem besser sehen können.
  • Bidirektionales Tone Mapping: Das soll erlauben, die Inhalte gezielter an Premium-TVs anzupassen. Das heißt: je besser euer Fernseher, desto besser auch die Bildqualität.
  • Light Sense: Das Feature soll Lichtsensoren an TVs diffiziler arbeiten lassen. Ein Lichtsensor passt die Helligkeit des Displays an die Umgebung an.

Und dann ist da noch Dolby Vision 2 Max. Der Unterschied liegt vorrangig an zwei Komponenten.

  • Eine verbesserte Bild-Engine, die das Ergebnis knackiger machen soll.
  • Authentic Motion. Dabei handelt es sich um ein Tool, das Judder – also Ruckeln – minimieren soll. Filmemacher sollen Bewegungen selbst anpassen können, anstatt sich auf das Motion Smoothing des TVs verlassen zu müssen, wodurch der Seifenoperneffekt entsteht.

Warum gibt es zwei Formate? Dolby möchte sicherstellen, dass TVs, die Authentic Motion nutzen, gewisse Qualitätsstandards einhalten, so Techradar. Ferner müssen besagte Fernseher ein 120-Hz-Display besitzen.

Maxe Schwind
Maxe Schwind

Das meint unser Experte: Dolby Vision 2 an und für sich ist keine Überraschung; damit habe ich gerechnet. Für mich war auch klar, dass die TV-Hersteller erst mal die Füße stillhalten werden, wenn es darum geht, den Standard zu implementieren.

Dass Hisense und TCL voranmarschieren, wundert mich nicht, andere Hersteller sind da zögerlicher. Obwohl Philips ebenfalls in chinesischer Hand ist, freut es mich als jemand, der über Jahre gute Erfahrungen mit den OLED-TVs der Marke gemacht hat, besonders, dass der Hersteller jetzt schon mit dabei ist.

Um die Max-Version von Dolby Vision würde ich mir erst mal keine großen Gedanken machen. Die Verbesserung der Bild-Engine bleibt vage und das Authentic Motion wird kein Dealbreaker sein. Es wäre allerdings interessant zu wissen, wo Dolby bei den Qualitätsstandards die Schere ansetzt und welche Modelle sich als würdig erweisen – und welche nicht.

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