Ihr solltet einer der wichtigsten Regeln der Fotografie kennen, damit ihr sie auch brechen könnt

Die Drittel-Regel ist ein Fundament der Bildkomposition, aber das heißt nicht, dass ihr sie immer befolgen müsst.

Diese Regel lässt sich anwenden und brechen, unabhängig davon, ob ihr mit dem Handy oder mit einer Kamera fotografiert. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech, Google) Diese Regel lässt sich anwenden und brechen, unabhängig davon, ob ihr mit dem Handy oder mit einer Kamera fotografiert. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech, Google)

Die Drittel-Regel ist ein Fundament der Bildkomposition, aber das heißt nicht, dass ihr sie immer befolgen müsst.

Beim Fotografieren, sei es mit dem Handy oder mit einer Kamera, gibt es viele Regeln, die euer Verständnis für die Bildkomposition optimieren und euch zu besseren Fotografen oder Fotografinnen machen. 

Eine davon ist die Drittel-Regel – ein Fundament in der Fotografie, das jeder und jede kennen sollte. Nicht nur, um sie anzuwenden, sondern auch, um sie aktiv zu brechen.

Was ist die Drittel-Regel?

Die Drittel-Regel soll eure Fotos harmonischer gestalten und den Blick der Betrachter lenken. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Die Drittel-Regel soll eure Fotos harmonischer gestalten und den Blick der Betrachter lenken. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Sie ist tatsächlich keine Regel im klassischen Sinne, an die ihr euch immer halten müsst, sondern eher eine empfehlenswerte Richtlinie. 

Die Drittel-Regel in der Fotografie ist eine einfache Methode, um eure Fotos interessanter und ausgewogener zu gestalten.

Bei den meisten Kameras und Handys könnt ihr Gitterlinien einblenden, um euch die Bildgestaltung zu vereinfachen. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Bei den meisten Kameras und Handys könnt ihr Gitterlinien einblenden, um euch die Bildgestaltung zu vereinfachen. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

  • Stellt euch vor, ihr teilt euer Bild, wie oben zu sehen, in neun gleich große Rechtecke, indem ihr zwei horizontale und zwei vertikale Linien zieht. Diese Linien teilen das Bild in Drittel, sowohl horizontal als auch vertikal.
  • Der Trick besteht darin, wichtige Elemente eures Fotos entlang dieser Linien oder an den Schnittpunkten der Linien zu platzieren.
  • Wenn ihr etwa eine Landschaft fotografiert, könntet ihr den Horizont entlang einer der horizontalen Linien ausrichten. Oder wenn ihr ein Porträt aufnehmt, platziert das Gesicht an einem der Schnittpunkte.

Diese Technik hilft euch, das Bild harmonischer zu gestalten und den Blick des Betrachters gezielt zu lenken. Es ist eine einfache Regel, die eure Fotos schnell aufwerten kann, unabhängig davon, ob ihr ein Handy oder eine Kamera verwendet.

Die Drittel-Regel kann und soll auch gebrochen werden

Ihr müsst euch nicht penibel an diese Regel halten. Es gibt viele Bildkompositionen, bei denen es sich anbietet, das Motiv etwa in der Mitte oder am Rand zu platzieren, wie zum Beispiel bei Fotos im quadratischen 1-zu-1-Format.

So gebt ihr eurem Motiv »Raum zum Atmen« oder könnt eine Geschichte erzählen. 

In diesem quadratischen Foto habe ich den Menschen im unteren Viertel auf der linken Seite platziert, damit sein Blick nach rechts Raum hat. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) In diesem quadratischen Foto habe ich den Menschen im unteren Viertel auf der linken Seite platziert, damit sein Blick nach rechts Raum hat. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Eine weitere »Falle«, in die ihr durch die Drittel-Regel treten könntet, ist zu viel leeren Raum in euren Fotos zu lassen, wenn dies gar nicht die Absicht war.

Dann kann es Sinn ergeben, euer Motiv so in eurem Foto zu platzieren, dass mehr Raum ausgefüllt wird – gerne auch mittig. 

Eine mittige Platzierung von eurem Motiv kann außerdem wie ein Highlight wirken, das automatisch die Augen des Betrachters oder der Betrachterin lenkt. Besonders wirksam ist das, wenn ihr mit Fluchtlinien arbeitet. 

Ihr seht, es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die Drittel-Regel nicht nur anzuwenden, sondern auch aktiv zu brechen. Wichtig ist nur, dass ihr sie kennt.

Das bringt euch einen Schritt näher, nicht nur mit eurer Kamera oder eurem Handy zu knipsen, sondern bewusst zu fotografieren. 

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