Dune 3: In den USA wurden längst alle IMAX-70mm-Tickets verkauft – doch warum eigentlich?

Dune: Part Three startet am 18. Dezember 2026 – und IMAX-70mm-Tickets waren innerhalb von Minuten weg. Warum das Format so besonders ist, erklärt dieser Artikel.

Denis Villeneuves »Dune: Part Three« läuft ab 18. Dezember 2026 auch in IMAX-70mm – einem der seltensten und bildetechnisch anspruchsvollsten Kinoformate der Welt. Denis Villeneuves »Dune: Part Three« läuft ab 18. Dezember 2026 auch in IMAX-70mm – einem der seltensten und bildetechnisch anspruchsvollsten Kinoformate der Welt.

Am 18. Dezember 2026 erscheint »Dune: Part Three« in den Kinos und sorgt schon jetzt für mächtig Rummel an den Kassen.

Denn kaum waren die ersten IMAX-70mm-Tickets für die 7-Uhr-Abendvorstellungen des Eröffnungswochenendes (17. bis 20. Dezember) verfügbar, waren sie binnen Minuten ausverkauft.

Darauf folgte ein absurdes Spiel, wie Slashfilm berichtet: Auf einschlägigen Plattformen tauchten sofort Wiederverkaufsangebote auf. Ein einzelnes Ticket für das Lincoln Square 13 IMAX in New York wurde für rund 950 US-Dollar angeboten, drei Plätze im AMC Metreon 16 in San Francisco gar für 2.100 US-Dollar.

  • Der Grund für den schnellen Ausverkauf dürfte indes nicht allein am Film liegen, sondern am Format. IMAX-70mm ist technisch das aktuelle Nonplusultra der Kinoprojektion.
  • Weltweit gibt es nur 19 Spielstätten, die »Dune: Part Three« in dieser Form zum Eröffnungswochenende zeigen werden (via Deadline).

Doch was macht das Format so besonders, dass sich so viele Kinofans darum reißen?

Video starten 2:30 Dune: Part Three – Im ersten Teaser herrscht im Wüstenkönigreich Arrakis ein grausamer Krieg und Paul Atreides hat ihn offenbar begonnen

IMAX 15/70: Auflösung, Bildgröße und Seitenverhältnis im Detail

IMAX-70mm (technisch als 15/70-Format bekannt) funktioniert grundlegend anders als alle anderen Kinoformate.

  • Statt wie üblich vertikal läuft der Film horizontal durch den Projektor: Die 70 mm beziehen sich damit auf die Höhe des Bildes und nicht auf die Breite. Pro Einzelbild werden 15 Perforierungslöcher bewegt – daher auch die Bezeichnung »15/70«.
  • In digitaler Auflösung wird das 15/70-Format auf bis zu 18K (via Gizmodo) geschätzt, während das wesentlich weiter verbreitete »IMAX with Laser« bei maximal 4.096 x 2.160 Pixeln (4K) gedeckelt ist.

Hinzu kommt ein völlig anderes Seitenverhältnis: IMAX-70mm projiziert im Format 1,43:1 – deutlich quadratischer als Standard-Kino mit 2,39:1. Das Bild wächst somit nicht nur seitlich, sondern auch nach oben und unten.

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Filmformat vs. digitales IMAX: Der wichtige Unterschied

Nicht jedes IMAX-Kino bietet dasselbe Erlebnis. Neben dem analogen 70mm-Format gibt es IMAX mit Laser, das digital projiziert und eine hohe Helligkeit sowie präzisen Kontrast liefern will. Der wesentliche Unterschied liegt also nicht nur in der Schärfe, sondern im Gesamtcharakter:

  • Das analoge 15/70-Bild gilt als wärmer und organischer, das digitale Laser-Bild wiederum als knackiger und gleichmäßig hell ausgeleuchtet.
  • Für Filme, die tatsächlich mit IMAX-70mm-Kameras gedreht wurden, ist die analoge Vorführung der direkteste Weg zum ursprünglichen Bild, wie einige Kinofans meinen.
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Um Dune 3 drehen zu können, setzt Regisseur Villeneuve für den Film auf etwas, das heute kaum noch üblich ist: Mühevolle Handarbeit


Dune-Regisseur Denis Villeneuve selbst erklärte gegenüer der Motion Pictures Association übrigens, dass das Drehen von Dune: Part Three mit IMAX-Kameras auch für ihn Neuland ist.

Allerdings habe er »die Wüstenszenen dagegen digital in IMAX behalten, weil ich die Brutalität des digitalen IMAX-Bilds für diese Umgebung schätze.«

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