Man darf sich zurecht die Frage stellen: Lohnt es sich, das Bild professionell kalibrieren zu lassen? Natürlich könnt ihr auch selbst Hand anlegen und unter uns Pastorentöchtern: Das reicht in den allermeisten Fällen aus, um ein qualitativ hochwertiges Ergebnis zu bekommen.
Aber wo fängt man da an? Einfach aus Jux und Dollerei Regler verschieben und Optionen anwählen sorgt für mehr Frust, als dass es hilft.
Keine Sorge, ich helfe euch. Mit einer Einstellung schafft ihr euch nämlich eine gute Basis, von welcher aus ihr mit den Bildeinstellungen herumprobieren könnt.
Trick 17: Lichtsensor ein- und wieder ausschalten
So gut wie jeder moderne Fernseher – egal, welcher Größe und Marke – besitzt mittlerweile einen eingebauten Lichtsensor.
Das macht der Lichtsensor: Er passt die Hintergrundbeleuchtung oder die Helligkeit der Pixel bei OLED automatisch der Umgebungshelligkeit an. Je nach Qualität und Empfindlichkeit kann das aber zu irritierenden Helligkeitswechseln führen.
So oder so: Der Lichtsensor ist ein guter Helfer, wenn ihr euer TV-Bild von Hand einstellen wollt. Denn er passt die Grundhelligkeit auf die Umgebung an.
Helligkeit ist ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Faktor bei der Bildqualität, da er sich auf alle wichtigen Parameter wie Kontraste und Farben auswirkt.
Habt ihr den automatischen Sensor eingeschaltet, könnt ihr ihn direkt wieder ausschalten, um weitere Einstellungen nach eurem Geschmack vorzunehmen und das Bild feinzujustieren.
Lichtsensor ein- und ausschalten: so geht’s
- Schafft die Lichtverhältnisse im Wohnzimmer, mit denen ihr für gewöhnlich TV guckt. Schaut ihr vornehmlich abends, lasst beispielsweise die Rollläden herunter.
- Schaltet euren TV an und navigiert zu den Bildeinstellungen.
- Sucht die Lichtsensor-Option. Hinweis: Je nach Marke und/oder Modell hat sie einen anderen Namen wie »Eye Care«, »Lichtsensor« oder »automatische Helligkeit«.
- Aktiviert den Lichtsensor und schließt die Optionen, sodass der Lichtsensor das Bild an die Umgebung anpasst. Hinweis: Je nach Inhalt hebt der Sensor dunkle Bereiche stärker hervor. Große Menüfenster können das Ergebnis verfälschen.
- Öffnet die Einstellungen wieder und schaltet den Lichtsensor ab.
Jetzt habt ihr euch auf Basis der Helligkeit eine Ausgangssituation geschaffen, von der aus ihr das Bild nach eurem Gusto anpassen könnt.
Da die Helligkeit maßgeblichen Einfluss auf Farben und Kontraste hat, liegt der Rest nun bei euch.
Eine weitere Möglichkeit: der Kino-Modus
Fernseher besitzen diverse Presets, die auf Basis bestimmter Inhalte angepasst sind. Die allgemein als »beste« Einstellung bezeichnete Voreinstellung ist der Kino-Modus.
- Wenige zusätzliche Bildaufbereitungsoptionen
- Möglichst nah am Film oder der Serie
- Warme Farben
- Niedrige Helligkeit
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OLED: Die Lichtgestalt für Gamer oder übertriebener Hype?
Der Kino-Modus kann an und für sich schon sehr gut aussehen – oder eine Grundlage bilden, von der aus ihr das Bild für euch anpasst.
Wenn ihr nach mehr Möglichkeiten sucht, das Bild eures TVs zu verbessern, habe ich bereits einige Artikel geschrieben:
- Mit 5 einfachen Einstellungen holt ihr mehr aus eurem Fernseher heraus
- Ich teste seit 9 Jahren beruflich TVs: 5 Einstellungen nehme ich bei jedem neuen Fernseher als erstes vor
Ihr könnt den Lichtsensor auch eingeschaltet lassen. Für gewöhnlich macht er einen ordentlichen Job, das kommt aber auf das Modell an.
Ich zum Beispiel nutze ihn bei meinem OLED-TV sowohl auf dem Schreibtisch als auch im Wohnzimmer. Mir kamen aber auch schon Sensoren unter, die ein Lichtspektakel aus dem Filmerlebnis gemacht haben, weil sie zu oft zu stark nachjustiert haben. Und das nervt.







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