Es ist absurd, wie viel Spaß ich gerade mit einem Mikrofon habe – Insta360 Mic Pro im Test

Mit seinem Mikrofon macht der Hersteller nahezu alles richtig.

Insta360 trifft mit seinem Mic Pro voll ins Schwarze. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech) Insta360 trifft mit seinem Mic Pro voll ins Schwarze. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech)

Inzwischen gehören Funkmikrofone zum Starter-Kit jedes (Hobby-)Filmers. Sie sind kompakt, liefern guten Ton und sind in der Regel eine langfristige Anschaffung.

Nein, Insta360 erfindet mit dem Mic Pro das Funkmikrofon nicht neu. Aber der Hersteller liefert ein starkes und flexibles Gesamtpaket, das den Workflow erleichtert und viel Freiraum bietet.

Dank eines kleinen, aber großartigen Details arbeite ich mit einem breiten Grinsen mit diesem Mikrofon.

Insta360 hat mir das Mic Pro kostenfrei für den Test zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.

Herausragend
Insta360 Mic Pro
Insta360 Mic Pro
Mit ihrem Mic Pro hat Insta360 zur Konkurrenz aufgeschlossen und bietet ein starkes Gesamtpaket für alle (Hobby-)Filmer. Das größte Alleinstellungsmerkmal macht aus den Sendern zudem eine Art Accessoire, das für mehr Personalisierung und Wiedererkennungswert sorgt. Unter der Haube sorgt das Mikrofon für einen schönen, klaren Ton. Je nach Umgebung sind dafür am Empfänger aber ein paar Handgriffe notwendig (wie bei fast allem). Wenn ihr noch kein hochwertiges Funkmikrofon besitzt, erhaltet ihr mit diesem Modell einen starken und flexiblen Begleiter.
  • Großartiger Funktionsumfang
  • 32-Bit-Float-Audio
  • E-Ink-Display für Personalisierung
  • Sehr gute Audioqualität
  • 32 GB Speicher und lange Akkulaufzeit
  • Adapter für Lavaliermikrofon notwendig
  • Klemme am Sender sowie das Öffnen des Cases sind gewöhnungsbedürftig
Wissenswertes zum Test
Inhaltsverzeichnis
Spezifikationen
MerkmalSpezifikation
ProdukttypKabelloses Mikrofon-System
Mikrofon-Setup3-Mikrofon-Array pro Sender
RichtcharakteristikenKugel, Super-Direktional, Niere, Acht
Display1,22 Zoll E-Ink-Display, 6 Farben, 240 × 208 Pixel, 197 PPI
Interne Aufnahme32-Bit-Float (intern)
Funkübertragung24 Bit / 48 kHz
Speicher32 GB interner Speicher pro Sender
Frequenzgang20 Hz bis 20 kHz
Low-Cut100 Hz bis 20 kHz
Signal-Rausch-Abstand72 dB (A-bewertet)
Max. Schalldruckpegel130 dB SPL
Eigenrauschen22 dB (A)
Empfindlichkeit-38 ±1 dBV bei 1 kHz / 94 dB SPL
FunkreichweiteBis zu 400 Meter
BluetoothBluetooth 5.4
Direct ConnectDirektverbindung zu kompatiblen Insta360-Kameras
TimecodeUnterstützt Timecode, TCXO, < 1 Frame Drift / 24 h
Sender-AkkulaufzeitBis zu 10 Stunden
Empfänger-AkkulaufzeitBis zu 11 Stunden
Laufzeit mit LadecaseBis zu 30 Stunden gesamt
Sender-Abmessungen38 × 12,2 Millimeter
Sender-Gewicht19,7 g
Empfänger-Abmessungen55,8 × 27,65 × 21 Millimeter
Empfänger-Gewicht29,8 g
Ladecase-Abmessungen122 × 61,9 × 42,2 Millimeter
Ladecase-Gewicht174 Gramm
KompatibilitätInsta360 X5, X4 Air, Ace Pro 2, GO Ultra; außerdem Smartphones und Kameras über passende Anschlüsse
Preis (UVP)109 Euro für den Sender
209 Euro für Set mit Sender + Empfänger
329 Euro für 2 Sender + Empfänger
So habe ich getestet

In den letzten vier Wochen habe ich das Insta360 Mic Pro für diverse kleinere Videoprojekte im Einsatz gehabt. Ich habe das Mikrofon an der Sony ZV-E1 angeschlossen. Die Aufnahmen findet ihr unten im Test.

Insta360 Mic Pro: Das steckt drin

Wie bei Funkmikrofonen üblich, hängt der Lieferumfang vom gewählten Paket ab. In dem mir vorliegenden Bundle sind folgende Produkte enthalten:

  • ein Ladecase
  • ein Empfänger
  • zwei Sender
  • ein AUX-Kabel
  • ein USB-C Kabel
  • Empfänger-Adapter für USB-C
  • zwei Windpuschel
  • zwei Magnete sowie zwei Clips.
  • eine Tasche, um alles zu verstauen

Das kleinere Paket mit einem Empfänger und Sender verzichtet auf das Ladecase und einen zusätzlichen Sender. Wenn ihr vorrangig solo fliegt, keine extrem langen Aufnahmen plant und keinen zweiten Sender für Interviews benötigt, spart ihr euch stolze 100 Euro.

Der Aufpreis für das Ladecase ist nicht gerechtfertigt, wenn kein Nutzen in einem zweiten Transmitter besteht.

Verarbeitung und Aufbau

Im Lieferumfang ist auch ein USB-C-Adapter für den Empfänger enthalten. Dieser kann anschließend an ein Smartphone angeschlossen werden. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech) Im Lieferumfang ist auch ein USB-C-Adapter für den Empfänger enthalten. Dieser kann anschließend an ein Smartphone angeschlossen werden. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech)

In puncto Verarbeitung gewinnt das Mikrofonset von Insta360 keinen Orden. Und das ist auch gut so, denn es ist zweckmäßig.

Der Empfänger und das Ladecase sind aus Kunststoff, die beiden Sender haben zusätzlich einen gummiartigen Überzug. Das macht sie widerstandsfähiger gegen Aufprall.

Praktisch ist zudem die Auswahl, wie ihr die Sender an Kleidung oder Objekte hängt. Entweder via Magnet oder Klemme. Beides ist nützlich, um die Transmitter beispielsweise an eine Action-Cam zu befestigen. Mit der Klemme klappt das auch auf einem Blitzschuh.

Apropos Action Cam: Der Sender koppelt sich problemlos mit anderen Insta360-Produkten, etwa der Ace Pro 2, der Go Ultra oder der X5.

Der Sender lässt sich auch mit anderen Produkten des Herstellers, wie der Ace Pro 2, verbinden. Dank des Magneten hält der Transmitter bombenfest an der Unterseite der Action Cam. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech) Der Sender lässt sich auch mit anderen Produkten des Herstellers, wie der Ace Pro 2, verbinden. Dank des Magneten hält der Transmitter bombenfest an der Unterseite der Action Cam. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech)

Eine Verbindung zwischen Sender und Empfänger wird nahezu automatisch hergestellt. Die Einstellungen werden am Touchscreen des Empfängers vorgenommen. Hierzu zählen beispielsweise der Mikrofonpegel, der Channel-Modus, die Richtcharakteristik, der Low-Cut-Filter (für Störgeräusche) sowie Optionen für interne Aufnahmen und vieles mehr.

Das geht auch über die App. Neben neuen Updates gibt es hier die Möglichkeit, das E-Ink-Display zu individualisieren.

Das kleine, aber großartige Detail

In einem Punkt unterscheidet sich das Mic Pro von allen anderen Geräten auf dem Markt: Es verfügt über ein anpassbares E-Ink-Display auf der Vorderseite des Transmitters.

Der Clou: Eigene Bilder oder Logos lassen sich problemlos darauf speichern. Meiner Meinung nach ist diese Funktion weit mehr als eine Spielerei oder Dekoration, wobei letzteres natürlich auch eine große Rolle spielt.

Um das E-Ink-Display zu konfigurieren, müsst ihr der App einen Besuch abstatten. Das Gleiche gilt für das Einspielen von Updates. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech) Um das E-Ink-Display zu konfigurieren, müsst ihr der App einen Besuch abstatten. Das Gleiche gilt für das Einspielen von Updates. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech)

Funkmikrofone, besonders in dieser Größe, wirken oft wie ein notwendiges Übel an der Kleidung. Durch die Personalisierung schafft der kleine Sender einen Wiedererkennungswert der Marke, was besonders bei Interviews oder Livestreams von Vorteil sein kann.

Technisch bedingt hat das E-Ink-Display natürlich seine Grenzen. Farben wirken deutlich blasser als bei herkömmlichen LCDs oder OLEDs. Dafür verbraucht der Bildschirm wiederum keinen Strom, beziehungsweise nur, wenn sich das Bild ändert.

Auf der Kleidung hält das Mikrofon bombenfest. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech) Auf der Kleidung hält das Mikrofon bombenfest. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech)

Soweit zum Vorgeplänkel, wie klingt denn nun jetzt das Mikrofon?

Insta360 Mic Pro: So klingt das Mikrofon

In den letzten vier Wochen habe ich das Mic Pro hauptsächlich in meinem kleinen Heimstudio verwendet. Damit habe ich unter anderem Kurzvideos für unsere Webseite produziert. Im ersten Schritt habe ich das Mikrofon direkt an die Sony-Kamera angeschlossen. Abgesehen von der Gain-Einstellung wurden keinerlei Anpassungen vorgenommen.

Kurz und knapp: Die Standardkonfiguration ist absolut ausreichend. Allerdings ist ein Hall wahrnehmbar, was zum Teil an meinen vier Wänden liegt. Die Stimme wirkt dennoch klar und präsent:

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Das Aktivieren von 32-Bit-Float-Audio ändert grundsätzlich nichts am Klang beziehungsweise der Charakteristik meiner Stimme. Dafür klingt sie im Mix am Ende sauberer. Das hat drei Gründe:

  • Schutz vor Clipping: Ohne diese Option wurden bei einer Aufnahme vereinzelte Audiospitzen abgeschnitten. Solche Verzerrungen sind nachträglich kaum zu beheben. Mit 32-Bit-Float kann man die Lautstärke der Spur im Schnittprogramm einfach herunterziehen und der Ton ist wieder perfekt.
  • Kein Rauschen beim Verstärken: In der Nachbearbeitung konnte ich leisere Passagen problemlos nach oben ziehen, ohne das gefürchtete digitale Grundrauschen mit anzuheben. Die leise Stimme wird somit lauter, bleibt dabei aber vollkommen sauber.
  • Keine Angst vor dem Pegeln: Das nervöse Überwachen der Pegelanzeige während der Aufnahme ist nicht mehr nötig. Man nimmt einfach auf und passt die Lautstärke anschließend flexibel an. Selbstverständlich sollte dennoch vorher überprüft werden, ob die Pegeleinstellungen nicht unnötig hoch oder niedrig sind.

Aber Achtung: Das Mikrofon unterstützt 32-Bit-Float nur bei internen Aufnahmen, die direkt auf dem Sender gespeichert werden. Ihr müsst diese separate Audiospur daher im Schnittprogramm mit der Videospur der Kamera synchronisieren. In Final Cut Pro dauert das allerdings weniger als 30 Sekunden.

Hier ist ein zweites Beispielvideo:

Video starten 0:37 Eine der besten Anschaffungen für meine Kamera: ein Makroobjektiv

Das Ergebnis und der Schutz davor, sich eine wichtige Aufnahme zu vermiesen, sind der überschaubare Mehraufwand definitiv wert. Die Übertragung funktioniert denkbar einfach via USB-C.

Noch mehr Möglichkeiten

Das Insta360 Mic Pro bietet nun weitere Möglichkeiten, um den Ton optimal an die eigenen Gegebenheiten anzupassen. Eine Anlaufstelle ist hierbei der Low-Cut-Filter.

Was bringt der Filter? Mit dieser Funktion wird ein dumpfes Dröhnen (wie von Klimaanlagen oder Straßenlärm) herausgefiltert. Dadurch wirkt die Stimme potenziell knackiger, ohne dass eine Nachbearbeitung nötig ist.

In meinem Fall ist der Unterschied allerdings kaum wahrnehmbar. Das liegt insbesondere daran, dass es in meinem Studio zu ruhig ist und der Filter somit kaum Arbeit hat. Zudem bekämpft der Low-Cut-Filter keinen Raumhall.

Der echte Gamechanger war für mich daher ein anderer Wechsel: von der omnidirektionalen Kugelcharakteristik zur Niere. Da das Mikrofon im Nieren-Modus den Schall hauptsächlich von vorne aufnimmt und Geräusche von den Seiten und von hinten ausblendet, wurde der störende Raumhall spürbar reduziert.

Richtcharakteristik In den Einstellungen des Empfängers setzt ihr alle wichtigen Settings für das Mikro ... (Bild: Patrick S. - GameStar Tech)

32-Bit Float ... darunter 32-Bit-Float-Audio. (Bild: Patrick S. - GameStar Tech)

Die Stimme klingt deutlich präsenter und wärmer. Allerdings sind dadurch auch Zischgeräusche oder Schmatzen viel besser zu hören. Zusätzlich stehen zwei Presets für die Stimme zur Verfügung: »Rich« und »Bright«. Für mich haben beide keinen erkennbaren Mehrwert. Mit der Einstellung »Bright« klingt meine Stimme leicht gedämpfter und nicht ganz so sauber.

Insta360 Mic Pro: Omnidirektional ohne Low Cut:

Insta360 Mic Pro: Omnidirektional mit Low Cut:

Insta360 Mic Pro: Omnidirektional mit Low Cut und Rauschunterdrückung:

Insta360 Mic Pro: Niere mit Low Cut

Insta360 Mic Pro: Niere mit Low Cut und Preset »Bright«:

In den Optionen gibt es außerdem weitere praktische Features, die erwähnenswert sind.

  • Geräuschunterdrückung: Während der Low-Cut tiefe Frequenzen lediglich stumpf abschneidet, filtert das AI Noise Cancelling unregelmäßige Störgeräusche heraus, beispielsweise lautes Tippen auf der Tastatur oder Straßenlärm.
  • Richtcharakteristiken: Superniere, um die Seiten noch aggressiver herauszufiltern, und Acht, um den Ton von vorne und hinten aufzunehmen.
  • Multi-Setups: Das Mic Pro unterstützt bis zu vier Sender mit nur einem Empfänger.
  • Auto Internal Recording: Sobald die Aufnahme startet, läuft die interne Sicherung automatisch mit. Bricht etwa die Funkübertragung zur Kamera ab, geht im Notfall trotzdem keine Sekunde der Aufnahme verloren.
  • Interner Speicher: Mit 32 GB gibt es viel Platz für Audioaufnahmen.

Ein starkes Werkzeug kann zudem die Timecode-Synchronisation sein. Sie funktioniert wie eine digitale Uhr, die Video- und Audiospur auf die Millisekunde genau miteinander synchronisiert. Das ist sehr hilfreich, wenn man mit mehreren Kameras arbeitet.

Die Akkulaufzeit und Funkstrecke

Der Hersteller selbst gibt eine Akkulaufzeit von stolzen zehn Stunden für die Sender an.

Das hängt allerdings maßgeblich von den eingestellten Funktionen ab. Wenn ihr Features wie Rauschunterdrückung, Presets oder Low-Cut-Filter hinzufügt, wird mehr Saft verbraucht.

In knapp einer Stunde habe ich einen Akkuverbrauch von rund 20 Prozent festgestellt. Dabei habe ich mit den verschiedenen Einstellungen experimentiert und diverse Aufnahmen durchgeführt. So oder so reicht das Setup für mehrere Stunden.

Unter optimalen Bedingungen soll das Mikrofon eine Entfernung von bis zu 400 Metern überbrücken können. Bei Hindernissen wie Stahlwänden wird die Entfernung deutlich geringer ausfallen.

In einem Waldstück war eine Verbindung von etwa 150 Metern in meinem Fall absolut kein Problem.

Gut zu wissen: Mit anderen Geräten wie der X5 als Empfänger wird die Reichweite auf rund 100 Meter beziffert.

Was mir am Insta360 Mic Pro nicht gefällt

Soweit zu den positiven Aspekten des Insta360 Mic Pro. Beim schicken Lack sind mir allerdings ein paar Kratzer aufgefallen.

Leider gibt es an den Sendern keinen 3,5-mm-Kabelanschluss. Für ein Lavaliermikrofon ist ein Adapter erforderlich. Das bedeutet wiederum, dass noch mehr Zubehör in die kleine Tasche muss.

Die Klemmen halten zwar ordentlich, zum Abziehen vom Mikro ist aber Kraft erforderlich. (Bild: Patrick S. – GameStar Tech) Die Klemmen halten zwar ordentlich, zum Abziehen vom Mikro ist aber Kraft erforderlich. (Bild: Patrick S. – GameStar Tech)

Zudem sind die Clips umständlich und es braucht etwas Kraft, um sie zu entfernen und die Magnete auszutauschen. Ähnlich verhält es sich beim Öffnen des Ladecases.

Der Knopf sitzt oben und das Case klappt nach hinten auf. Es könnte an mir liegen, aber ich falle immer wieder darauf herein und versuche, die semitransparente Seite zu öffnen.

Und der aus meiner Sicht große Vorteil des E-Ink-Displays kann mitunter zum Nachteil werden. Wer davon keinen Gebrauch macht, findet auf dem Markt deutlich kompaktere Transmitter.

Solltet ihr das Insta360 Mic Pro kaufen?

Das Insta360 Mic Pro lohnt sich für euch, wenn ihr …

  • … noch kein Funkmikrofon mit 32-Bit-Float-Audio besitzt.
  • … einen Mehrwert im E-Ink-Display seht.
  • … im Insta360-Okösystem Zuhause seid
  • … ein möglichst flexibles Audio-Setup (für unterwegs) benötigt.

Mögliche Alternativen zum Insta360 Mic Pro

Wenn ihr besonderen Wert auf kleine Sender legt, kann das DJI Mic 3 die bessere Wahl sein. Mit 32-Bit-Float, Geräuschunterdrückung und großzügigem Speicher ist das Mic 3 ebenfalls gut ausgestattet.

Wer bewusst auf 32-Bit Float verzichten kann, dem sei das DJI Mic Mini 2 empfohlen, das Mirco ausgiebig an seinem iPhone getestet hat.

Sucht ihr ein Funkmikrofon mit 3,5-mm-Anschluss, ist das Sennheiser Profile Wireless einen Blick wert. Neben der großzügigen Ausstattung liefert der Hersteller ein extrem durchdachtes Case mit.

In der Auflistung darf natürlich auch Rode nicht fehlen. Auf die Profis aus Australien schwören bereits viele Content Creator. Wie bei den anderen Herstellern spielt es euch in die Karten, wenn ihr bereits Produkte des Herstellers besitzt.

Fazit zum Insta360 Mic Pro

Mit ihrem Mic Pro hat Insta360 zur Konkurrenz aufgeschlossen und bietet ein starkes Gesamtpaket für alle (Hobby-)Filmer. Das größte Alleinstellungsmerkmal macht aus den Sendern zudem eine Art Accessoire, das für mehr Personalisierung und Wiedererkennungswert sorgt.

Unter der Haube sorgt das Mikrofon für einen schönen, klaren Ton. Je nach Umgebung sind dafür am Empfänger aber ein paar Handgriffe notwendig (wie bei fast allem). Wenn ihr noch kein hochwertiges Funkmikrofon besitzt, erhaltet ihr mit diesem Modell einen starken und flexiblen Begleiter.


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