Im Zuge des Cambridge-Analytica-Skandals muss Facebook seinen Userinnen und Usern 725 Millionen Dollar zurückzahlen. Das geht aus einem aktuellen Gerichtsurteil hervor (Techradar und CNBC haben berichtet). Mit der Zahlung kann die Facebook-Muttergesellschaft Meta eine Klage abwenden.
Der Hintergrund: Facebook wurde vorgeworfen, Nutzende getäuscht zu haben, wie viel Kontrolle der Social-Media-Player über private Daten habe.
Der Knackpunkt: Facebook soll Daten an Dritte weitergegeben haben – in diesem Fall an Cambridge Analytica, ein Datenanalyse-Unternehmen aus den USA. Facebook wird vorgeworfen, den Datensatz von 533 Millionen Facebook-Nutzenden Hackern zugespielt zu haben.
Gleich hier unten folgen einige der wichtigsten Eckdaten für Nutzerinnen und Nutzer:
- Bis zum 25. August müssen diejenigen aktiv werden, die einen Anspruch auf Schadensersatz haben.
- Anspruchsberechtigt ist, wer zwischen 24. Mai 2007 und 22. Dezember 2022 einen Facebook-Account hatte – und eine Wohnadresse in den USA hat.
- Europäische Union oder Europäischer Wirtschaftsraum: Wer hier lebt, kann laut Der Standard ebenfalls Schadenersatz verlangen. Voraussetzung allerdings ist: Ein Nachweis darüber, geschädigt worden zu sein.
Wie komme ich an mein Geld?
Anspruchsberechtigte aus den USA können ihren Schadensersatz via facebookuserprivacysettlement.com einreichen. Der österreichische Tageszeitung Der Standard empfiehlt für Bürgerinnen und Bürger aus der Europäischen Union die Webseite haveibeenpwned.com, um einzusehen, ob man von Facebooks Datenleck betroffen ist – und Schadenersatz fordern kann.
Haltet ihr schon die Hände auf, um den Geldregen in Empfang zu nehmen – oder glaubt ihr, von den 725 Millionen Euro bleibt letztlich nur ein Centbetrag für euch übrig? Und überhaupt: Wer nutzt überhaupt noch Facebook? Tauscht euch gerne in den Kommentaren darüber aus, was ihr mit dem Geld machen würdet.
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