Facebook-Skandal - Elon Musk löscht SpaceX und Tesla trotz 5 Millionen Abonnenten

Elon Musk hat nach Aufforderungen wegen des aktuellen Facebook-Skandals die dortigen Seiten von SpaceX und Tesla gelöscht.

von Georg Wieselsberger,
25.03.2018 10:30 Uhr

Elon Musk mag Facebook nicht. (Bildquelle: SpaceX / Public Domain)Elon Musk mag Facebook nicht. (Bildquelle: SpaceX / Public Domain)

Der aktuelle Facebook-Skandal rund um 50 Millionen illegal genutzter Datensätze von Facebook, der Umgang von Facebook mit diesem Vorfall und auch Aussagen von Mark Zuckerberg, die von vielen als Ausrede empfunden werden, haben zu dem Aufruf geführt, Facebook zu verlassen und den eigenen Account zu löschen. Wie viele Nutzer diesem Aufruf folgen, weiß natürlich nur Facebook, doch es gibt in diesem Zusammenhang nun einen sehr prominenten Fall.

»Was ist Facebook?«

Nachdem Brian Acton, der Mitgründer von Facebook, wie von uns berichtet diesen Aufruf zu #deletefacebook bei Twitter unterstützt hatte, antwortete Elon Musk, Chef von SpaceX und Tesla Motors, mit einem »Was ist Facebook?«, vermutlich, weil er selbst dort keinen Account hat.

Doch nachdem er dann aufgefordert wurde, dann doch die Seite von SpaceX bei Facebook zu löschen, versprach Musk, das zu tun, denn er habe nicht einmal gewusst, dass eine existiere. Anschließend wurde Musk noch darauf hingewiesen, dass auch eine Tesla-Seite existiert und die doch auch gelöscht werden sollte. Auch hier stimmte Musk zu: »Definitiv. Sieht sowieso öde aus.« Nur rund 20 Minuten später waren die beiden Seiten auf Facebook tatsächlich gelöscht.

Die Seiten hatten 5 Millionen Abonnenten

Bemerkenswert daran ist, dass es vermutlich ein Social-Media-Team bei den Unternehmen gibt, das für die Facebook-Seiten verantwortlich war, die zusammen immerhin mehr als 5 Millionen Abonnenten hatten.

In einem anderen Beitrag auf Twitter erklärt Musk, dass das Löschen der Seiten weder als politische Aussage noch als Antwort auf eine Herausforderung war. »Ich mag Facebook einfach nicht. Es macht mich nervös.« Anderen Aufforderungen, nun auch Präsenzen auf Instagram zu löschen, das ebenfalls zu Facebook gehört, ist Musk entsprechend auch nicht gefolgt.


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