Es gibt jetzt Fallout: New York, aber es wurde mit KI entwickelt und ist genau so schlimm wie erwartet

Ein neues Fallout in New York und das komplett kostenlos? Das klingt zu schön, um wahr zu sein und ist es auch. Denn das Browserspiel wurde mittels KI entwickelt und ist genau so schlimm, wie ich erwartet habe.

Fallout: New York ist richtig seltsam, aber nicht auf eine gute Art. Fallout: New York ist richtig seltsam, aber nicht auf eine gute Art.

Ich sehne mich nach dem Tag, an dem ich nicht mehr schreiben muss: Bis zum nächsten Fallout-Spiel dauert es noch einige Jahre, doch dieser Tag ist noch fern. Bis dahin bleibt also nur, New Vegas ein drittes Mal durchzuspielen, ein paar neue Mods zu installieren oder auf das nächste Fan-Projekt zu warten.

Bei diesen Aussichten kann man als Fallout-Fan auch schon mal auf abwegigere Ideen kommen: Wie etwa ein neues Fallout-Spiel von einer KI entwickeln zu lassen. Das hat jetzt tatsächlich jemand versucht. Versucht ist aber auch das richtige Verb, denn überzeugt hat mich Fallout: New York nun wirklich nicht.

Strahlungsleck im Vault?

Beworben wird Fallout: New York von seinem Ersteller als komplettes Fallout-Spiel mit einer Open World, gefüllt mit über 100 Quests, entstanden ist es innerhalb weniger Tage. Gespielt wird über eine Website im Browser, mit Maus und Tastatur, schauen wir also mal rein.

Nach der Charaktererstellung (mit Specialpunkten und Tag-Skills wie etwa in Fallout: New Vegas) starte ich in Vault 120, wo ich offenbar geboren und aufgewachsen bin. Jetzt ist es aber Zeit, den schützenden Bunker mitten in Manhattan zu verlassen und wenn ich meine Figur und die anderen Vaultbewohner ansehe, ist auch klar warum: Ganz offensichtlich hat radioaktive Strahlung uns bereits mutieren lassen! Wie sonst lassen sich solche Gesichter und Hände erklären?

Wie ich mit diesen Händen überhaupt eine Waffe halten kann, ist mir ein Rätsel. Wie ich mit diesen Händen überhaupt eine Waffe halten kann, ist mir ein Rätsel.

Bloß raus hier also! Ich verabschiede mich von meiner guten Freundin(?) Lucy, die unbedingt möchte, dass ich ihr einen Stein mitbringe und schwirre ab ins Ödland: Das erinnert auf den ersten Blick etwas an Fallout 3: Das postapokalyptische New York ist vor allem grau und grün.

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Fallout 4

Genre: Rollenspiel

Release: 10.11.2015 (PC, PS5, PS4, Xbox Series X/S, Xbox One, Switch 2)


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