Welches iPhone lohnt sich 2026 am meisten? Es muss laut unserem Experten nicht immer das Neueste vom Neuen sein – und erst recht nicht das Teuerste! Ein Blick auf Auslaufmodelle und Gebrauchte lohnt sich immer. Hier findet ihr von höchsten Ansprüchen bis hin zu gebrauchten Budget-Empfehlungen das optimale iPhone für euch.
Inhaltsverzeichnis
Aktuelle Updates
Update vom 10.09.2026: Gesternabend hat Apple mehrere neue iPhones vorgestellt – darunter auch das lang erwartete faltbare iPhone Duo. Was hinter den Neuerungen steckt und von welchem iPhone jede Spur fehlt.
Update vom 19.08.2026: Alle Preise sind wieder auf dem neuesten Stand. So kurz vor dem Release der neuen Modelle im September stellt sich wie immer die Frage: „Lohnt sich das Warten?“.
Update vom 10.06.2026: Das letzte Update liegt etwas länger zurück, dafür gibt es heute alle aktuellen Infos zu Apple Intelligence, die Apple auf der WWDC im Juni verkündet hat.
Ersteinschätzung zum iPhone Duo und 18 Pro – aber wo ist das iPhone 18?
Vergangenes Jahr habe ich mich bei der iPhone Keynote von Apple am meisten über das vermutlich langweiligste iPhone gefreut. Das iPhone 17 war für mich das beste „normale“ iPhone aller Zeiten – und das bleibt vorerst auch so! Apple hat zwar zwei wirklich spannende neue iPhones vorgestellt, aber von einem iPhone 18 fehlt jede Spur, genau wie von einem Nachfolger zum iPhone Air.
Stattdessen gibt's teils enorme Verbesserungen für das iPhone 18 Pro und 18 Pro Max und ein vollkommen neues Modell. Apple hat – genau wie es die Gerüchteküche lange prophezeit hat – endlich ein faltbares iPhone vorgestellt: das neue iPhone Duo.
Wenn euch das große iPhone 18 Pro Max zu wuchtig ist, dann bekommt ihr mit dem iPhone 18 Pro die gleichen Features im kleineren Format. Einzig bei der Akkulaufzeit ist das Pro Max natürlich an der Spitze.
Es heißt nicht iPhone Ultra! Das erste faltbare iPhone Duo
Wann erscheint das iPhone Duo in Deutschland?
Das erste faltbare iPhone könnt ihr ab dem 16.10.2026 um 14 Uhr vorbestellen. Die Auslieferung des iPhone Duo beginnt dann ab dem 23.10.2026.
Für Apple scheint es kaum noch möglich, ein Geheimnis zu behalten, aber eine große Überraschung ist dann mit der iPhone Keynote 2026 doch gelungen. Das erste faltbare Handy aus dem Hause Apple hört nicht auf den Namen iPhone Ultra, wie es die Gerüchteküche vermutete, sondern es ist das iPhone Duo! Hier bekommt ihr meine erste Einschätzung dazu.
Ein neuer Formfaktor und ein faltbares OLED-Display
Faltbare Smartphones sind keine Neuheit mehr. Wie schon häufiger in der Vergangenheit hat Apple auch beim Falt-iPhone gewartet, bis sich die größten Stärken und Schwächen der neuen Produktkategorie herauskristallisiert haben. Dann gilt es natürlich, die Schwächen auszumerzen, und das ist beim iPhone Duo erstaunlich gut gelungen.
Apple wählt einen Formfaktor, der eher einem Reisepass, als zwei aneinandergeklebten Smartphones ähnelt. Das ergibt ein viel praktischeres Seitenverhältnis und holt somit auch mehr nutzbare Fläche aus den Displays heraus. Apple bewirbt, dass man das Duo in allen möglichen Orientierungen sinnvoll nutzen können soll und verzichtet daher auch auf FaceID und spendiert dem neuen iPhone stattdessen einen TouchID-Sensor im Lock-Button.
Apple verbaut auf der Außenseite ein 5,4 Zoll und innen ein 7,6 Zoll großes OLED-Display. Beide bieten die beachtlichen Spitzenwerte aus dem iPhone 18 Pro. Beide können also bis zu 3000 Nits hell werden und beide verfügen über 120 Hz ProMotion. Die größte Besonderheit liegt aber in der Displayoberfläche. Während Apple das Äußere mit Ceramic Shield 2 schützt, kommt innen eine spezielle, matte Beschichtung zum Einsatz und die kommt bei den ersten Reviewern extrem gut an!
Die mattierte Oberfläche kennen und lieben viele bereits von ihren iPads oder MacBooks als Nanotexturglas. Es macht das Display nicht nur besser ablesbar in schwierigen Lichtverhältnissen, sondern es versteckt vor allem auch die „Falte“ in der Mitte des Bildschirms. In manchen Winkeln erkennt man in der Mitte zwar noch eine leichte Unebenheit, aber Apple löst das deutlich besser als viele andere Falt-Handys.
Besonders lobenswert: Das Apple iPhone Duo ist mit IP68 deutlich besser gegen Wasser und Staub geschützt, als das brandneue Samsung Z Fold 8 mit IP48. Das Duo gilt als vollkommen staubdicht, während das Z Fold 8 nur gegen Partikel ab 1mm Größe geschützt ist und Staub ins Gehäuse dringen kann. Das iPhone Duo könnt ihr auch vollständig unter Wasser tauchen.
Kamera, Performance und Akkulaufzeit im iPhone Duo
Im Duo stecken passend zum Namen zwei Kameralinsen. Eine 48‑Megapixel-Hauptkamera und eine Ultraweitwinkellinse, auch mit 48 Megapixeln. Beide Kameras sind sogenannte Fusion Kameras und so sind inklusive Makro vier optische Brennweiten möglich.
Außen verbaut Apple die hochgelobte Center Stage Frontkamera mit quadratischem Sensor und 12 Megapixeln, und innen versteckt sich eine weitere Selfie-Kamera nahezu unsichtbar unter dem Display. In Kombination mit den innen- und außenliegenden Displays ergeben sich so ganz neue Möglichkeiten für Aufnahmen und FaceTime-Anrufe.
In einem so dünnen und vor allem faltbaren Handy ist natürlich der Akku eine große technologische Hürde. Apple verbaut in beiden Hälften des iPhone Duo einen Akku, wobei beide Batterien zusammen als eine arbeiten. Apple gibt für das iPhone Duo 31 Stunden Videowiedergabe mit dem großen, inneren Display an – damit übertrumpft das Duo selbst das iPhone 17, obwohl es nur 5,2mm dünn ist. Selbst hinter dem extrem Akku-starken neuen iPhone 18 Pro muss sich das Duo somit nicht verstecken.
Verstecken muss sich das Duo auch nicht in Sachen Prozessorleistung, und zwar vor vermutlich gar keinem Smartphone auf dem Markt. Im Duo arbeitet mit dem Apple A20 Pro der erste 2nm-Chip, zu dem ich gleich beim iPhone 18 Pro noch im Detail komme.
Mein Ersteindruck zum faltbaren iPhone Duo
Ich bin ganz sicher nicht die Zielgruppe für ein faltbares Smartphone, aber eines muss man Apple lassen: Vermutlich hat sich die lange Wartezeit bis zum ersten Falt-iPhone gelohnt, denn das Duo kommt bei unzähligen YouTubern und Tech-Reviewern da draußen unglaublich gut an. Obwohl durch Gerüchte nahezu alles vorab bekannt war, sagen viele von ihnen, das iPhone Duo sei besser als erwartet.
Ich denke, dass Apple sich für den optimalen Formfaktor eines faltbaren iPhones entschieden hat. Außerdem hat Apple den Nagel mit der Software auf den Kopf getroffen. Das Betriebssystem ist deutlich ans iPhone Duo angepasst und erscheint auf Anhieb logisch. Obendrein machen die kleinen, aber feinen Animationen, zum Beispiel beim Auf- und Zuklappen, einfach richtig Laune. Das Duo lässt sich nicht nur ganz auf- oder zugeklappt nutzen, sondern in jeder Lebenslage und in jeder Orientierung, und jeweils passen sich Steuerelemente und Oberfläche an alles an. Sehr gut!
Ich hoffe sehr, dass ich meine Finger schon bald selbst an das iPhone Duo legen kann. Dann folgen natürlich noch viel tiefere Einblicke.
Das neue iPhone 18 Pro und 18 Pro Max im Überblick
Wann erscheint das iPhone 18 Pro und Pro Max in Deutschland?
Das erste faltbare iPhone könnt ihr ab dem 12.09.2026 um 14 Uhr vorbestellen. Die Auslieferung des iPhone Duo beginnt dann ab dem 18.09.2026.
Ein neues Design erwartet uns beim iPhone 18 Pro natürlich nicht – das gab's vergangenes Jahr beim Vorgänger. Langweilig ist das neue iPhone 18 Pro aber allemal nicht, denn in den mit Abstand wichtigsten Disziplinen legt das Apple-Flaggschiff beachtlich zu: eine noch bessere Kamera, erstmals mit variabler Blende, ein unfassbar schneller Prozessor für lokale KI-Anwendungen und eine willkommene und drastische Steigerung der Akkuleistung. Obendrein werden sich viele über die neuen Farben freuen. Der Preis hingegen ist kein Grund zur Freude.
Design, Verarbeitung und Display des iPhone 18 Pro und Pro Max
Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber mir hat das neue Design der Pro-iPhones vergangenes Jahr beim iPhone 17 Pro wirklich gut gefallen. Beim iPhone 18 Pro und Pro Max verfeinert Apple das Design und bügelt die beiden größten Kritikpunkte aus.
Erstens ist der Glaseinsatz auf der Rückseite der iPhone‑18‑Pro-Modelle jetzt exakt in derselben Farbe wie das Aluminiumgehäuse drumherum und zweitens gibt es das 18 Pro jetzt endlich wieder in Schwarz. Ein schwarzes Pro wurde im letzten Jahr doch sehr vermisst.
Das Display wird weiterhin vom sehr robusten und vor allem kratzfesten Ceramic Shield 2 geschützt und beherbergt jetzt eine noch kleinere Dynamic Island. Mit bis zu 3000 Nits Spitzenhelligkeit setzt es auch weiterhin Maßstäbe.
Auch ansonsten sind die Abmessungen identisch mit dem Vorgänger. Es handelt sich beim iPhone 18 Pro und Pro Max also nicht gerade um ein Fliegengewicht oder besonders dünnes Handy, aber dafür liegt es sehr gut in der Hand.
Die beste iPhone-Kamera – jetzt erstmals mit variabler Blende
Letztes Jahr gab es endlich 48‑Megapixel-Kameras hinter allen drei Linsen, was die Kameras im iPhone 17 Pro und Pro Max auf ein deutlich höheres Niveau hievte. Dieses Jahr setzt Apple bei der Hauptkamera eins drauf und verbaut erstmals eine variable Blende.
Aus den drei Fusion Kameras und insgesamt vier Einstellungen für die Blende ergeben sich somit sowohl für Videos als auch Fotos mehr Möglichkeiten denn je. Im iPhone 18 Pro und Pro Max gibt es also fünf verschiedene optische Brennweiten plus eine Makro-Linse zur Auswahl und bei der Hauptkamera könnt ihr zwischen ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0 wählen oder die Automatik für euch wählen lassen. Ihr bekommt jetzt also noch mehr Kontrolle über echte, optische Tiefenschärfe-Effekte bei Fotos und vor allem auch bei Videos.
Nach wie vor verbaut und nach wie vor der Konkurrenz voraus: die Center Stage Frontkamera mit quadratischem Sensor. Es ist ein unglaublicher Luxus, wenn man mit der Frontkamera auch bei normaler Haltung des iPhones Fotos im Querformat und in voller Qualität aufzeichnen kann. Es ist verwunderlich, dass noch nicht mehr Hersteller diese Art von Frontkamera kopiert haben. Wer das einmal hatte, möchte nicht wieder ohne.
Weiter unten im FAQ erkläre ich euch die Apple Fusion Kamera und Center Stage im Detail.
Leistung ohne Ende und neue Rekorde bei der Akkulaufzeit
Im iPhone 18 Pro und Pro Max steckt der Apple A20 Pro. Es ist der erste Smartphone-Chip, der auf dem 2-Nanometer-Verfahren basiert, und Apple sagt selbst, er frisst andere Chips zum Frühstück.
Nach einer 50% Steigerung im letzten Jahr setzt Apple laut eigenen Angaben jetzt nochmal 40% obendrauf. Das sind keine normalen Entwicklungsschritte, sondern beachtliche Sprünge in einem Bereich, in dem Apple ohnehin führend ist. Die höhere Leistung basiert allerdings auch partiell auf der weiter verbesserten Kühlstruktur in den Pro-iPhones.
In puncto Speicher bietet Apple jetzt alle Top-Modelle mit bis zu 2 TB Speicher. Das war letztes Jahr nur dem iPhone 17 Pro Max vorbehalten.
Was viele aber deutlich mehr freuen dürfte: Der Akku hat nach großen Fortschritten 2025 auch im iPhone 18 Pro und Pro Max wieder deutlich zugelegt. Damit übertrumpft das iPhone 18 Pro etwa ein iPhone 15 Pro um mehr als die Hälfte, was die Laufzeit angeht.
Mein erstes Fazit zum iPhone 18 Pro Max und iPhone 18 Pro
Schon die iPhone 17 Pro-Modelle haben mir optisch sehr gut gefallen und dieser Eindruck verhärtet sich bei den neuen Modellen noch. Erstens gefallen mir alle vier Farben jetzt besser, weil das Glas auf der Rückseite exakt die gleiche Farbe hat, wie der Rahmen drumherum, und zweitens freue ich mich sowohl über Schwarz als auch über Dunkelrot in der neuen Farbpalette.
Die Leistungsdaten sind wie immer erstaunlich, nur sehe ich darin bis auf Weiteres kaum einen Nutzen. Noch müssen wir in Deutschland und der EU auf viele KI-Funktionen und die neue Siri warten, und wer weiß, wie lange noch. Somit würde ich den Faktor Leistung vorerst einklammern.
Nicht so hingegen die Kamera und den Akku – das sind jeweils absolute Highlights am iPhone 18 Pro und Pro Max. Allein für den besten Akku in der iPhone-Geschichte werden viele ihr neues iPhone 18 Pro lieben und den deutlich höheren Einkaufspreis damit schnell in Vergessenheit geraten lassen.
Das iPhone 17 ist für mich das beste iPhone seit langer Zeit
»Den größten Fortschritt, seit es das iPhone gibt.« – in diesem Wortlaut hat Apple 2025 das iPhone 17 angekündigt. Meiner Meinung nach hatten sie damit recht und Apple hat mit dem iPhone 17 die für mich einfachste Empfehlung seit langer Zeit im Sortiment.
Die deutlich verbesserten Kameras im iPhone 17
Auf den ersten Blick erscheint das 48 MP Dual Fusion Kamera-System des iPhone 17 wie beim Vorgänger. Es gibt wieder zwei Linsen auf der Rückseite: die Hauptkamera, die zusätzlich einen optischen 2×-Zoom ermöglicht, und eine Ultra-Weitwinkelkamera (0,5×). Beim iPhone 17 ist endlich nicht nur die Hauptkamera, sondern auch die zweite Linse mit einem 48-MP-Sensor ausgerüstet. Erstmals sind damit jetzt auch Makroaufnahmen möglich.
Auch bei der Center Stage Frontkamera hat sich einiges getan. Dank eines deutlich größeren, quadratischen Sensors mit höherer Auflösung könnt ihr das iPhone jetzt auch hochkant halten und trotzdem ein Selfie im Querformat schießen – in voller Qualität.
Weiter unten im FAQ erkläre ich euch die Apple Fusion Kamera und Center Stage im Detail.
Endlich ein 120 Hz ProMotion-Display im iPhone 17
Auch beim Display gab es erfreuliche Neuigkeiten. Apple hat dem normalen iPhone endlich das 120 Hz ProMotion-Display spendiert. Genau wie beim iPhone 18 Pro passt das Display seine Bildrate laufend an. So bekommt ihr butterweiche, flüssige Animationen beim Scrollen und Wischen und gleichzeitig wird Akku gespart. Auch „Always-on“ ist jetzt beim iPhone 17 möglich und die Displayränder sind schmaler geworden. Die Diagonale beträgt jetzt 6,3 statt 6,1 Zoll.
Beachtlich ist auch die Spitzenhelligkeit des neuen Displays. Im Sonnenlicht erreicht es jetzt satte 3.000 Nits! Auch das liegt genau auf dem Niveau des iPhone 18 Pro und ihr könnt auch im Tageslicht alles bestens auf eurem iPhone erkennen.
Abgerundet wird das noch vom neuartigen Glas auf Vorder- und Rückseite: Ceramic Shield 2. Im Verhältnis zum Displayglas des iPhone 16 Pro und Co. soll es dreimal so kratzfest sein.
Warum das iPhone 17 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis seit Langem hat
Natürlich schlummert im iPhone 17 mit dem Apple A19 auch wieder ein richtig schnellerer Chip. An der Leistung mangelte es dem iPhone aber schon lange nicht mehr. Dafür hat sich die Akkuleistung deutlich verbessert. Während Apple beim Vorgänger noch 22 Stunden Videowiedergabe angegeben hat, liegt die Akkulaufzeit jetzt bei 30 Stunden! Mit dieser Akkulaufzeit schlägt das iPhone 17 sogar das große iPhone 16 Plus aus dem Vorjahr.
Beim Preis hat sich glücklicherweise auch nichts getan. Auch das neue iPhone 17 startet offiziell bei 949 €, bietet jetzt mit 256 GB aber den doppelten Speicher. In Kombination mit den oben genannten Verbesserungen ergibt sich daraus das beste Preis-Leistungs-Verhältnis seit Langem.
Beim Preis gibt es seit der Ankündigung des iPhone 18 Pro und iPhone Duo allerdings schlechte Neuigkeiten. Der Startpreis für das iPhone 17 liegt jetzt bei 1.099 € für die Variante mit 256 GB. Das schmälert das sonst eigentlich tolle Preis-Leistungs-Verhältnis. Mal sehen, wie sich der Straßenpreis für das iPhone 17 entwickeln wird.
Mein Fazit zum iPhone 17
Klar, äußerlich hat sich bis auf schicke neue Farben wenig getan, aber unter der Haube steckt beim iPhone 17 das beste „normale“ iPhone aller Zeiten. Außerdem hat sich beim Design im vergangenen Jahr bereits einiges verändert.
Leider hat Apple die Preise im September 2026 spürbar angehoben und dem iPhone 17 damit sein eigentlich tolles Preis-Leistungs-Verhältnis geraubt. Allerdings war diese Entwicklung absehbar, denn Apple hat aufgrund der enorm gestiegenen Speicher- und Siliziumpreise bereits die Preise bei allen anderen Produkten angehoben und jetzt folgte eben auch das iPhone. Schade.
Wo bleibt das iPhone 18?
Für mich beinhaltete die iPhone Keynote im September 2026 auch eine massive Enttäuschung. Neben dem iPhone 18 Pro und Duo fehlt von einem iPhone 18 jede Spur. Das macht das iPhone 17 natürlich nicht weniger empfehlenswert, aber ich frage mich doch, wo Apple jetzt neben dem Falt-iPhone mit dem „ganz normalen“ iPhone hinmöchte.
iPhone Air: jetzt nur noch das zweitdünnste iPhone aller Zeiten
Mit luxuriösen Materialien, starker Rechenleistung und einem extrem dünnen Gehäuse hat Apple mit dem iPhone Air bereits erahnen lassen, was mit dem faltbaren iPhone Duo auf uns zukommt. Das iPhone Air entwickelte sich zwar nicht zum vollständigen Ladenhüter, aber Apple sieht sich dennoch immer wieder zu großen Preisnachlässen gezwungen. Schon häufig gab es das luxuriöse Air nahezu zum selben Preis wie das iPhone 17.
Das iPhone Air war mal das dünnste iPhone aller Zeiten
Abseits des Kamera-Plateaus ist das iPhone Air nur 5,6 Millimeter dick. Zum Vergleich: Selbst der kleine Stiel eurer AirPods Pro ist dicker! Es fühlt sich beachtlich und anders in der Hand an und mir gefällt besonders das niedrige Gewicht von nur 165 Gramm.
Im Gegensatz zum iPhone 18 Pro und Pro Max setzt Apple beim iPhone Air genau wie beim Falt-iPhone Duo auf Titan für den dünnen Rahmen. Vorder- und rückseitig verbaut Apple das deutlich robustere Ceramic Shield 2 Displayglas.
Die Kompromisse des neuen iPhone Air
Bestimmte Kompromisse sind offensichtlich. In ein derart dünnes Gehäuse kann keine besonders große Batterie passen. Die Akkulaufzeit ist laut Apple auf dem starken Niveau des großen iPhone 16 Plus. Auch wenn dieser Wert im Alltag nicht immer erreicht werden kann, war das zweifelsohne eine Meisterleistung der Apple-Ingenieure.
Zwar steckt im iPhone Air der beachtliche Apple A19 Pro Chip, allerdings passt die aufwendige Kühlung aus den iPhone 17 Pro und 18 Pro-Modellen nicht in das dünne Gehäuse. Bei anhaltender Rechenlast muss das Air seine Leistung also etwas drosseln, was bei diesem Chip aber nur für die allerwenigsten überhaupt ein Problem im Alltag darstellen dürfte.
Auch auf der Rückseite sticht die einzelne Kameralinse ins Auge. Der 48-MP-Sensor kann zusätzlich einen zweifachen Zoom in optischer Qualität abbilden. Eine Erklärung zur Funktion namens Fusion-Camera findet ihr im FAQ. Im Vergleich zu anderen neuen iPhone-Modellen bietet das Air aber weniger Möglichkeiten bei der Kamera.
Für wen ist das iPhone Air das beste iPhone?
Auf Anhieb fällt mir niemand ein, der nach immer dünneren Smartphones gefragt hat – andererseits erinnere ich mich nur zu gern an das iPhone 6 und 6S zurück. Das war nur 6,9 Millimeter dick und ich vermisse das „leichte“ Gefühl in der Hand und Hosentasche sehr.
In Kombination mit dem neuen, gläsernen Betriebssystem möchte Apple mit dem Air vielleicht auf eine Zukunft hindeuten, in der wir nur noch mit Glasscheiben, Brillen & Co. interagieren? Auf alle Fälle denke ich, dass sich das Air von allen neuen iPhones am neuesten anfühlt.
Klammert man die Gefühlswelt aus und will eine rein rationale Entscheidung treffen, zieht das iPhone Air in vielerlei Hinsicht gegenüber den anderen Modellen den Kürzeren. Ich nutze persönlich ein älteres iPhone im Alltag und es reicht. Die genannten Kompromisse sind also in weiten Teilen bedeutungslos für mich – stattdessen lernt man vielleicht die Leichtigkeit zu schätzen.
Mein Fazit zum iPhone Air
Fraglich und faszinierend zugleich – das iPhone Air ist schon irgendwie verblüffend. Wie geht das? Gleichzeitig frage ich mich aber auch, wer will so etwas? Ich hatte eine Menge Fragen zum Air, und genau deshalb war ich lange auf kein anderes iPhone mehr so gespannt, wie auf das Air.
Erinnern wir uns gemeinsam an die frühen Stunden des MacBook Air, als Steve Jobs den Laptop aus einem gelben Briefcouvert gezogen, und der Welt präsentiert hat? Es hatte anfangs Probleme, und dennoch hat es einem der erfolgreichsten, beliebtesten und – wenn ihr mich fragt – besten Laptops aller Zeiten den Weg geebnet.
Für mich ist der Funke beim iPhone Air einfach nicht übergesprungen. Als wunderschöner, schlanker Begleiter für alle mit „ganz normalen“ Anforderungen an ihr Smartphone kann ich mir das Air bestens vorstellen. Es macht schöne Bilder, hat ein grandioses Display und mehr als genug Rechenleistung. Aber für diese „ganz normalen“ Anforderungen ist der Preis ganz schön heftig, und wenn einem die Dünne und Leichtigkeit nicht so wichtig ist, bekommt man mit dem iPhone 17 das bessere Gerät.
Wie gut ist das iPhone 17e?
Der Vorgänger, also das iPhone 16e, trat für viele in die Fußstapfen der beliebten iPhone SE-Modelle. Den ein oder anderen schmerzhaften Kompromiss brachte es aber auch mit sich. Apple hat dafür jetzt das iPhone 17e im Sortiment und ich muss sagen, dass es mir das „Günstiger-iPhone“ wirklich angetan hat.
Die aktuelle 48-Megapixel-Kamera aus dem iPhone 17
Auf den ersten Blick erscheint die 48 MP Fusion Kamera des iPhone 17e wie beim Vorgänger. Sie ermöglicht wieder einen optischen 2×-Zoom, aber jetzt in noch besserer Qualität. Außerdem sind jetzt auch die neuen und spürbar besseren Portrait-Fotos möglich, die wir erst seit dem iPhone 16 kennen. Das liegt daran, dass es sich bei der Kamera jetzt um eine neue Generation handelt.
Bei der Frontkamera setzt Apple dafür den Rotstift an. Natürlich hat das iPhone 17e eine respektable, mehr als ausreichend gute Frontkamera. Nur leider eben nicht die herausragende Frontkamera aus dem iPhone 17.
Kein 120 Hz ProMotion-Display oder Dynamic Island, aber das stört die wenigsten
Beim 6,1 Zoll großen Display fällt der zweite große Unterschied zum iPhone 17 auf. Mit der klassischen Notch und ohne ProMotion merkt man auch hier, dass es sich um das günstigere Modell handelt.
Den meisten Kunden eines iPhone 17e dürfte das aber nicht störend, geschweige denn überhaupt auffallen. Als jahrelanger Nutzer eines iPhone 13 mit einem ganz ähnlichen Bildschirm weiß ich, dass es sich damit bestens leben lässt.
Dennoch verbirgt sich im Display eine großartige Neuerung im iPhone 17e. Besser gesagt vor dem Display. Das neue iPhone bekommt auch das Displayglas aus dem iPhone 17 und ist damit unheimlich robust und kratzfest. Ich bin von Apples Ceramic Shield 2 wirklich durch und durch begeistert und sehr froh, dass auch das iPhone 17e mit diesem Glas ausgerüstet ist. Ein Panzerglas werden die meisten dennoch installieren, aber es ist nicht mehr zwingend nötig.
Warum das iPhone 17e ein so viel besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als das 16e hat
Mit dem Apple A19 arbeitet ein Prozessor im günstigen iPhone, der es auch mit der absoluten Oberklasse im Android-Bereich aufnehmen kann. Der bringt also nicht nur ein üppiges Leistungs-Polster für die Zukunft mit sich, sondern auch eine fabelhafte Akkulaufzeit von 26 Stunden.
Der für mich ärgerlichste Abstrich des Vorgängers ist außerdem auch Geschichte. Das iPhone17e hat – so wie alle anderen iPhones auch – MagSafe-Magneten in der Rückseite verbaut. Ihr könnt es also mit hilfreichem Zubehör wie Auto- und Fahrradhaltern verwenden und sehr viel schneller kabellos laden.
Zu guter Letzt hat Apple den kleinsten Speicher auf 256 Gigabyte verdoppelt und dabei den Preis sogar gleich belassen. So eine Änderung in Zeiten der Speicherkrise 2026 ist wirklich erfreulich. Alles in allem dürfte das iPhone 17e das günstigste und beste iPhone für die breite Masse werden, wenn es am 11. März 2026 erscheint.
Meine Empfehlung für ein günstiges Apple iPhone
Es muss nicht immer ein neues iPhone 17 oder gar Pro-Modell sein. Für viele von euch kann ein günstigeres Modell die beste Wahl sein. Mit einem vier Jahre alten iPhone 13 in meiner Hosentasche spreche ich da aus Erfahrung.
Tipps für ein günstiges oder gebrauchtes iPhone und fürs erste eigene Handy
Wenn ihr nicht immer das Beste der besten iPhones braucht, dann habe ich hier auch Empfehlungen für euch, mit denen ihr locker einige hundert Euro sparen könnt. Mit diesen Modellen kommt ihr trotzdem in den Genuss eines sehr guten iPhones.
Lohnt sich das iPhone 16 jetzt noch?
Apple behält auch bis auf Weiteres das iPhone 16 im Sortiment. Ihr bekommt also auch das iPhone 16 und iPhone 16 Plus noch neu und originalverpackt. Der offizielle Preisnachlass fällt aber gegenüber dem iPhone 17 gering aus und daher kann ich euch diese Modelle aktuell nicht länger empfehlen.
Welches gebrauchte iPhone lohnt sich 2026 noch?
Ein gebrauchtes iPhone 14 ist mein absoluter Spartipp. Für deutlich unter 400€ ist es ein zuverlässiges, gut ausgestattetes Smartphone, das euren Handy-Alltag jetzt und auch noch in einigen Jahren bestens meistern kann.
Ein generalüberholtes iPhone 13 Mini ist meine Empfehlung als erstes eigenes Handy. Ob gebraucht, refurbished oder generalüberholt – ein iPhone 13 (Mini) ist noch immer eine gute Wahl. Ohne zu große Abstriche ist das iPhone 13 Mini wegen seiner kompakten Abmessungen besonders als erstes Smartphone empfehlenswert – aber ihr müsst mit ein paar Gebrauchsspuren leben.
FAQ
Was bedeutet „Fusion Kamera“ beim Apple iPhone?
Eine Linse, aber zwei optische Zoomstufen – das steckt hinter der sogenannten Fusion Kamera im iPhone. Der gesamte Sensor weist 48 Megapixel auf, die jeweilige Zoomstufe nutzt davon allerdings nur die mittleren 12 Megapixel. Damit verdoppelt sich die Brennweite. Aus den 24mm der Hauptkamera (1×) werden 48mm für zweifachen Zoom, aus der 100mm Telekamera (4×) werden 200mm für achtfachen Zoom.
Wie funktioniert die „Center Stage Frontkamera“ beim iPhone?
Anstatt auf einen Sensor im typischen 4:3-Format zu setzen, verbaut Apple im iPhone 17, 18 Pro, Pro Max und iPhone Air einen größeren, quadratischen Sensor mit insgesamt 18 Megapixeln auf der Vorderseite. Auch im faltbaren iPhone Duo steckt diese Technologie, allerdings „nur“ mit 12 Megapixeln. Damit ist es vollkommen egal, ob ihr das Handy hochkant oder quer haltet – ihr könnt Selfies und Videos jederzeit in der gewünschten Orientierung aufnehmen. Der Vorteil, wenn ihr das iPhone im Hochkantformat haltet: Eure Augen und die der anderen Menschen auf dem Bild sind automatisch besser zur Kamera ausgerichtet.
Die Center Stage-Technologie erkennt außerdem, wie viele Menschen sich vor der Linse befinden, und passt den Bildausschnitt automatisch an. Ihr braucht also nicht selbst durch die unterschiedlichen Formate durchzuschalten, wenn sich weitere Freunde mit vor die Linse quetschen.
Auf der nächsten Seite gehe ich im Detail auf die neuen KI-Funktionen von Apple Intelligence ein. Außerdem gebe ich euch meine besten Gründe, die für ein iPhone sprechen, und wichtige Ratschläge zu gebrauchten und refurbished iPhones.






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