Seite 2: Meine aktuellen iPhone-Empfehlungen von High-End bis günstig: Apple macht 2026 vieles richtig!

Meine Meinung zu Apple Intelligence und iOS 26

Auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2024 enthüllte Apple nicht nur iOS 18, sondern auch die hauseigene KI namens Apple Intelligence. Heute, über ein Jahr später, ist der Stein leider noch immer nicht so richtig ins Rollen gekommen. Auf der WWDC 2025 folgte kürzlich iOS 26 und damit auch kurzes Statement zu Apple Intelligence und der neuen, verbesserten Siri – man müsse sich noch mehr Zeit nehmen, um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden.

Wenn Apple Intelligence hoffentlich bald komplett an den Start geht, dann erwartet uns mehr als eine simple ChatGPT-Integration. Apple will mit einem eigens entwickelten KI-Modell durchstarten, welches nicht mit Nutzerdaten trainiert wurde. Dem Facebook-Konzern Meta und Google wird genau das nämlich vorgeworfen – Google hat sogar seine AGBs angepasst und darin die Nutzung persönlicher Daten zu Trainingszwecken der hauseigenen KI-Modelle aufgenommen.

Apple Intelligence funktioniert in drei Stufen:
1. Stufe – Lokal auf dem Gerät und ohne Internetverbindung:

Viele eurer Anfragen an die Apple-KI werden auf eurem jeweiligen Gerät und ohne Internetverbindung ausgeführt. So hilft die viel beworbene und führende Rechenleistung der Apple-Chips zum Beispiel dabei, eine E-Mail umzuformulieren, Termine und Fahrtwege zu planen oder ein Gespräch in einer fremden Sprache live zu transkribieren, ohne dass eure privaten Informationen oder persönliche Daten auf einen Server hochgeladen werden.

2. Stufe – Auf speziellen Servern von Apple:

Apple legt den Fokus auch bei anspruchsvolleren Anfragen voll auf Privatsphäre und Datenschutz. Ist ein größeres KI-Modell gefragt, nutzt Apple auch eine Serververbindung in die Cloud – allerdings mit neuartigen Sicherheitsvorkehrungen. Eure Geräte kommunizieren nur unter eng abgesteckten Voraussetzungen mit einem Server.

Eigens für diesen Zweck hat Apple eigene Server-Farmen auf M-Chip-Basis errichtet und ein Betriebssystem mit strengsten Datenschutzvorkehrungen entwickelt. Ein Zugriff Dritter auf die Nutzerdaten soll technisch ausgeschlossen sein und nach jeder Anfrage werden sämtliche Daten unwiederbringlich gelöscht. All das wird von unabhängigen Außenstehenden auf den Wahrheitsgehalt überprüft. Ein öffentlich einsehbarer Open-Source-Code ist dafür vorausgesetzt, und das wiederum ist ganz und gar nicht die Regel im Internet!

iPhone, Mac und iPad senden eure Anfrage ausschließlich an Server, deren Grundlage ein Open-Source-Code ist, der von Unabhängigen auf die Datenschutzversprechen überprüft werden konnte. iPhone, Mac und iPad senden eure Anfrage ausschließlich an Server, deren Grundlage ein Open-Source-Code ist, der von Unabhängigen auf die Datenschutzversprechen überprüft werden konnte.

3. Stufe – Zusammen mit ChatGPT 4o von OpenAI:

ChatGPT 4o ist außerdem auch an Bord. Kann eine Anfrage an die Apple-KI weder lokal noch auf Apples eigenen Servern beantwortet werden, dann steht euch auch das neueste LLM von OpenAI zur Verfügung.

Bevor eure Anfrage allerdings an ChatGPT 4o weitergereicht wird, werdet ihr ausnahmslos jedes Mal gefragt. Und solange ihr euer eventuell vorhandenes Konto bei OpenAI nicht auf eurem iPhone verknüpft habt, gelten nicht einmal die etwas lockereren Datenschutzrichtlinien von OpenAI, sondern die weitaus strengeren von Apple.

Allerdings hat die Medaille eine Kehrseite: Neben sämtlichen M-Prozessoren bietet nur das iPhone 15 Pro, Pro Max und die neue iPhone 16-Reihe genug Leistung für Apple Intelligence. Diese Information hat mich zugegebenermaßen enttäuscht. Es ist mir klar, dass die neue Technik mit solch hohen Ansprüchen an Sicherheit und Datenschutz ihren Tribut zollt, aber ich hatte die Hoffnung, dass Apple weitere Geräte mit der eigenen KI ausstattet.

Mein frühes Fazit zu Apple Intelligence: heißer gekocht, als es gegessen wird!

Aktuell gibt es Apple Intelligence als vorerst rein englischsprachige Beta mit eingeschränkten Funktionen auf dem Mac. iPhone und iPad sollen bekammen im Frühjahr 2025 auch erste Funktionen und die verfügbaren Sprachen wurden erweitert. Das volle Ausmaß der Apple-KI lässt sich aber noch immer nicht abschätzen und das ist nach der langen Zeit echt schade.

Apple Intelligence ist dennoch faszinierend und im Hinblick auf unsere Privatsphäre und KI ein Riesenschritt in die richtige Richtung. KI hat für meinen Alltag bereits einen spürbaren Nutzen. Für viele in meinem persönlichen Umfeld sieht das aber noch anders aus. Es gibt entweder gar keine Berührungspunkte mit KI, oder es wird zur Spielerei degradiert.

Ich bin überzeugt davon, dass Apple Intelligence einen echten Mehrwert bieten wird, nur eben noch nicht jetzt.

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Was spricht für ein iPhone? Drei gute Gründe

Nicht nur ich denke, dass es viele triftige Gründe für ein iPhone gibt. Die Consumer Intelligence Research Partners, kurz CIRP führen jährlich Umfragen zur Kundenzufriedenheit in den USA durch. 2021 haben in der Studie mehr als 92% der Befragten angegeben, dass sie nach ihrem iPhone wieder zu einem Apple-Handy greifen möchten.

Schon seit dem iPhone 4 begleitet mich das Smartphone von Apple – seit mehr als 15 Jahren. Schon seit dem iPhone 4 begleitet mich das Smartphone von Apple – seit mehr als 15 Jahren.

Schon als Jugendlicher schätzte ich mich sehr glücklich, als ich vom ramponierten Schwarz-Weiß-Nokia auf ein iPhone 3G wechseln und damit einen unglaublichen Entwicklungssprung hinlegen durfte. Aber auch lange nach dieser Zeit bin ich noch glücklich mit den iPhones, die mich die letzten 15 Jahre begleitet haben. Dafür gibt es drei gute Gründe.

1. Das iPhone hat eine höhere Lebensdauer als viele andere Handys

Der wichtigste Faktor für die Lebensdauer ist die physische Haltbarkeit. Die habt ihr buchstäblich selbst in der Hand. Allerdings haben mehrere Selbstversuche von mir gezeigt: Ein modernes iPhone ist härter im Nehmen, als man meint. iPhones, die mir seit 2020 teils von Apple gestellt wurden, habe ich ohne Case und Panzerglas benutzt. Trotz Partys und Urlaub, sowie kleineren und großen Malheuren war ich positiv überrascht, denn bislang habe ich noch keines kaputt bekommen

In Bezug auf den zweiten Faktor für die Lebensdauer befrage ich meinen ehemaligen Kollegen zu Service und Reparaturen. Er arbeitet bei einem autorisierten Apple Service-Stützpunkt und repariert seit vielen Jahren täglich Apple Geräte. Zu iPhone Reparaturen sagt er:

>> Wir tauschen noch Batterien und Displays bei den Modellen aus 2015, also der iPhone 6S-Reihe. Darüber hinaus gibt's bei Apple das Vintage-Programm für ganz alte Geräte. Bis zu einem iPhone 4 bekommt man direkt bei Apple noch Reparaturen - allerdings nicht garantiert und je nach Teile-Verfügbarkeit. <<

Der dritte Faktor sind Softwareaktualisierungen. Was nützt ein funktionierendes Handy, wenn bestimmte Apps nicht mehr laufen oder Sicherheitslücken offen bleiben? Apple ist in diesem Punkt ein Vorbild für die ganze Branche. iOS 26 kommt auf das iPhone 11 aus 2019. Das bedeutet viele Jahre Updates und danach durchschnittlich noch weitere Jahre mit wichtigen Sicherheits-Updates.

Zum Thema Vorbildfunktion: Samsung und Google haben vor einiger Zeit auch erkannt, wie wichtig uns Nutzern langjährige Update-Versprechen sind. Auch die Konkurrenz möchte jetzt und in Zukunft länger mit Updates aushelfen. Gut für uns!

2. Das iPhone ist schnell

Was im Alltag wirklich zählt, ist Zuverlässigkeit und flüssiges Arbeiten. Genau da punktet das iPhone, denn dank iOS und schneller Apple-Prozessoren kann ich mich an den letzten Absturz oder Ruckler nicht erinnern. So muss das bei einem Smartphone in dieser Preisklasse natürlich auch sein.

Smartphone-Chips: Die schnellsten SoCs im Vergleich
Benchmark mit Geekbench 6, höher ist besser

  • Multi-Core Leistung
  • Single-Core Leistung
Apple A18 Pro
8498
3404
Apple A18
8086
3289
Snapdragon 8 Gen 3
7299
2196
Apple A17 Pro
7214
2896
Apple A16 Bionic
6281
2529
Snapdragon 8 Gen 2
5470
1934
  • 0
  • 1700
  • 3400
  • 5100
  • 6800
  • 8500

Qualcomm hatte mit dem Snapdragon 8 Gen 3 einen großen Entwicklungssprung hingelegt und die Lücke zu Apple beinahe geschlossen. Die A18-Generation von Apple hat die Machtverhältnisse wieder klargestellt. Mit der Performance auf dem Niveau des M1-Chips aus den Desktop-Macs sind aktuelle iPhone-Modelle praktisch uneinholbar leistungsfähig.

3. Das Apple Ökosystem ist einzigartig (Fluch & Segen)

Mein letztes Argument handelt gar nicht vom iPhone selbst. Die größte Stärke von Apple ist meiner Meinung nach der ganze Geräte- und Softwarekosmos. Wenn ich mein MacBook aufklappe, muss ich dank Apple Watch kein Passwort eingeben und kann außerdem meine iPhone-Kamera einfach als hochwertige Webcam nutzen. Und statt umständlicher Anmeldungen über die Fernbedienung schickt mir das Apple TV Log-ins einfach aufs iPhone, wo Passwörter ohnehin sicher gespeichert sind.

Natürlich gibt es gute Synchronisation und gleichwertige Funktionen auch anderswo. Der Unterschied ist, dass man bei Apple all das nicht erst einstellen oder konfigurieren muss. Es funktioniert einfach. Und damit macht Apple seine treuen Kunden auch teilweise abhängig, denn Umsteigen ist anstrengend.

Dank der Funktion „Integrationskamera“ (eng. „Continuity Camera“) nutze ich mein iPhone als Webcam. Dank der Funktion „Integrationskamera“ (eng. „Continuity Camera“) nutze ich mein iPhone als Webcam.

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Wie Apple euer altes Handy recycelt

Wenn ein iPhone eines Tages am Ende seiner Lebenszeit angelangt ist, zerlegt der von Apple entwickelte Roboter „Daisy“ die Geräte im Eiltempo. Bis zu 200 Stück schafft einer dieser Roboter pro Stunde. Aus den Einzelteilen werden dann in weiteren Schritten seltene Erden und Edelmetalle zurückgewonnen und aus dem Aluminium entstehen neue Macs und iPhones.

Dieser Clip zeigt den Recycling-Roboter Daisy bei der Arbeit. Natürlich standesgemäß gefilmt mit einem iPhone.

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Leider besteht nach wie vor das Problem, dass zu viele alte Smartphones in Schubladen aufgehoben und nicht ordentlich entsorgt werden. In deutschen Haushalten liegen Schätzungen zufolge mehr als 200 Millionen ausrangierte Handys herum. Darunter unzählige iPhones, die Roboter Daisy recyceln könnte. Dabei ist die Entsorgung denkbar einfach:

  • Elektronik-Handel: Da wo's neue Geräte gibt, dürft ihr dank der ElektroG2 Regelung auch euer Altes abgeben
  • Netzbetreiber: Bei O2, Vodafone und Telekom könnt ihr alte Smartphones kostenfrei einsenden
  • Lokaler Wertstoffhof: Elektronik darf niemals über den Hausmüll entsorgt werden! Geht dafür bitte zu einem Wertstoffhof in eurer Nähe

Sparen mit einem Refurbished iPhone und Tipps für Gebrauchte

Der Markt für gebrauchte Elektronik boomt und das ist auch gut so. Bereits 2012 habe ich begonnen, mein altes iPhone zum Ende meiner Vertragslaufzeit zu verkaufen und mir damit das nächste Modell zu finanzieren. Seitdem habe ich bereits vieles von Apple gebraucht ge- und verkauft und damit viele gute Erfahrungen gemacht. Dabei haben sowohl der Gebrauchtkauf aus privater Hand als auch offizielle Shops für gebrauchte Geräte ihre Vor- und Nachteile.

Raus aus der Schublade mit euren alten Handys! Den meisten Erfolg beim Verkaufen habt ihr mit Zubehör, Verpackung und ein paar ordentlichen Fotos. Raus aus der Schublade mit euren alten Handys! Den meisten Erfolg beim Verkaufen habt ihr mit Zubehör, Verpackung und ein paar ordentlichen Fotos.

Gebrauchte iPhones von privat

Wer ein besonderes Schnäppchen machen möchte, hat hier die besten Chancen. Allerdings ist eine Menge Eigenverantwortung gefragt, denn Betrüger lauern an jeder Ecke. Wer persönlich zum Testen und Zahlen beim Verkäufer vorbeischaut, kann nicht nur einem Großteil der Betrugsmaschen aus dem Weg gehen, sondern handelt damit auch noch lokal und besonders nachhaltig.

Wichtig: Für ein gebrauchtes iPhone aus privater Hand gibt’s natürlich keine Garantie, Rückgabe oder Gewährleistung. Außerdem solltet ihr stets überprüfen, ob die Aktivierungssperre in iCloud auch deaktiviert ist, sonst könnt ihr das iPhone nicht auf euch registrieren und einrichten.

Refurbished oder generalüberholt: Der Handel mit gebrauchten iPhones

Wenn euch der Privatkauf zu unsicher ist, rate ich euch zu einem gebrauchten iPhone aus dem Handel. So könnt ihr den Gebrauchszustand anhand fester Kategorien auswählen und bekommt unter Umständen sogar Garantie.

Geräte mit offiziellem „refurbished“ Status von Apple sind häufig kaum gebraucht und so gut wie neuwertig. Amazon selbst bietet neben Neuware das iPhone auch generalüberholt an. Hier habt ihr die Wahl aus unterschiedlichen Zuständen, über die euch Amazon auf einer Übersichtsseite informiert. In anderen Shops wie ReBuy, Back Market oder Refurbed gibt es sogar fast ausschließlich gebrauchte Geräte.

Natürlich sind solche Anbieter im Vergleich etwas teurer und die Geräte nicht weniger gebraucht, aber besonders für Neulinge auf dem Gebrauchtmarkt liegen die Vorteile auf der Hand: Gewährleistung und Garantie vom Händler und online natürlich auch mit Rückgaberecht.

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Von Android zum iPhone umziehen – mit Whatsapp-Verläufen

Wer jetzt vom iPhone angetan ist und noch ein Android-Handy in der Hand hält, kann sich einfach die „Auf iOS übertragen“ App aus dem Google Play Store installieren. Neben Mail-Accounts, Kontakten und eurem Kalender können natürlich auch eure ganzen Fotos und Videos übertragen werden.

Bis vor einigen Jahren war danach Schluss. Die eigenen Whatsapp-Verläufe zwischen den unterschiedlichen Betriebssystemen zu übertragen, war nicht möglich. Das gehört zum Glück der Vergangenheit an. Mittlerweile kann euch der Umzugshelfer von Apple auch eure Whatsapp-Verläufe aufs neue iPhone übertragen.

Dank der App „Auf iOS übertragen“ klappt der Umzug von eurem Android-Smartphone zum iPhone kinderleicht. Dank der App „Auf iOS übertragen“ klappt der Umzug von eurem Android-Smartphone zum iPhone kinderleicht.

Seid ihr auch begeistert von eurem iPhone oder geht es euch manchmal auf den Keks? Denkt ihr darüber nach, von Android auf Apple zu wechseln oder sogar umgekehrt? Oder gibt es Punkte in dieser Kaufberatung, bei denen Fragen offen geblieben sind? Schreibt es in die Kommentare. Ich freue mich auf euer Feedback.

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