Mehr Sicherheit vor Hackern, ein verbesserter SOS-Notruf für zu Hause und der erste Schritt in eine grenzenlose Smart-Home-Zukunft: Das alles bietet das große Update auf FritzOS 8.50.
Laut einer aktuellen Pressemitteilung hat der Berliner Hersteller Fritz ab sofort öffentliche Tests für das kommende FritzOS 8.50 gestartet. Den Startschuss für die Testphase macht dabei der weitverbreitete FRITZ!Box 7590 AX-Router, auf dem bereits jetzt die frischen Komfort- und Sicherheitsfeatures installiert werden können.
Und auch Besitzer des Flaggschiffs 5690 Pro können sich freuen: Ihr Router folgt im Laufe des Testprogramms und bekommt dann als Highlight die wichtige Matter-Unterstützung spendiert.
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Das ändert sich für das Heimnetzwerk
Die erste Phase des Updates konzentriert sich auf alltagstaugliche Verbesserungen, die die Netzwerkverwaltung erleichtern und die Sicherheit erhöhen sollen.
Das Labor-Update biete die folgenden wichtigen Veränderungen:
- SOS-Notruf: Hierbei können bis zu vier Notfallkontakte hinterlegt werden, die im Ernstfall automatisch nacheinander angerufen werden.
- Verbesserter Router-Wechsel: Der Wechsel auf einen anderen Fritz-Router wurde optimiert. So ist es nun möglich, ungenutzte Altgeräte vorab zu entfernen. Zudem soll es hilfreiche Hinweise geben.
- Eine weitere Router-Adresse: Neben fritz.box kann jetzt auch fritzbox.local verwendet werden, um die Benutzeroberfläche der Fritzbox aufzurufen. Dies soll den Zugriff vereinfachen und Warnungen im Browser reduzieren.
- Portfreigaben mit Warnung: Manuelle Portfreigaben, die ein potenzielles Sicherheitsrisiko für das Heimnetz darstellen, zeigen jetzt eine deutliche Warnung an.
- Smart-Home-Erweiterungen: Zukünftig werden Wenn-Dann-Verknüpfungen mit mehreren Auslösern eingerichtet.
- MyFritz-App: Das Update startet zusätzlich den Ausbau der offiziellen App. Sie soll benutzerfreundlicher und zentraler werden und der Einstiegspunkt für die Einrichtung und Steuerung des Heimnetzes sein.
Ausblick: Matter kommt auf die FRITZ!Box 5690 Pro
Während die 7590 AX den Anfang der Testphase markiert, steht das eigentliche Highlight für Smart-Home-Interessierte noch in den Startlöchern. In den kommenden Monaten soll das Premium-Modell Fritzbox 5690 Pro in das Testprogramm aufgenommen werden.
Als erstes Gerät soll dieses um eine sogenannte Matter-Bridge erweitert werden. Damit öffnet Fritz das System, um kompatible Smart-Home-Geräte ohne zusätzliche Oberfläche einfacher in das Heimnetz eingliedern zu können.
So lässt sich das Fritz-Labor bereits jetzt testen
Wer nicht auf den offiziellen Release warten möchte und über ein kompatibles FRITZ!Box-Modell verfügt, kann die Vorabversion in wenigen Schritten manuell installieren:
- Ruft die offizielle Labor-Seite auf der Fritz-Webseite auf.
- Klickt auf den Download-Button unter eurem Router-Modell, um das Update herunterzuladen.
- Entpackt die Zip-Datei auf dem lokalen Rechner.
- Öffnet in einem Browser die Webseite fritz.box, um die administrative Oberfläche des Routers zu öffnen.
- Gebt das Passwort des Administrators ein.
- Wechselt auf den Punkt System.
- Geht hier auf den Unterpunkt Update.
- Wechselt jetzt auf den Reiter FRITZ!OS-Datei.
- Wählt hier die heruntergeladene Datei aus.
- Klickt auf den Punkt »Update starten«.
- Folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm, um das Update zu installieren.
Gut zu wissen: Bei einem Fritz-Labor handelt es sich um eine Beta-Version. Da in diesem Entwicklungsstadium vereinzelt noch Fehler auftreten können, die unter Umständen den regulären Betrieb stören, wird die Erstellung eines Backups dringend empfohlen.
Mehr zum Thema: Herausforderung Glasfaser: Warum die FritzBox ihren Thron jetzt verteidigen muss
Die FRITZ!Box bietet im Update-Menü praktischerweise direkt die Option an, vorab eine Sicherungsdatei der aktuellen Einstellungen abzuspeichern. Diese Funktion sollte vor jedem Update genutzt werden.
Es ist zudem möglich, unter System > Update > FRITZ!OS-Version auf die offizielle Version des Systems zu wechseln.

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