Nur 634 Gramm: Fujitsu stellt eines der leichtesten 14-Zoll-Notebooks der Welt vor

634 Gramm sind eine Ansage: Mit dem neuen FMV Zero bringt Fujitsu den neuen besten Freund für Studenten und Außendienstmitarbeiter.

So sieht das neue Federgewicht von Fujitsu aus. So sieht das neue Federgewicht von Fujitsu aus.

Jeder Schüler, Student oder Mitarbeiter im Außendienst kennt das Problem: Das Notebook muss mit, nervt aber mit seinem Gewicht im Rucksack oder Aktenkoffer. Die Lösung für alle von Rückenschmerzen Geplagten könnte jetzt von Fujitsu kommen. 

Das japanische Unternehmen hat seine FMV Zero Baureihe einer Überarbeitung unterzogen. Dank konsequentem Leichtbau wiegt das leichteste Modell mit der Bezeichnung WU5/J3 nur noch 634 Gramm. Damit konnte Fujitsu im Vergleich zum direkten Vorgänger noch einmal 55 Gramm einsparen. 

Fujitsu macht keine Experimente beim Design. Das Notebook sieht sehr schlicht aus. Fujitsu macht keine Experimente beim Design. Das Notebook sieht sehr schlicht aus.

Um das geringe Gewicht zu erreichen, setzt der Hersteller auf ein Chassis, das zum größten Teil aus Carbon besteht und ein 14-Zoll-großes Display. Das Design wirkt sehr schlicht und hinterlässt auf den Bildern einen durchaus hochwertigen Eindruck.

Gängige Ausstattung für ein Subnotebook

Die technische Ausstattung entspricht dem, was man von einem Subnotebook erwarten darf. Im japanischen Shop von Fujitsu könnt ihr das FMV Zero nach euren Wünschen konfigurieren. Als Prozessor stehen Intel Core Ultra 7 155U oder ein Intel Core Ultra 5 125U zur Wahl. Abgesehen von höheren Taktraten des 155U bei CPU-Cores und IGP (integrierter Grafikprozessor) gibt es keine nennenswerten Unterschiede. 

Den Aufpreis für den Ultra 7 könnt ihr euch eigentlich sparen, da die Leistung des Ultra 5 für das typische Einsatzgebiet eines Subnotebooks mehr als ausreichend ist. Ein wenig schade ist, dass Fujitsu das FMV Zero nicht auch mit ARM-Prozessor und OLED-Panel anbietet.

  • CPU: Intel Core Ultra 7 Prozessor 155U mit 12 Kernen und max. 4,8 GHz oder Intel Core Ultra 5 Prozessor 125U mit 12 Kernen und max. 4,3 GHz
  • Grafik: Intel IGP
  • RAM: bis zu 64 GB LPDDR5X-7467 (verlötet)
  • Display:  TFT-Farb-LCD mit einer Auflösung von 1900 x 1200 Pixel (WUXGA)
  • SSD: NVMe-SSD mit einer Kapazität von bis zu 2 TB
  • Netzwerk: WiFi 7, Gigabit Ethernet, Bluetooth 5.4
  • Anschlüsse:  2x USB-3.2 Gen2 (Typ C) und 2x USB 3.2 Gen1  (Typ A) 
  • Betriebssystem: Windows 11 Home oder Pro
  • Akku: 31 Wh
  • Abmessungen: 308,8 x 209 x 15,8 bis 17,3 Millimeter
  • Gewicht: 634 bis 639 Gramm
  • Preis: ab 197.900 Yen (1.218,27 Euro)

Auch die Rückseite des Notebooks ist schlicht gehalten. Auch die Rückseite des Notebooks ist schlicht gehalten.

Wenn es ein wenig mehr Leistung sein darf und ihr hin und wieder mal ein Spielchen auf eurem Notebook wagen wollt, wäre das MSI Alpha mit 17-Zoll-Display vielleicht eine Überlegung wert. Hier geht es zum dazu passenden Test:  MSI Alpha 17 im Test: Brauche ich überhaupt noch einen Desktop-PC zum Spielen?

Keine Markteinführung in Deutschland geplant

Auf dem Papier lesen sich die Specs zum FMV Zero wirklich gut, es gibt aktuell aber leider einen Haken: Das Gerät ist aktuell nicht in Deutschland erhältlich. Wir haben bei Fujitsu nachgefragt, ob eine Markteinführung auch bei uns geplant ist, leider ist das nicht der Fall.

Die Alternative

Mit 980 Gramm leider etwas schwerer, dafür aber mit OLED-Panel ist das MateBook X von Huawei 1.749,99 Euro zu haben. Mit dem Intel Core Ultra 7 Prozessor 155H kommt zudem eine leistungsstärkere CPU mit 16 Kernen zum Einsatz. Das robuste Gehäuse aus Aluminium macht zudem auch im Business-Umfeld eine gute und unaufdringliche Figur. Wenn ihr aktuell nach einem leichten Subnotebook sucht, könnt ihr mit dem MateBook X nicht viel falsch machen. Es ist aber leider 346 Gramm schwerer ...

Was denkt ihr? Hättet ihr Bedarf an einem federleichten Subnotebook oder könnt ihr es verschmerzen, dass es das FMV Zero nicht nach Europa schafft? Für mich persönlich wäre es der perfekte Begleiter für Geschäftsreisen gewesen, daher bedauere ich es schon ein wenig, dass Fujitsu uns das FMV Zero vorenthält.

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