Im März hat der Platzhirsch Oura seine Konkurrenten Ultrahuman, RingConn und Circular wegen Patentverletzung verklagt.
Nun hat Samsung selbst Klage gegen Oura eingereicht, »um einer möglichen Klage des Ring-Herstellers wegen angeblicher Patentverletzung durch den kommenden Galaxy-Ring zuvorzukommen«, wie Sammobile schreibt.
Aus der Klage gehen Details zur Veröffentlichung des Galaxy-Rings hervor. Als Termin für die Massenproduktion nennt Samsung Mitte Juni.
- Als Release-Fenster für den Galaxy Ring wird der Monat August genannt.
- Obwohl das Release-Fenster für die USA gilt, dürfte der Ring zeitgleich auch in Deutschland auf den Markt kommen.
- Der Release-Termin passt zu den bisherigen Gerüchten rund um das Unpacked-Event, das für den 10. Juni vermutet wird.
Neben dem Ring werden auch drei neue Smartwatch-Modelle erwartet, darunter die Galaxy Watch Ultra. Auch die beiden neuen Foldables Z Flip6 und Z Fold6 werden höchstwahrscheinlich vorgestellt.
Was kann der Galaxy Ring?
Auf dem Mobile World Congress (MWC) war der Galaxy Ring erstmals live zu sehen. Samsung setzt dabei auf die Erfassung von Vitalwerten wie Herzfrequenz, Stress und Schlaf.
Neben der Schlafanalyse soll der Ring auch die zurückgelegten Schritte aufzeichnen. Auch eine automatische Trainingserkennung ist angedacht.
Frühere Leaks deuten darauf hin, dass Samsung noch mehr mit dem Ring vorhat. So ist wohl ein persönlicher Ernährungscoach geplant, möglicherweise mit KI.
Der Ring soll knapp drei Gramm wiegen und eine Akkulaufzeit von bis zu neun Tagen bieten.
Wie viel wird der Galaxy Ring kosten?
Preislich wird sich der Galaxy Ring voraussichtlich am Konkurrenten Oura orientieren. Der Oura Ring ist ab 330 Euro erhältlich.
Gerüchten zufolge soll der Galaxy Ring in ähnliche Sphären vorstoßen und zwischen 300 und 350 US-Dollar kosten.
Doch bei diesem einmaligen Preis soll es nicht bleiben. Wie das Portal Android Authority berichtet, könnte Samsung einen Abo-Service einführen, um alle Gesundheitsfunktionen des Rings freizuschalten.
Das ist nicht ungewöhnlich.
Konkurrenten wie der bereits erwähnte Hersteller Oura, aber auch Withings und Google verlangen für ihre Dienste eine Gebühr von rund 10 Euro im Monat. Samsung bietet seinen Gesundheitsdienst bisher kostenlos an, was sich aber in Verbindung mit dem Ring in Zukunft ändern könnte.
Was haltet ihr von solchen Wearables? Interessiert ihr euch für einen Ring, der eure Vitalwerte misst oder habt ihr sogar schon einen? Seid ihr bereit, eine monatliche Gebühr zu zahlen oder kommt das für euch nicht infrage? Was müsste der Galaxy Ring eurer Meinung nach können, um für euch interessant zu sein? Schreibt das gerne unten in die Kommentare!

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