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Die Gaming-Brille ist zurück! Wir testen, ob das ein Grund zur Freude ist

Spezielle Brillen für Spieler gab es bereits vor vielen Jahren, jetzt sind sie wieder da. Im Test klären wir, ob Oakleys Prizm Gaming sich wirklich lohnt.

von Nils Raettig,
26.03.2021 17:25 Uhr

Zu speziell für Spieler gedachten Mäusen, Tastaturen und Stühlen gesellen sich mit Oakley Prizm Gaming im Test jetzt auch wieder Brillen hinzu. Zu speziell für Spieler gedachten Mäusen, Tastaturen und Stühlen gesellen sich mit Oakley Prizm Gaming im Test jetzt auch wieder Brillen hinzu.

Wenn ihr euch schon etwas länger mit dem Thema Gaming beschäftigt, sagen euch möglicherweise die Gunnar-Brillen für Spieler noch etwas. Mit unserem ehemaligen Chefredakteur Gunnar Lott haben sie zwar nichts zu tun, dass sie ein Thema waren, ist aber ähnlich lange her wie Gunnars Anstellung bei der GameStar.

Gaming-Brillen statt Skibrillen: Die unter anderem für Winterbekleidung wie Skibrillen bekannte Marke Oakley sorgt jetzt für die Rückkehr der Gaming-Brillen. Unter der Marke Prizm Gaming werden speziell für Spieler ausgelegte Modelle verkauft.

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Wir haben die Variante Metalink getestet und verraten euch, was die Brille Spielern bringen soll und ob es sich lohnt, die Kosten im Bereich von 150 Euro zu investieren.

Wo bekomme ich die Brille und für wen ist sie gedacht? Derzeit ist Prizm Gaming laut Hersteller nur beim Optiker erhältlich. Die entsprechenden Brillen können sowohl von Menschen ohne Sehschwäche als auch von Menschen mit Sehschwäche genutzt werden.

Weiter heißt es dazu von offizieller Seite: »Die Möglichkeiten der Stärke hängen immer vom Modell und der entsprechenden Kurve im Glas ab«. Eine Liste mit den Preisen und weiteren technischen Infos zu allen verfügbaren Modellen ist bereits bei Oakley angefragt.

Was soll die Brille Spielern bringen?

Die entscheidenden Vorteile sind laut Oakley die Folgenden (siehe auch das Bild oben):

  • integrierter Blaulichtfilter, der die Augen bei längerer Betrachtung des Bildschirms schont
  • erhöhter Kontrast
  • schärfere Darstellung
  • schmaler Rahmen, der auch beim Tragen eines Headsets keine Probleme macht

Das erinnert stark an die Pluspunkte, die bereits die über zehn Jahre alten Gunnar Brillen mit sich bringen sollten. Wie gut das mit Oakleys neuer Variante in der Praxis klappt, klären wir im folgenden Abschnitt.

Was bringt die Gaming-Brille wirklich?

Unserer subjektiven Erfahrung nach zu urteilen, verbessert sich die Darstellung tatsächlich etwas, wenn wir die Brille aufhaben. Das Bild wirkt minimal schärfer und der Blaulichtfilter macht es grade auf längere Sicht angenehmer, auf den Monitor zu schauen.

Es ist zwar nur bedingt möglich, diese Faktoren auf Fotos festzuhalten, einen groben Eindruck davon kann das folgende Bild aber durchaus vermitteln.

Was zeigt unser Vergleichsbild? Links seht ihr eine abfotografierte Szene aus League of Legends ohne den Nachtmodus von Windows und ohne Brille, in der Mitte kommt nur die Brille hinzu, ganz rechts nur der Nachtmodus.

Der Nachtmodus von Windows sorgt ganz ohne Brille für eine weniger bläuliche (und damit tendenziell angenehmere) Darstellung des Bildes. Er ist aus unserer Sicht generell empfehlenswert, vergleichbare Funktionen bieten inzwischen auch viele Monitore von Haus aus an.

Ganz unabhängig von der Frage des Blaulichtfilters gefällt uns die Darstellung des Bildes mit der Metalink-Brille am besten, wirklich groß sind die Unterschiede in der Praxis aber nicht. Außerdem kommt ein entscheidender Nachteil hinzu.

Der größte Nachteil der Gaming-Brille

Auf der Habenseite verbessert sich die Darstellung mit der Metalink-Brille also durchaus leicht. Dem steht aber der Nachteil gegenüber, dass wir eine Brille aufsetzen müssen, deren Gläser zudem verschmutzen können.

Unser Testmodell ist zwar sehr leicht (ca. 25 Gramm), gut verarbeitet und sitzt gut. Gleichzeitig stören die Bügel für unseren Geschmack selbst dann nicht, wenn wir ein Headset aufhaben, da sie sehr schmal sind.

Dennoch ist das Gestell stets im Blickfeld und man spürt immer wieder, dass man eine Brille trägt. Wenn man es gewohnt ist, eine Brille zu tragen, mag das trivial klingen. Ist das aber nicht der Fall, stellt es unserer Erfahrung nach einen durchaus nicht zu unterschätzenden Faktor dar.

Mit der Zeit tritt zwar eine gewisse Gewöhnung ein, wir haben es im Alltag jedoch insgesamt als angenehmer empfunden, keine Brille beim Spielen zu tragen. Wie sehr das im Einzelfall gegeben ist, hängt aber auch stark von subjektiven Faktoren ab.

Was denkt ihr über die Gaming-Brille? Sinnvolles Extra oder unnötiges Gimmick? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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