Seite 2: Gaming-Stuhl für fast 1.000 Euro - Recaro Exo Platinum im Test

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Vier Grundpositionen für Spieler

Zuerst finden wir die für uns passende Sitzhöhe (39,5 bis 49 Zentimeter) über die übliche Justierung per Gasfeder und Hebel an der Unterseite der Sitzschale. Anschließend stellt sich die Frage, in welchem Winkel der Sitzfläche wir auf dem Stuhl sitzen wollen?

Der Recaro Exo bietet dafür vier auf Spieler ausgerichtete Grundpositionen an, in denen der Stuhl einrasten kann (siehe auch das Bild unten):

  • Attack: leicht nach vorne geneigt (für Wettbewerbs-orientiere Titel wie MOBAs)
  • Core Focus: gerade (für »anspruchsvolle und schwierige Spiele« wie Action-Adventures)
  • Core Relax: leicht nach hinten geneigt (für »gemütliche« Titel wie Aufbau-Strategie)
  • Recharge: stärker nach hinten geneigt (für Pausen, Musik, Serien u.ä.)

Ob die Sitzfläche beweglich ist oder nicht, bestimmen wir über einen Hebel an der linken Unterseite in den folgenden drei Stufen:

  1. Hebel unten: Der Sitz lässt sich über den gesamten Einstellbereich frei bewegen und rastet nicht ein
  2. Hebel mittig: Der Sitz lässt sich ab der Core Focus-Position (gerade Fläche) frei bewegen und rastet nicht ein
  3. Hebel oben: Der Sitz rastet in der aktuell gewählten Grundposition ein und bleibt danach unbeweglich

Wie viel Kraft wir aufwenden müssen, um die Sitzfläche zu bewegen, bestimmen wir zu guter Letzt über ein Drehrad an der rechten Unterseite des Stuhls.

Was bringen die Grundpostionen?

Die Idee, eine Wippfunktion mit beweglicher Sitzfläche um vier Grundpositionen zu ergänzen, gefällt uns. Die Verbindung mit bestimmten Spielertypen zu Marketingzwecken wirkt allerdings etwas erzwungen.

Die leicht nach vorne angewinkelte Attack-Position ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Wer ohnehin dazu neigt, sich beim Spielen näher an den Bildschirm zu lehnen, könnte aber durchaus gefallen an ihr finden.

Wir haben im Alltag meist die eingerastete »Core Focus«-Position mit gerader Sitzfläche verwendet. Spielt ihr dagegen häufiger mit einem Gamepad statt mit Maus und Tastatur oder schaut Videos am PC, sind die beiden nach hinten geneigten Positionen ebenfalls eine Option.

Sitzpolster mit »Anti-Submarining«-Funktion

Das Sitzpolster des Recaro Exo Platinum ist links und rechts erhöht. Das kennt man auch von anderen Gaming-Stühlen, die Erhöhung ist aber länger als bei Modellen wie dem Drifting DF61 von DX Racing.

Die Erhöhung sorgt für eine gewisse Begrenzung, man gewöhnt sich aber schnell daran und nimmt sie im Alltag kaum noch wahr.

Der sogenannte »Anti-Submarining«-Hügel im Vorderen Bereich der Sitzfläche soll gleichzeitig in Kombination mit dem angenehm atmungsaktiven und rutschhemmenden Stoffbezug dafür sorgen, dass wir nicht von der Sitzfläche gleiten:

Hilft der Anti-Submarining-Hügel wirklich? Die wohl vor allem für die Attack-Position gedachte Erhebung unterbindet ein ungewolltes Rutschen nach vorne tatsächlich ein Stück weit. Ganz verhindern kann sie es aber bei stärkeren Bewegungen nicht.

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