In Filmen wird wegen der Dramaturgie gerne mal übertrieben. Da tragen Hacker oftmals noch Skimasken oder das 19. Jahrhundert wird düsterer dargestellt, als es eigentlich war.
An besagter Dramaturgie könnte es auch liegen, dass Leute eines Berufszweiges öfter ins Gras beißen als üblich.
Bevor wir auf die Studie zu sprechen kommen – die mit einem Augenzwinkern zu nehmen ist –: Ratet doch mal, was der gefährlichste Job in Filmen sein könnte. Die richtige Antwort versteckt sich der Umfrage.
Und der gefährlichste Job in Filmen ist …
Im April dieses Jahres erschien in einem Fachmagazin eine Studie über ebenjenen Beruf und sein Dasein in Filmen. Erstellt wurde sie von vier Autoren, die allesamt dem Job nachgehen, der vermeintlich so gefährlich sein soll.
Dabei handelt sich um, Trommelwirbel, Geologen und Geologinnen.
Bei besagter Studie handelt es sich tatsächlich um eine Folgestudie zu einem 2013 veröffentlichten Papier und erweitert dieses.
- Die Forscher haben untersucht, wie Geologen in Filmen zwischen 1919 und 2023 dargestellt werden.
- Dabei kamen sie auf 141 Filme, die allesamt mindestens einen Geologen oder eine Geologin als Charakter im Ensemble haben.
- Nicht hinzugezählt wurden artverwandte Berufe wie Paläontologen oder Geophysiker.
Dabei förderten die vier Forscher interessante Details zutage, die allesamt als Trivialwissen für die nächste Party herhalten können.
- Insgesamt zählt die Studie 202 Geologinnen und Geologen in den bereits erwähnten 141 Filmen.
- Die meisten Geologen tauchten in Abenteuerfilmen auf. Weitere gaben sich in Action- und Science-Fiction-Filmen ein Stelldichein.
- Von den 202 Rollen waren lediglich 22 Frauen. Nur sechs davon wurden von nicht-weißen Menschen porträtiert.
- Die wohl bekannteste Geologin ist Stacey Sutton (gespielt von Tanya Roberts) aus »007: Im Angesicht des Todes«.
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Die Studie fand heraus, dass das filmische Ableben der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler überraschend hoch ausfällt.
Von den 202 Geologinnen und Geologen haben 69 den Weg ins Grab genommen; das entspricht 34 Prozent. Wie sie ihre letzte Ruhe finden, ist dabei ganz unterschiedlich.
- 30 Geologinnen und Geologen wurden von ihren Mitmenschen ermordet.
- 12 der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurde von Aliens aufs Korn genommen, in »Prometheus« zum Beispiel.
- Nur 12 eben jener Personen starben in Verbindung mit ihrem Beruf, indem sie beispielsweise in Schluchten gefallen sind oder einem Vulkan zum Opfer fielen.
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Schlussendlich konnten die vier Geologen in ihrer Studie aber etwas Positives abgewinnen. So sind vor allem in den letzten Jahrzehnten deutlich weniger Mitglieder ihrer Zunft gestorben als noch in den 1920er und 1930ern. 30 der 69 der dahingeschiedenen Geologinnen und Geologen waren darüber hinaus Bösewichte.
Tatsächlich haben mehr Helden ihre Filme überlebt als Geologinnen und Geologen, aber 85 Prozent ihrer Rollen wurden positiv dargestellt. Kurzum: Der Beruf an sich wird in Filmen mit etwas Positiven verbunden.
In diesem Sinne: steinreiche Grüße.

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