Ich verfolge die Spur von 4 »verlorenen« Portemonnaies in deutschen Großstädten. Noch ist alles offen, aber was glaubt ihr, wie viele ich wieder bekomme?

Ein kleines Sozialexperiment mit ungewissem Ausgang, bei dem mich eure Einschätzung interessiert.

Man darf gespannt sein, ob ich dieses kleine Portemonnaie je wieder sehe. Man darf gespannt sein, ob ich dieses kleine Portemonnaie je wieder sehe.

Ich habe aus reiner Neugier einen kleinen Versuch gestartet, dessen Ausgang ich bisher nicht kenne. Eine Auflösung gibt es in diesem Artikel also (noch) nicht.

Aber mich interessiert, was ihr denkt, wie dieses kleine Sozialexperiment ausgehen wird. Daher habe ich eine passende Umfrage erstellt, in der ihr mir am Ende dieses kurzen Artikels eure Einschätzung dazu mitteilen könnt.

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Worum genau es geht:

  • Ich habe an vier verschiedenen Orten in Deutschland mit Absicht Portemonnaies liegen lassen. Alle enthielten jeweils einen Bluetooth-Tracker für Android (siehe beispielhaft das Video oben), eine Visitenkarte und etwas Bargeld.
  • In zwei der vier Geldbeutel habe ich außerdem zusätzlich jeweils einen alten Schlüssel getan, den ich längst nicht mehr benötige.
  • Wie auf dem Bild oben zu sehen, ist auf den Trackern ein Herzchenaufkleber angebracht. Einerseits, um einen möglichen emotionalen Wert zu suggerieren. Andererseits, um sie etwas weniger offensichtlich als technisches Gerät erkennbar zu machen.
  • Die Tracker ermöglichen es, ihre Position anonym über Bluetooth durch (Android-)Handys in der Nähe recht genau zu bestimmen. Dazu kommt Googles Mein Gerät finden-App zum Einsatz.

Die vier Orte, an denen ich die Portemonnaies gut sichtbar liegen gelassen habe, sind die Folgenden:

Essen (NRW)In einem Bus des ÖPNVs
Essen (NRW)In einem Park auf einem Stein am Wegesrand
Mannheim (Baden-Württemberg)In einem Restaurant in der Nähe des Hbf
München (Bayern)In einer U-Bahn

Auf der Visitenkarte stehen neben meinem Namen sowohl meine Mail-Adresse als auch unsere Büroadresse in München. Für den letzten Tracker ist der Weg bei einer möglichen Rückführung zu mir also am kürzesten.

Jetzt seid ihr gefragt: Wie viele Geldbeutel bekomme ich wieder?

Ich werde die Position der Tracker regelmäßig verfolgen und den Findern ausreichend Zeit geben, sich zu entscheiden, was sie mit den mir klar zuzuordnenden Portemonnaies machen.

Lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, welchen Zeitraum ihr hier für angemessen haltet.

Außerdem freue ich mich über eine möglichst rege Teilnahme an der folgenden Umfrage zum Ausgang dieses kleinen Versuchs:

Ich bin gespannt darauf, wie ihr die Chancen einschätzt, dass ich an meine vermeintlich verlorenen Geldbeutel mitsamt ihrem Inhalt wiederkomme. Große Aussagekraft hat all das zwar letztlich nicht, aber ich finde diesen Versuch dennoch interessant und freue mich schon, wenn ich euch möglichst bald die Auflösung des Ganzen liefern kann.

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