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Gigabyte G27FC im Test: Guter Gaming-Monitor mit einer Schwäche

Wir sehen uns den Full-HD-Monitor mit 165 Hertz Bildwiederholrate und Bildsynchronisation genauer an - was taugt er zum Spielen und Arbeiten?

von Alexander Köpf,
15.04.2021 19:00 Uhr

Der Gigabyte G27FC besitzt ein kontraststarkes VA-Panel. Der Gigabyte G27FC besitzt ein kontraststarkes VA-Panel.

Im Herbst 2020 hat Gigabyte eine Reihe neuer Gaming-Monitore vorgestellt. Darunter befindet sich der gebogene G27FC aus diesem Test. Mit guter Ausstattung und einem moderaten Preis von etwa 240 Euro soll er sich an fortgeschrittene Einsteiger richten, die gerne auch mal kompetitive Titel spielen.

Wir sehen uns den 27 Zoll großen Full-HD-Monitor mit VA-Panel und 165 Hertz genauer an, um zu klären, wie gut ihm dieses Unterfangen gelingt und ob er sich zum Spielen und für den Alltag eignet.

Eine umfangreiche Kaufberatung zu Monitoren in vielen verschiedenen Formaten, Größen und Preisklassen findet ihr unter dem folgenden Link:

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Verarbeitung und Ausstattung

Beim Auspacken fällt gleich die gute Verarbeitungsqualität auf. Der Standfuß besteht aus mit Kunstoff ummanteltem Metall und wirkt sehr solide. Daran ändert sich auch im aufgestellten Zustand nichts.

Am Bildschirm selbst gibt es ebenfalls nichts auszusetzen: Alles ist dort, wo es sein muss, die Spaltmaße sind gleichmäßig, nichts steht über, die Kanten sind angenehm glatt. Der Bildschirm ist höhenverstellbar und lässt sich zudem nach vorne und hinten neigen. Am Standfuß drehen kann man ihn allerdings nicht.

Auch in Sachen Ausstattung gibt es nichts zu bemängeln. Der G27FC bietet zwei HDMI-Eingänge der Version 1.4 und einmal DisplayPort der Version 1.2, um das 165 Hertz schnelle VA-Panel zu betreiben. Dazu kommt noch ein USB-3-Hub mit Schnellladefunktion.

Technische Spezifikationen und Ausstattung im Überblick

  • Display: 27 Zoll mattes VA-Panel mit 1500R Krümmung (curved)
  • Farbraumvolumen laut Hersteller: 90 Prozent DCI-P3, 120 Prozent sRGB
  • Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD)
  • Helligkeit: 250 cd/m²
  • Kontrastverhältnis: 3000:1
  • Dynamischer Kontrast: 12M:1
  • Blickwinkel: 178 Grad
  • Reaktionszeit: 1 ms
  • Bildwiederholrate: 165 Hertz
  • Flicker-free: Ja
  • Bildsynchronisationstechnik: AMD Freesync (G-Sync Compatible)
  • Eingänge: 2x HDMI 1.4, 1x DisplayPort 1.2
  • Kopfhörerausgang: Ja
  • Lautsprecher: 2x 2 Watt
  • USB-Hub: 2x USB 3.0
  • Leistungsaufnahme: 55 Watt
  • Kabel liegen bei

Sattes Schwarz und tolle Farben, aber ein Problem

Mit Blick auf die Darstellungsqualität kann der G27FC insgesamt überzeugen, eine Schwäche weist er dennoch auf.

So liefert das VA-Panel eine hohe Blickwinkelstabilität, hohe Kontrastwerte und dadurch ein tiefes, stattes Schwarz. Die Farbdarstellung ist ebenfalls sehr gut gelungen. Ab Werk ist der G27FC zudem gut kalibriert, ein leichter Grünstich fällt uns lediglich beim Messen auf.

Die Leuchtdichte soll laut Hersteller 250 cd/m² (Candela pro Quadratmeter, auch Nits genannt) betragen, wir messen mit unserem Spyder 5 Pro bei maximaler Bildschirmhelligkeit 234 cd/m², also etwas weniger. Damit gehört er nicht zu den hellsten Monitoren, für einen normal ausgeleuchteten Raum reicht er aber völlig aus.

Eine gute Figur gibt der G27FC bei Farbraumabdeckung und Farbraumvolumen ab. Wir messen folgende Werte:

Farbraumabdeckung

Farbraumvolumen

sRGB: 96,9 Prozent

sRGB: 129,0 Prozent

Adobe RGB: 83,4 Prozent

Adobe RGB: 88,9 Prozent

DCI-P3: 87,7 Prozent

DCI-P3: 91,4 Prozent

Unterschied zwischen Farbraumabdeckung und -volumen:

  • Die Farbraumabdeckung gibt die Schnittmenge des vom Monitor dargestellten Farbraums und dem definierten Farbraum für beispielsweise sRGB an (Lage und Form entscheidend).
  • Das Farbraumvolumen dagegen ist eine reine Größenangabe, die den gesamten Farbraum des Monitors in Relation zu einem bestimmten, definierten Farbraum angibt (Lage und Form spielen hier keine Rolle).

So weit überzeugt uns der Bildschirm, das Panel offenbart bedingt durch die VA-Technik allerdings auch eine Schwäche gegenüber anderen Panel-Typen.

Bei schnellen Bewegungen kommt es zu Schlierenbildung und sogenanntem Ghosting. So sieht das Bild des G27FC mit VA-Panel im Vergleich zu einem Acer Predator X34P mit IPS-Panel im bekannten UFO-Test aus:

Acer Predator X34P (IPS-Panel) Acer Predator X34P (IPS-Panel)
Gigabyte G27FC (VA-Panel) Gigabyte G27FC (VA-Panel)

Eindruck im Alltag und in Spielen

  • Ghosting im reinen Betrieb als Office-Bildschirm: Hier fällt uns das Phänomen auf, sobald wir Fenster schnell hin- und herschieben. Das kann durchaus als störend empfunden werden, ist aber eine sehr subjektive Frage.

    Mit drei verschiedenen Overdrive-Modi (Bildqualität, Ausbalanciert und Geschwindigkeit) will Gigabyte hier Abhilfe schaffen. Unterschiede zwischen den einzelnen Modi erkennen wir beim Spielen jedoch kaum. Ein Vergleich mit deaktiviertem Overdrive ist zudem nicht möglich, da immer einer der drei Modi aktiv ist.
  • Ghosting in Spielen: Beim Zocken fällt und das der Effekt dagegen deutlich weniger oder gar nicht auf. In Outer Worlds beispielsweise sind kaum unschöne Schlieren oder Ghosting zu erkennen. Selbst bei Shootern wie Outriders oder Counter-Strike: Global Offensiv müssen wir schon sehr genau hinsehen, um Schwächen ausmachen zu können.

    Diese treten erst in Szenen mit besonders hohem Kontrast hervor. Wenn wir beispielsweise in Valheim den nächtlichen Sternenhimmel beobachten und dabei den Kopf respektive die Kamera schnell bewegen, fällt das Ghosting am im Vergleich zur dunklen Nacht sehr hellen Mond und den Sternen auf. Generell gilt: Wenn sehr helle an sehr dunkle Bildbereiche grenzen, fällt das Ghosting am ehesten ins Auge.

Insgesamt hinterlässt der G27FC aber einen guten Eindruck. Das liegt neben den hohen Kontrastwerten und der guten Farbdarstellung vor allem an der mit 165 Hertz recht hohen Bildwiederholrate. Alle getesteten Titel lassen sich butterweich spielen, sofern die Grafikkarte auch genügend Bilder pro Sekunde ausgeben kann. Falls die FPS nicht genügen, können wir auf die Bildsynchronisation zurückgreifen.

Freesync und G-Sync Compatible

Die Bildsynchronisation ist eines der Highlights. Der G27FC beherrscht AMD Freesync, ist aber zusätzlich für G-Sync Compatible zertifiziert, weshalb auch im Zusammenspiel mit Grafikkarten von Nvidia lästiges Einzelbildzerreißen (Screen Tearing) der Vergangenheit angehört. Was sich hinter G-Sync Compatible verbirgt, wie es sich in der Praxis schlägt und wie ihr es aktiviert, erfahrt ihr im GameStar-Test:

G-Sync auf Freesync-Monitoren   122     8

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G-Sync auf Freesync-Monitoren

Für beide Technologien muss Freesync im Menü des Bildschirms aktiviert werden. Im Falle von Nvidia muss neben G-Sync selbst auch noch ein zusätzliches Häkchen für den Monitor in der Nvidia-Systemsteuerung gesetzt werden.

Umfangreiche Bildschirmeinstellungen

In den Monitoreinstellungen finden sich allerhand nützliche Optionen. Mit dem »Black Equalizer« lässt sich das ohnehin schon satte Schwarz noch mehr abdunkeln, ansonsten stehen die üblichen Einstellungen für Kontrast, Sättigung und Co. zur Verfügung. Zudem lassen sich vordefinierte Profile für Shooter, Rollenspiele, Filme und mehr wählen, die zudem anpassbar sind.

Speziell für Spieler gibt es noch diverse Informationen, die am Bildschirm per On-Screen-Anzeige ausgegeben werden können, so zum Beispiel die Bildwiederholrate. Letzteres ist vor allem wichtig, um die Funktionalität der Bildsynchronisation zu überprüfen. Daneben lassen sich verschiedene Fadenkreuze einblenden.

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