In Google Maps ist vermeintlich neue Werbung aufgetaucht. Das Unternehmen beschwichtigt, doch komplett aufgeklärt wird die Sachlage dennoch nicht.
Darum ist das wichtig: In den vergangenen Tagen sind Gerüchte aufgetaucht, wonach Google mit der Einführung von Werbung in der Navigations-App Maps plant.
In den sozialen Medien ging entsprechende Kritik um – logischerweise ist kein Nutzer glücklich darüber, wie ihr im Tweet des Nutzers Anthony Higman nachlesen könnt.
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Dies führte zur Annahme, dass Google Pop-Up-Werbungen in Google Maps plant. Das Unternehmen selbst war infolge des Aufschreis schnell um eine Erklärung bemüht.
In einer Stellungnahme gegenüber dem Portal Mashable gab Google an, dass es sich bei dem gezeigten Screenshot nicht um eine Werbemethode handelt.
Vielmehr handelt es sich hierbei um »gesponserte Markierungen«:
Gesponserte Markierungen in der Navigation sind nicht neu – sie zeigen relevante Werbung für Unternehmen wie Tankstellen, Restaurants und Geschäfte entlang ihrer Route an. Um den Fahrer nicht abzulenken, werden diese Anzeigen nicht eingeblendet, vergrößern sich nur, wenn sie angetippt werden, und verschwinden nach kurzer Zeit wieder.
»Sponsored Pins« sind seit vier Jahren integriert
Tatsächlich sind diese gesponserten Markierungen seit rund vier Jahren in Google Maps integriert. Der erste Blogeintrag von Google hierzu stammt vom Juni 2020.
Grundsätzlich werden diese Pins nicht während der Fahrt angezeigt und minimiert, um Fahrer nicht abzulenken.
Stattdessen erscheinen diese nur, wenn Nutzer auf die entsprechende Markierung tippen und zeigen dann die weiterführenden Informationen an.
Dennoch herrscht weiterhin Verwirrung um die Markierungen: Higman selbst beteuert im Anschluss an die Google-Erklärung, dass er überhaupt nicht auf den Bildschirm getippt habe und die Anzeige automatisch erschien.
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Eine Sprecherin von Google Ads erklärt nun, dass es sich hierbei um ein »unerwartetes Verhalten« von Google Maps handelt und bittet den Nutzer um weitere Informationen.
Ob es sich hierbei also tatsächlich nur um einen unglücklichen Bug oder einen zu früh gestarteten A/B-Test einer neuen Werbemethode handelt, bleibt noch offen.
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