Neue Warnung im Google Play Store: Worauf ihr ab sofort achten solltet, bevor ihr Apps installiert

Google führt eine weitere Warnung im Google Play Store ein, die die Benutzererfahrung verbessern soll.

Im Play Store wird schon bald eine weitere Warnung erscheinen, wenn Apps zu viel Strom verbrauchen. (Bildquelle: Adobe Stock_Mojahid Mottakin) Im Play Store wird schon bald eine weitere Warnung erscheinen, wenn Apps zu viel Strom verbrauchen. (Bildquelle: Adobe Stock_Mojahid Mottakin)

Im letzten Jahr kündigte Google an, Apps, die nicht den überarbeiteten Qualitätsstandards entsprächen, aus dem Google Play Store zu entfernen.

Um die Qualität von Apps im größten Store für Android Apps zu verbessern, gibt Google zudem Entwicklern bestimmte Kriterien vor. Bei Nichteinhaltung kann es neben Warnungen auch eine Einschränkung der Sichtbarkeit im Store geben.

Das ist passiert: Google hat ein weiteres Kriterium festgelegt, welches Entwickler beachten sollen, um dem zu entgehen.

Im Detail:

  • Betroffen sind Apps, die das Gerät des Nutzers zu lange aktiv halten, also etwa verhindern, dass der Bildschirm ausgemacht wird.
  • Entwickler haben bis zum 1. März 2026 Zeit, ihre Apps anzupassen.
  • Ab diesem Zeitpunkt können Warnungen angezeigt und die Sichtbarkeit von Apps eingeschränkt werden.

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Bisher gab es drei Kriterien, die zu Warnungen und Einbußen der Sichtbarkeit führen konnten:

  • Abstürze: Ein prozentualer Wert aller Nutzer einer App, die einen Absturz erlebt haben.
  • Eingefroren: Apps, die nicht mehr reagieren und eingefroren erscheinen.
  • Strombedarf: Nur für Smartwatches, falls eine App mehr als 4,44 Prozent Batterie pro Stunde verbraucht.

Dazu kommt jetzt ein neues viertes Kriterium, welches auch den Strombedarf betrifft, allerdings für alle Geräteklassen. Davon sind Apps betroffen, die zu oft verhindern, dass das Android-Gerät in den Ruhezustand geht oder andere Sparmaßnahmen aktiviert.

Laut Google kann es in diesem Fall zu einer ganzen Reihe von Maßnahmen kommen. Bedeutend sind hier vor allem Warnungen, die Google auf der Seite der App im Play Store Nutzern anzeigen möchte.

Für Entwickler kann es zudem zu Einschränkungen bei der Suche und in anderen Bereichen des Play Stores kommen.

Damit dürften die Installationen der meisten betroffenen Apps zurückgehen.

Google beschreibt in dem oben verlinkten Artikel auch, wie Entwickler sicherstellen können, dass ihre Apps nicht von den Maßnahmen betroffen sind.

Nun ist eure Meinung gefragt. Achtet ihr auf Warnhinweise in den App-Stores? Oder sind für euch andere Dinge wichtiger? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.

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