Rund eine Woche vor dem »Made by Google«-Event ist das erste Gerät schon offiziell.
Der Streaming-Stick Chromecast erhält den »Google TV Streamer 4K« als Nachfolger, der kein Stick mehr ist – sondern eine Set-Top-Box.
Darum ist das wichtig: Die jüngste Revision des Chromecasts inzwischen zwei Jahre alt und hatte hauptsächlich Verbesserungen unter der Haube zu bieten.
Mit der neuen Version seines Streaming-Geräts konkurriert Google nun direkt mit dem Apple TV.
Im Detail: Wie Google im hauseigenen Keyword-Blog erklärt, soll der neue TV Streamer als »Entertainment- und Smart-Home-Zentrale in eurem Zuhause« dienen.
- Entsprechend wird das Äußere komplett umgebaut: Das als Set-Top-Box konzipierte Gerät misst 161,6 × 75,6 × 26,7 mm (L×B×H) und wiegt 160,7 Gramm – wesentlich größer als der bisherige Streaming-Stick.
- Als Release-Datum führt Google den 24. September an. Die unverbindliche Preisempfehlung des in Porzellanweiß erhältlichen Google TV Streamer liegt bei 119 Euro.
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Die wichtigsten Specs: Auch an den internen Spezifikationen ändert sich einiges, wenngleich Google nicht überall Details nennt.
- Der Prozessor soll 22 Prozent schneller als beim Chromecast sein; um welchen es sich handelt, wird aber nicht genannt. Ein Tensor-Chip wurde zumindest dementiert.
- Speicherseitig verdoppelt Google den RAM auf vier GByte, intern liegen 32 GByte Kapazität vor.
- Der TV Streamer verfügt über einen HDMI-2.1-kompatiblen Anschluss sowie einen regulären USB-C-Port für die Stromversorgung. Auch 1-GBit-Ethernet ist an Bord.
- Bei den kabellosen Verbindungen führt Google Wi-Fi 5 sowie Bluetooth 5.1 ins Feld.
Unterstützte Formate: Auch zum Video- und Audiosupport nannte der Hersteller des TV Streamers bereits alle wichtigen Informationen.
- Grundsätzlich kann der Google TV Streamer mit bis zu 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde dienen.
- Aufseiten der Videoformate werden Dolby Vision, HDR10, HDR10+ sowie HLG unterstützt.
- Bei den kompatiblen Audioformaten handelt es sich indes um Dolby Digital (Plus) sowie Dolby Atmos.
Smart-Home-Hub: Wie eingangs erwähnt, gestaltet Google den TV Streamer auch zur Smart-Home-Zentrale um.
- Mit dabei ist die Unterstützung für den Thread- und Matter-Standard. Dadurch lässt sich der TV Streamer auch als Schnittstelle zwischen Smart-Home-Geräten mit Thread sowie dem eigenen Netzwerk dienen.
- Ebenfalls an Bord ist Google Home: Über die Benutzeroberfläche könnt ihr zahlreiche Einstellungen zu installierten Smart-Home-Geräten vornehmen.
Neue Fernbedienung: Die Bedienung dieser Elemente läuft wie immer über die Google-Fernbedienung, die im Rahmen der neuen Generation ebenfalls ein kleines Upgrade erfährt.
- Grundsätzlich fällt die neue TV-Streamer-Fernbedienung etwas länglicher als ihr Vorgänger aus; betrieben wird sie weiterhin mittels zweier AAA-Batterien.
- Die Lautstärketasten rutschen vom Rahmen auf die Oberseite; zudem gibt es eine anpassbare Taste, die ihr selbst belegen könnt.
- Am TV Streamer selbst befindet sich eine eigene Taste, die nach dem Betätigen die Fernbedienung klingeln lässt. So sollt ihr diese orten können, wenn ihr die Fernbedienung mal verlegt habt.
- Die alte Chromecast-Fernbedienung müsst ihr aber nicht wegwerfen: Im Zweifel ist diese mit dem TV Streamer abwärtskompatibel.
Künftig mit Gemini: Zum Schluss ist (natürlich) auch Künstliche Intelligenz ein Punkt des neuen Streamer TVs.
- Der Bildschirmschoner, der bei längerer Inaktivität angezeigt wird, soll sich etwa per Gemini-KI generieren lassen.
- Zudem soll die KI künftig Nutzerbewertungen zu Filmen und Serien zusammenfassen.

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