Wer eine möglichst schnelle Grafikkarte mit ausreichend Speicher für das Spielen in 4K nutzen möchte, der hatte in der RTX 5070 Ti spätestens gegen Ende letzten Jahres eine sehr gute Option.
Doch während sie damals noch zeitweise im Preisbereich von etwa 750 Euro zu haben war, überwiegen mittlerweile die Angebote im vierstelligen Bereich.
Zum Vergleich: Die ähnliche schnelle Radeon RX 9070 XT von AMD gibt es derzeit für ungefähr 700 Euro, während sie von Bestpreisen im Bereich der 600-Euro-Marke gekommen ist.
Prozentual gesehen trifft es die RTX 5070 Ti damit im Vergleich zum November 2025 gemeinsam mit der RTX 5090 am härtesten, wenn es um Preiserhöhungen bei aktuellen Gaming-GPUs geht.
Grund ist das, dessen Namen man nicht nennen darf
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3.000€ für eine Grafikkarte? Die Hardware-Krise ist zurück – und sie ist schlimmer!
Die Hintergründe begleiten uns auf GameStar.de nun schon eher seit Monaten statt seit Wochen, wobei ihr das passende Schlagwort an dieser Stelle selbst im Kopf einfügen könnt, wenn ihr mögt.
Und wer die wichtigsten Details nochmal erfahren will, schaut sich einfach das obige Video an.
Die entscheidende Frage lautet nun, wie sich die Lage weiterentwickelt. Man kann durchaus befürchten, dass es nur noch schlimmer wird: Ein Rückgang des KI-Booms und der damit einhergehenden immensen Nachfrage nach RAM-Chips ist derzeit nicht abzusehen.
Doch immerhin gibt es aktuell auch kleine, aber feine Signale, die Spieler etwas positiver stimmen könnten:
- So sind die Einstiegspreise für die RTX 5090 von 3.500 Euro Ende Januar 2026 auf derzeit 3.300 gesunken. Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels gibt es sogar ein Angebot für
nur
3.000 Euro. - Auch bei der RTX 5080 gibt es Anzeichen für Preise, die wieder leicht sinken. Wie nachhaltig das der Fall sein wird, ist aber schwer abzusehen.
Besonders wichtig wird in Zukunft auch sein, was bei der Konkurrenz von AMD und Intel geschieht, wenn auch im Falle von Intel nur mit Blick auf das Segment der Einsteiger- beziehungsweise Full-HD-GPUs.
Bleibt es hier bei den eher langsam steigenden oder teils auch stagnierenden Preisen, hat man weiterhin preislich relativ attraktive Alternativen zu den teuren Nvidia-GPUs.
Im besten Fall ist man aber wohl schon gut mit einer ausreichend schnellen Grafikkarte versorgt, so dass man vorerst nicht über den Kauf eines neuen Modells nachdenken muss.

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