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Herr der Ringe: Wer in Die Rückkehr des Königs bei Minute 43:03 ganz genau hinschaut, sieht einen Nachfahren von J.R.R. Tolkien im Kampf gegen Orks

J.R.R. Tolkiens Urenkel hat tatsächlich einen kurzen Cameo-Auftritt im dritten Herr-der-Ringe-Film. Und dafür hat er sich eine ganz besondere Haarpracht ausgeborgt.

Diese Perücke wurde in Der Herr der Ringe von zwei unterschiedlichen Charakteren getragen. Bildquelle: Warner Bros. Pictures Germany. Diese Perücke wurde in Der Herr der Ringe von zwei unterschiedlichen Charakteren getragen. Bildquelle: Warner Bros. Pictures Germany.

Der Herr-der-Ringe-Autor J. R. R. Tolkien ist bereits seit 1973 verstorben, doch dank seiner Bücher und insbesondere der dazugehörigen Filme von Peter Jackson, leben seine Geschichten bis heute weiter und sind fester Bestandteil der Popkultur. Doch auch Tolkiens Nachfahren sind nicht unbeteiligt.

Wie viele wohl nicht wissen dürften, hat zum Beispiel Tolkiens Urenkel Royd einen kurzen Cameo-Auftritt in der legendären Film-Trilogie - und dafür hat er glatt Aragorns Haare stibitzt.

Im Kampf gegen die Orks

Wenn ihr in Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs während der Belagerung von Osgiliath bei Minute 43:03 auf Stopp drückt, seht ihr einen jungen Mann mit langen Haaren, der Speere an die vorbeilaufenden Soldaten austeilt. Dabei handelt es sich um Royd Tolkien, einen der Urenkel von J. R. R. Tolkien. Die kurze Szene findet ihr im folgenden Video bei Minute 1:57.

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Lustigerweise sind die langen Haare nicht seine eigenen, dabei handelt es sich tatsächlich um dieselbe Perücke, die auch von Viggo Mortensen aka Aragorn getragen wurde. Die kleine Rolle als Späher von Osgiliath wurde ihm während der Dreharbeiten von Regisseur Peter Jackson angeboten.

Nicht der einzige Cameo-Auftritt: Auch in Der Hobbit: Die Einöde von Smaug tritt Royd kurz in Erscheinung. Hier ist er als Bestatter unterwegs, jedoch nur in der erweiterten Version. Er ist während des Rückblicks zu sehen, während Galadriel beim Weißen Rat spricht.

Video starten 9:45 Nostalgietrip gefällig? Herr der Ringe - Die Schlacht um Mittelerde war einfach ein grandioses Erlebnis!

Heute arbeitet Royd Tolkien unter anderem als Film-Produzent, doch mit seiner Doku There's a Hole in my Bucket stand er auch vor der Kamera. In dem Film erfüllt er eine Liste mit 50 Aufgaben, die ihm 2012 sein todkranker Bruder aufgegeben hatte. Dieser verstarb allerdings 2015 an ALS, weswegen Royd die letzten Herausforderungen allein durchführen musste.

Zu den Aufgaben gehörte etwa die Reise nach Neuseeland, während er als Gandalf verkleidet war, oder ein Auftritt in einem Stand-Up-Club, von dem Royd erst 20 Minuten vorher etwas erfahren hat.

Weitere interessante Geschichten und Fun-Facts zu Der Herr der Ringe findet ihr in der Linkbox weiter oben. Dort erfahrt ihr etwa, welcher der Gefährten sich im Gegensatz zu allen anderen kein Freundschafts-Tatoo stechen ließ. Außerdem findet ihr dort einen Artikel, in dem wir verraten, welche Rolle der Schauspieler Sean Bean beinahe anstelle von Boromir bekommen hätte.

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