Kaum ist die gamescom 2025 vorbei, tummelt sich unser GameStar Tech Team auch schon auf der nächsten Messe: der IFA 2025.
Jeden Tag verraten euch unsere Leute vor Ort sowie die Home-Redaktion hier ihre persönlichen Highlights. Den Anfang machen Linh, Jusuf, Mirco, Ursula und Fernando.
IFA 2025: Unsere kunterbunten Highlights am Freitag
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Find Your Next Tech 2025: Unser Trailer zum Live-Event von der IFA in Berlin
Diese Innovation war längst überfällig: Ein kletternder Saugroboter
Mirco Kämpfer: Mein Tages-Highlight war gestern der steigende Saugroboter. Das war ein echter wtf-Moment
für mich, weil ich letztes Jahr noch sagte, dass so ein Feature genau das ist, was dem Saugrobotermarkt noch fehlt.
Die Frage, die dabei natürlich schnell aufkommt, ist, wie die Umsetzung aussieht. Ich habe mir den Saugroboter vor Ort auf der IFA 2025 angesehen und kann bestätigen, dass das Treppensteigen erstaunlich gut funktioniert.
Das modulare System des Bots ist nachhaltig gedacht, auch wenn der Preis noch nicht feststeht und derzeit noch unklar ist, wie das Aufladen genau vonstattengeht.
Der Trend hier zeigt, dass es nicht den einen Haushaltsroboter gibt, sondern jeder Hersteller sich Gedanken macht, wie eine Kategorie (Saug-/Mähroboter) sich weiterentwickeln kann. Dabei denke ich an einstige Innovationen wie Greifarme oder eben jetzt ans Treppensteigen.
Charmante Umsetzung: Eine kleine Tastatur-Anzeige im Retro-Stil
Jusuf Hatic: IFA-Zeit ist auch immer die Zeit, in der man bekannte Gimmicks neu denkt.
Bei Tastaturen etabliert sich seit einigen Monaten ein kleines Display, das zumeist in der oberen rechten Ecke platziert wird und Systeminformationen, die Uhrzeit oder den Akkustand wiedergibt.
Die bisherigen Ausführungen bekannter Hersteller sind da eher schlicht gehalten – Hauptsache ein helles Panel
scheint hier die Devise zu sein.
Beim Epomaker-Stand habe ich dann aber zufällig diese charmante Ausführung des Displays gesehen: Ein kleiner Würfel im Stile der klobigen Monitore von früher, der sich per Magnet an die Tastatur anbringen lässt.
Es macht auch nichts anderes, als euch die Informationen eures Systems anzuzeigen, aber beim Design musste ich so laut lachen, dass es mir auch am Feierabend meines ersten IFA-Tags nicht aus dem Kopf geht.
Mein Highlight von meinem ersten Tag auf der IFA 2025 ist die Asus ROG Xbox Ally X
Duy Linh Dinh: Obwohl das Gerät Xbox
im Namen trägt, handelt es sich hierbei tatsächlich um ein Gerät mit Windows 11. Allerdings startet der Asus ROG Xbox Ally X direkt in die neue Xbox-App, die für die Bedienung für Controller optimiert wurde.
Auf der Messe war leider nur ein Spiel, Resogun, spielbar, aber mein erster Eindruck von der Spielerfahrung ist positiv.
Im Gegensatz zum Vorgänger, die Asus ROG Ally X, besitzt die neue Xbox-Version richtige Haltehörner, wie man sie von Gamepads kennt. Dadurch ist der neue Handheld richtig komfortabel. Auch die Tasten und Analog-Sticks machen einen soliden Eindruck, aber fühlten sich identisch mit dem Vorgänger an.
Apropos identisch: Etwas schade finde ich, dass die technischen Daten des Bildschirms keine nennenswerten Neuerungen aufweisen. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau: Der Bildschirm ist hell, scharf und schnell.
Was mir Asus noch nicht verraten konnte: den Preis.
Am Dienstag werde ich, wenn alles nach Plan läuft, euch den Handheld näher zeigen können – und noch mehr. Schaut also in unseren Live-Stream bei Twitch rein, wenn ihr euch für das Thema interessiert.
Bei der Computex noch ein Traum, nun ausprobiert: Übersetzungs-Kopfhörer
Ursula Demling: Als ich das erste Mal vom Konzept von Live-Übersetzungskopfhörern gehört habe, bin ich sofort ins Träumen geraten.
Ich kann mich auf Englisch gut verständigen, aber wenn die Gespräche intensiver werden, denke ich mir immer wieder: Wenn ich das jetzt nur auf Deutsch sagen könnte …
Heute ist Schluss mit Fantasieren – ich habe die Übersetzungskopfhörer Timekettle W4 live ausprobiert. Das Design von Case und den Knochenschallkopfhörern ist schick, und sie liegen angenehm im Ohr.
Timekettle selbst gibt für die Echtzeitübersetzung eine Latenz von einer Sekunde an – für mich fühlte es sich eher nach zwei oder drei an.
Aber Gespräche fühlen sich halt auch anders an – wenn man selbst Deutsch und das Gegenüber Chinesisch spricht.
Timekettle selbst zeigt auf seinen Werbefotos am liebsten Business-Menschen in Anzügen – verständlich, aber auch ein bisschen schade.
In wie vielen Lebenssituationen könnten Live-Übersetzungen zu schicksalhaften Begegnungen führen.
Wobei, nachdem ich die Kopfhörer zum ersten Mal selbst ausprobiert habe: Verlieben wird schon ein wenig schwer, wenn man die ganze Zeit eine unbekannte Frau im Ohr hat.
Fernando hat bei der IFA 2025 ein Auge auf das Unihertz Titan 2 geworfen
Patrick Fernando Schneider: Kennt ihr noch Blackberry? Nein? Dann helfe ich euch kurz auf die Sprünge. Das waren die Hersteller, die in ihren Handys eine große physische Tastatur verbaut haben. Seit vielen Jahren haben sie den Vertrieb von Smartphones eingestellt.
Und jetzt wird es nostalgisch: Auftritt Unihertz Titan 2! Die Hersteller verbauen bei ihrem Smartphone tatsächlich eine physische Tastatur wie in alten Zeiten. Was ist daran besonders? Nichts, außer dass so etwas heute nicht mehr anzutreffen ist.
Anstatt mit auffälligen Spezifikationen von sich reden zu machen, möchte Unihertz optisch auffallen – und das gelingt. Leider ist das schmeichelhafte Smartphone sehr breit, was sich beim Einstecken in die Hosentasche bemerkbar macht.
Dennoch: In der Einheitswelt der Smartphones erfrischt das Unihertz Titan 2 und sorgt für eines: Spaß! Denn das Tippen auf der Tastatur fühlt sich einfach gut an!
Weiter geht es auf der nächsten Seite mit unseren persönlichen Messehiglights vom Samstag.
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